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Abgedreht – Rotary Cell Phone, das „Smartphone“ mit Wählscheibe

Ich bin mir gerade nicht sicher, ob mein Nachwuchs überhaupt noch die gute, alte Wählscheibe kennt. Solche Telefone sind bei meinen Eltern irgendwann Anfang der 90er aus der Wohnung geflogen.

Aber irgendwie war das Drehen und Zurückrattern ein sehr befriedigendes Gefühl… wenn man nicht gerade versucht hat, bei einer besetzten Service-Leitung durchzukommen. Warteschlangen in der Telefonanlage waren damals ja eher die Seltenheit.

Wer diesem schönen Gefühl der Impulswahl nachtrauert kann man sich den oben eingebundenen Prototypen anschauen. Ich habe das Gefühl, wenn der gute Mr. Volt daraus eine Kickstarter-Kampagne machen würde, könnte er locker 6-stellige Summen damit einnehmen. ... weiter lesen

Halbe Sache – LG G5 Magic Slot LG CAM Plus-Kamera-Erweiterung

Smartphone mit Erweiterungsmöglichkeit... leider wohl nur halbherzig umgesetzt - LG G5 (Bild: © LG)
Smartphone mit Erweiterungsmöglichkeit… leider wohl nur halbherzig umgesetzt – LG G5 (Bild: © LG)

Ok, Smartphones sind eigentlich nicht so ganz mein Thema. Bei gerade vorgestellten LG G5 mit seinem Magic Slot kann ich mir dann aber einen kleinen Kommentar doch nicht verkneifen.

Das Problem mit den heutzutage üblichen Leaks ist ja primär, dass auf Grund mangelnder umfangreicher Informationen Erwartungen geschürt werden, die das finale Produkt dann doch nicht halten kann. Enttäuschung ist vorprogrammiert. Genau so ist es mir jetzt mit dem LG CAM Plus-Modul für das neue LG G5 gegangen.

Als doch ansatzweise ambitionierter Hobby-Fotograf weine ich ja einer brauchbaren Kamera am Smartphone recht stark hinterher. Ok, die Bilder heutzutage sind ja schon nicht ganz so schlecht. Nur können die halt nicht mit meiner D700 mithalten. Ja, ich weiß, das werden sie auch in den nächsten Jahren nicht hinbekommen. Nichts desto trotz habe ich meine DSLR auf Grund von Größe und Gewicht dann doch sehr oft nicht zur Hand. Also muss das Smartphone herhalten. Außerdem ist es ungemein bequemer, wenn die Bilder sich mit erreichen des heimischen Wlans automatisch auf den Server spielen, als erst mal den Compactflash-Karten-Jongleur spielen zu müssen. By the way: Warum schafft es Nikon eigentlich nicht, seinen besseren DSLR eine vernünftiges Wlan zu spendieren. Der externe Ansatz ist zum einen nachezu albern teuer und drüber hinaus auch noch sehr unpraktisch, weil man immer mit einem zusätzlichen Klotz jonglieren muss. ... weiter lesen

Modulares Bastelphone – RePhone Kit von Seeed

Smartphone zum zusammenstecken - das RePhone Kit von Seeed Studio (Bild: kickstarter/ © seeedstudio.com)
Smartphone zum zusammenstecken – das RePhone Kit von Seeed Studio (Bild: kickstarter/ © seeedstudio.com)

Jetzt noch mal einen auf dem letzten Drücker. Noch knapp einen Tag läuft bei kickstarter das RePhone Kit von Seeed. Hat jetzt nichts mit der Musikgruppe zu tun (was am zusätzlichen „e“ zu erkennen sein dürfte). Bei RePhone handelt es sich um eine Art Bausatz oder Teilekasten, aus dem man sich sein Telefon zusammenstecken kann. Es werden also eher die Bastler unter Euch angesprochen. Das Gehäuse besteht dementsprechend auch nur aus einem Stück Pappe. Macht zum einen die Produktionskosten kleiner und zum anderen dürfte ein Großteil der Zielgruppe eh Zugriff auf einen 3D-Drucker haben um sich das Wunschgehäuse selber zu drucken. ... weiter lesen

Puzzle für Erwachsene – Projekt Ara-Updates

Motorolas Projekt Ara, Phonebloks weitergedacht Low-Tech-Speeder Bike: das Hoverbike (Bild: © Motorola)
Motorolas Projekt Ara, Phonebloks weitergedacht
Low-Tech-Speeder Bike: das Hoverbike
(Bild: © Motorola)

Die Gadgets-Blogs überschlagen sich ja gerade mit Ara-News. Das modulare Handy-Konzept von Google ist mittlerweile so weit gediehen, dass es wohl brauchbare Prototypen gibt. Und wie es für einen kleinen Blog sich so gehört, kann ich mal wieder nur schauen, wo ich risikolos Bilder her bekomme. So gesehen beschränke ich mich einfach bezüglich der Bilder einfach erst mal mit einen Link zu The Verge und slashgear. Die haben das modulare Konzept von Ara sehr schön eingefangen.

Sieht sehr spannend aus. Über die Optik der einzelnen Module kann natürlich streiten. Der Testballon wird wohl im Laufe des Jahres in Puerto Rico starten. Puerto Rico? Ja. Hat für Google den Vorteil, dass der Run nicht gleich extrem wird und wenn sich herausstellt, dass es mit dem ganzen Kram elementare Probleme geben sollte ist der Schaden noch eher einzugrenzen als wenn sie es gleich in den USA an den Mann bringen. Wobei Puerto Rico ja auch irgendwie USA ist. Zumindest US-amerikanisches Außengebiet. Aber immerhin besser eingrenzbar. ... weiter lesen

Tetris-Telefon – Projekt Ara macht sich


Gut ein Jahr ist es her, dass aus dem ehemaligen Phonebloks-Konzept sich das Projekt Ara geformt hat. Ein sehr interessantes Projekt, das sich auf die Fahne geschrieben hat, ein modulares Smartphone auf den Markt zu werfen. Der Vorteil eines modularen Telefons liegt auf der Hand. Jeder hat andere Anforderungen an ein Telefon. Der eine will eine tolle Kamera, der andere einen großen Akku und der Dritte will ganz viele biometrische Sensoren. Wie cool wäre es, wenn man je nach Bedarf sich sein Telefon zusammenstecken könnte? Wie cool wäre es, wenn eine neue Kamera verfügbar ist und man nicht gleich das ganze Telefon wechseln muss, um in deren Genuss zu kommen? ... weiter lesen

Eins Plus (ohne Sternchen) – Oneplus One Cyanogenmod-Smartphone

Neues Spielzeug - das Oneplus One Smartphone mit Cyanogenmod (Bild: © O.Thiele)
Neues Spielzeug – das Oneplus One Smartphone mit Cyanogenmod (Bild: © O.Thiele)

Eins vorweg: Ich habe leider keine Invites zu verteilen.

Nachdem das geklärt ist stellen wir uns erst mal die Frage, warum zum Teufel ich mich mit dem Oneplus One beschäftige. Konkrete Smartphones habe ich bis jetzt im Blog noch nicht betrachtet und das Oneplus dürfte wohl eins der momentan mit am stärksten reviewten und beschriebenen Smartphones im Netz sein… obwohl es momentan nur bedingt zu haben ist.

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Ich habe doch tatsächlich letzte Woche ein Invite bekommen und nun ein schönes, neues Oneplus One auf meinem Schreibtisch liegen. Neues Spielzeug ist doch was feines, besonders, wenn es für die gebotene Leistung erstaunlich günstig ist und zu einem guten Zeitpunkt kommt. So hat mein altes Galaxy Note 2 vor kurzem von Samsung das Update auf Android 4.4.2 bekommen. Da dies das zweite Hauptupdate für das Note 2 war kann man glaube ich davon ausgehen, dass ein Update auf Android L von Samsung wohl nicht mehr für das Note 2 erscheinen dürfte. Da kann man dann auch mal wechseln. ... weiter lesen

Second Screen – InkCase Plus-e-Ink-Display in Smartphonehülle

Schöne Idee mit vielen Fragezeichen - ink Case Plus (Bild: kickstarter/©OAXIS INC.)
Schöne Idee mit vielen Fragezeichen – ink Case Plus (Bild: kickstarter/©OAXIS INC.)

Erinnert sich noch jemand an das Jota Phone? Das zeichnet sich ja dadurch aus, dass es neben dem normalen Display noch ein e-Ink-Display auf der Rückseite besitzt. Die Vorteile von e-Ink liegen auf der Hand. Es verbraucht erheblich weniger Strom als ein normales Display und eignet sich somit auch zur permanenten Anzeige von Informationen. Leider sind die Dinger nicht sehr schnell und momentan in brauchbarer Qualität nur als Schwarz/Weiß/Graustufen-Display erhältlich, weshalb ein rein mit e-Ink betriebenes Smartphone vermutlich nicht sehr viel Zuspruch bekommen würde. ... weiter lesen

Kurz, kurz, lang – Pressy, der Knopf zu nachrüsten

Kleiner Knopf, ganz groß - Pressy (Bild: © O.Thiele)
Kleiner Knopf, ganz groß – Pressy (Bild: © O.Thiele)

Lange hat‘s gedauert. Der für März angekündigte kleine Knopf zum nachrüsten ist endlich eingetrudelt. Wir erinnern uns: Im letzten Oktober erregte Nimrod Back mit Pressy, einem kleinen programmierbaren Knopf, den man in die Kopfhörer-Buchse des Smartphones steckt, bei Kickstarter großes Aufsehen. Die Finanzierung ging ab durch die Decke, das Funding endete über 1700% über dem Mindestziel. Danach wurde es erst mal ruhig.

Wirklich viele Updates gab es in der Zeit danach nicht, der Auslieferungstermin verstrich. Man sollte allerdings auch erwähnen, dass das für Kickstarterprojekt nicht ungewöhnlich ist. In diesem Fall lag es an Qualitätsproblemen bei der Herstellung. So ein Knopf, so einfach er auch aussieht, verlangt dann doch eine gehörige Portion an Fertigungsgenauigkeit. Will ja keiner, dass er nach 100 Klicks auseinander fällt. ... weiter lesen

Blöde Idee der Woche – vom iPhone zur Smartwatch mit dem Smartlet Armband

iPhone als Smartwatch? Kein Problem mit dem Smartlet, wenn man damit keine Probleme hat. (Bild: kickstarter/ © Denos Ventures )
iPhone als Smartwatch? Kein Problem mit dem Smartlet, wenn man damit keine Probleme hat.
(Bild: kickstarter/ © Denos Ventures )

Die letzte blöde Idee ist ja schon etwas her. Umso besser. Wir können uns jetzt über eine Idee bei Kickstarter amüsieren, die den Backern den „günstigen“ Einstieg in die Smartwatchwelt ermöglichen will. Die Anführungsstriche deshalb, weil es sich bei dem Kickstarterprojekt um ein Armband handelt, in das man sein iPhone stecken kann. Man muss also neben dem Armband auch noch ein iPhone besitzen.

Das Smartlet genannte Armband erinnert ein bisschen an den nach unten gerutschten Trauerflor, mit dem man so viele Jogger durch den Park laufen sieht, weil sie ihre fetten Smartphones unbedingt am Oberarm durch die Gegend schleppen müssen. ... weiter lesen

Kleiner Mann ganz groß – die Neptune Pine Smartwatch

Nur für große Jungs - die Neptune Pine Smartwatch (Bild: kickstarter/ © Neptune)
Nur für große Jungs – die Neptune Pine Smartwatch
(Bild: kickstarter/ © Neptune)

Wie in „Kick it llike…“ schon vorhergesagt ist die Neptune Pine Smartwatch vorgestern bei Kickstarter gelauncht worden. Ein wirklich furioser Start, den die Pine da hingelegt hat. Die Mindestfinanzierung von 100.000 kanadischen Dollar wurde schon nach 27 Stunden geknackt. Nach gut einem Tag gefundet zu werden kommt bei Kickstarter ja nicht gerade oft vor. Ein Grund mehr, einen weiteren Blick auf dieses relative kleine große Stück Technik zu werfen.

Erst mal die Basics

Die Pine ist mit einem  vollständig ausgestatten Smartphone zu vergleichen. Sie besitzt eine eigene SimCard und ist somit wie die Omate nicht auf ein Smartphone als Companion angewiesen. Dementsprechend beherrscht sie auch eigentlich alle Features, die ein Unter- bis Mittelklassensmartphone so mit sich bringt. Die üblichen Netzwerke werden unterstützt, Bluetooth 4.0, Wlan, GPS, digitaler Kompass, Beschleunigungssensoren und Gyroskop ist alles an Bord. ... weiter lesen