Fahrradständer fürs Rennrad - The Upstand (Bild: Kickstarter/ © Garrett Blake)
Fahrradständer fürs Rennrad – The Upstand
(Bild: Kickstarter/ © Garrett Blake)

Wer von euch Triathleten mag eigentlich die Radständer auf Europaletten-Basis? Vermutlich nicht viele. Kommt man früh genug hat man noch die Chance, einen Slot zu erwischen, in dem das Hinterrade rein passt, aber nicht zu viel Spiel hat. Wer zu spät kommt nutzt meist die Nachbarräder, damit das eigene einigermaßen gerade bleibt. Das blöde Gefühl, nach dem Schwimmen sein Rad mit einer Acht im Hinterrad aufzufinden bleibt aber in beiden Fällen vorhanden. Auch wenn moderne Räder nicht mehr viel wiegen ist die Hebelwirkung auf das Hinterrad sicherlich nicht zu unterschätzen, besonders, wenn der Nachbar erst mal seinen Neo quer über die Räder schmeißt. Naja, so ist man zumindest dazu angehalten, im Wasser nicht all zu sehr zu trödeln.

Wer sich da ein bisschen mehr Sicherheit schaffen möchte kann sich mal das Kickstarterprojekt The Upstand anschauen. Der Erfinder, Garrett Blake, war es leid, sein schönes Kestrel bei Pausen immer gegen irgend etwas lehnen und dabei Gefahr gehen zu müssen, entweder sein Rad oder das belehnte Objekt zerschrammen zu müssen. Moderne Rennräder haben leider keine Möglichkeit mehr, einen normalen Fahrradständer zu montieren. Ein Lochblech zwischen den beiden Hinterbaustreben gibt es nicht und Klemmständern dürften den Carbon-Rahmen auch nicht zuträglich sein. Ganz davon abgesehen ist so ein normaler Ständer auch kein Leichtgewicht.

Ganz anders ist da The Upstand. Ein kleines Carbon-Rohr, das in eine Aufnahme gesteckt wird, die in die Hinterradachse eingefädelt wird. Ein Gelenk gibt es nicht. Das Carbon-Rohr wird einfach mit einem Magneten in der Aufnahme gehalten. So wird der Ständer auch bei nichtgebrauch nicht eingeklappt sondern komplett abgenommen. Damit er in der Tasche Platz hat kann man ihn wie die Stande eines Zelts auseinander nehmen. Die beiden Teile sind mit einem Gummi verbunden, so dass man nicht auf zwei getrennte Stäbe aufpassen muss. Das Gewicht liegt bei knapp 50 Gramm. Also nicht die Welt.

Ein schlaue, einfache Idee mit guten praktischen Nutzen. Der Spaß geht bei etwa 40 $ plus Versand los.

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