Der richtige Platz für die hungrige Pebble Time - Timedock (Bild: kickstarter /© Daniel Bauen + Microfacturing)
Der richtige Platz für die hungrige Pebble Time – Timedock (Bild: kickstarter /© Daniel Bauen + Microfacturing)

So, endlich mal wieder ein Post. Ich gebe zu, in letzter Zeit mache ich mich etwas rar. Zum einen fehlt etwas die Zeit (der Garten ruft) und zum anderen fehlen mir gerade etwas die wirklich spannenden Themen. Die 105. Smartphone VR-Brille brauche ich hier nun nicht vorzustellen.

Eins der aus meiner Sicht interessantesten Projekte der letzten Wochen war zweifelsohne die Pebble Time. Da wir uns ja nun ein paar Monate gedulden müssen, wir unser Steinchen in den Händen halten können, bietet sich doch die Gelegenheit mal an, sich einen Überblick über die „Trittbrettfahrer“ zu machen, die sich in ihren Projekten auch mit der Pebble Time auseinander setzen.

TIMEDOCK

Am interessantesten dürfte das Timedock sein. Ein großes Problem ist ja bei Smartwatches die Lagerung, wenn sie nicht am Arm sind sowie das Aufladen. Durch die Armbänder liegen die Uhren nämlich meist eher unschön auf der Seite. Um das zu verhindern benötig man schon einen Ständer, der die Uhr hoch genug aufbaut, damit die Armbänder das Konstrukt nicht wieder umwerfen. Wenn in dem Ständer dann auch gleich noch die Ladefunktion integriert ist… umso besser. Ohne Ladefunktion kann man natürlich den 3D-Drucker seiner Wahl anwerfen und hoffen, dass der Druck schwer genug ist um nicht beim ersten Windstoß umzufallen.

Mit dem Timedock, das man aktuell bei kickstarter unterstützen kann, dürfte man jedoch erheblich besser fahren. Das Dock besteht aus einem gefrästen Aluminium-Block. Eine wertige Haptik dürfte also garantiert sein. Sollte das Gewicht nicht reichen ist unter dem Dock dann auch noch eine Gummimatte geklebt, die für die notwendige Haftung sorgen soll.

Die Farben Schwarz, Rot, Blau und Grün sollen anodisiert werden. Weiß wird wohl als Pulverbeschichtung realisiert. Als erstes Stretchgoal wurde auch noch das Dock in Silber (also vermutlich das reine Alu) erreicht.

Das sieht doch schon mal vielversprechend aus. Die ersten CNC-gefräßten Prototypen (Bild: kickstarter/© Daniel Bauen + Microfacturing)
Das sieht doch schon mal vielversprechend aus. Die ersten CNC-gefräßten Prototypen (Bild: kickstarter/© Daniel Bauen + Microfacturing)

Im Dock selber sind Magnete eingelassen, damit die Uhr auch sicher hält, sowie die notwendigen Anschlüsse, damit die Uhr geladen werden kann.

Mit 50 $ plus 20 $ Shipping ist das Timedock zwar kein Schnäppchen, bietet aber sicherlich seinen Gegenwert und dürfte die beste Bühne für die hungrige Pebble darstellen. Ein paar Early Brids für 40 $ sind auch noch zu haben, wenn man mit den Farben klar kommt.

Der relativ späte Shipping-Termin November liegt darin begründet, dass die Macher erst die finalen Pebble Times abwarten wollen, bevor sie in Produktion gehen. Sicher ist sicher.

Moduul Charging Dock

Nicht nur für Pebble Time sonder auch für die Apple Watch erhältlich - Moduul Charging Dock (Bild: indiegogo / © moduul)
Nicht nur für Pebble Time sonder auch für die Apple Watch erhältlich – Moduul Charging Dock (Bild: indiegogo / © moduul)

Eine Alternative zum Timedock könnte das Moduul Charging Dock bei indiegogo sein. Von der Konstruktion her ähnelt es dem Timedock. Im Gegensatz zu diesem Sitzt oben jedoch ein Holzblock, in dem das Ladekabel eingesetzt wird. Das Moduul Dock gibt es übrigens auch in einer Apple Watch-Version. So wie es aussieht ist es auch diese, die primär ausgeplant wurde. Details zum Time-Dock sind noch nicht so genau zu sehen.

Beim Apple-Watch-Dock muss man die normale Ladebasis der Apple Watch in die Station einfädeln. Das lässt vermuten, dass das bei der Pebble Time ähnlich sein wird. So müsste man dann also sein Pebble-Anschluss dort einbauen und man hätte nicht wie beim Timedock eine zusätzliche Lademöglichkeit. Das Chargingdock scheint also wirklich nur ein reiner Ständer zu sein.

Dafür kostet der Spaß mit 42$ plus Shipping dann auch etwas weniger und soll schon im Juni versendet werden. Chic sieht es auf den Rendering jedenfalls aus.

Bepple Covers

Wem der Rand der Pebble nicht gefällt, es lieber etwas individueller mag oder kein Zutrauen in seine motorischen Fähigkeiten besitzt kann sich die Bepple Covers mal anschauen. Es handelt sich hierbei um kleine Schutzrahmen, die man vor die Uhr schnallen kann. Es gibt sie in schwarz, blau grün und gefrostet transparent. Wenn ich es richtig verstanden habe schützen die Cover jedoch nur den Rand der Uhr, nicht das Glas. Für 25 $ plus Nebenkosten bekommt man zwei Cover. Ob man es braucht oder ob man es schön findet muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Watchfaces

Eine Uhr braucht natürlich auf Ziffernblätter. Und wenn einem die Standardblätter nicht zusagen muss man halt sich andere installieren. Eine Smartwatch muss ja auch Vorteile haben.

Aktuell gibt es zwei ernstzunehmende Projekte, die sich mit diesem Thema beschäftigen. PebbUp! aus Dänemark und die Lignite Collection. Beide sind relativ günstig.

Bei PebbUp bekommt man für 25 kr (etwa 3,35 Euro) alle in der Kampagne gezeigten Ziffernblätter sowie ein Jahr lang jeden Monat neue Blätter. Wer noch ein paar Kronen mehr ausgeben will kann sich auch sein Watchface in gewissem Rahmen persönlich erstellen lassen.

Die Lignite Collection kostet mit 4$ nicht viel mehr. Neben Ziffernblättern gibt es hier aktuell noch eine Stoppuhr-App. Pro 300$ Funding über dem Fundinggoal soll es ein Watchface oder eine App zusätzlich geben.

 

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