Wird so langsam - das aktuelle Design von Blocks weiß zu gefallen (Bild: © BLOCKS WEARABLES LTD. )
Wird so langsam – das aktuelle Design von Blocks weiß zu gefallen (Bild: © BLOCKS WEARABLES LTD. )

Um das gespannte Warten auf meine Pebble Time Steel etwas zu verkürzen kommt es doch gelegen, dass Blocks gerade ein Informationsupdate zu seinem modularen Smartwatchkonzept veröffentlich hat.

Über Blocks habe ich ja schon ein paar Mal hier im Blog geschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Smartwatch, die über Module erweitert werden kann. Diese Module sind praktischer Weise im Armband untergebracht. Genau genommen besteht das Armband zu einem großen Teil nur aus diesen Modulen. Was man gerade braucht steckt man einfach an und los geht’s. So zumindest die ursprüngliche Idee.

Mit dem jetzigen Update wird die Geschichte noch ein Stück klarer. Zum Start der Crowdfunding-Kampagne wird primär ein Uhrenmodul angeboten. Hierbei handelt es sich um das Modul mit der runden Anzeige. In diesem „Core Module“ genannten Hauptmodul sind dann neben Display mit Touchscreen auch Prozessor, Bluetooth, WiFi, Bewegungssensoren, Mikrofon und Hauptbatterie verbaut. Laut weiterer Beschreibung wird auf einen Snapdragon 400 mit vier Kernen gesetzt, der wohl auch GPS, GSM und NFC unterstützt. Ich vermute allerdings, dass diese Funktion vom Prozessor nur unterstützt werden und dort so direkt noch nicht implementiert sind. Antennen sind dafür ja auch notwendig und irgendwo braucht man ja auch noch Features, die sich über die Module realisieren lassen.

Ob das PCB zum Launch noch etwas kleiner wird? (Bild: © BLOCKS WEARABLES LTD. )
Ob das PCB zum Launch noch etwas kleiner wird? (Bild: © BLOCKS WEARABLES LTD. )

Die viereckigen Screen-Module mit LCD und e-Ink werden zur Crowdfundigkampagne noch nicht zur Verfügung stehen und sind für den Zeitraum des Shippings angekündigt.

Die Geschichte sieht auf dem ersten Blick sogar recht chic aus. Wenn man sich das PCB aber so anschaut scheint die Uhr recht groß zu werden. Aber vielleicht wird hier ja noch etwas eingedampft. Spätestens die Crowdfunding-Kampagne wird uns vermutlich weitere Informationen bescheren. Gerade technische Daten zum Display würden mich interessieren. Wann die Kampagne genau startet und auf welcher Plattform wurde leider auch noch nicht final angekündigt.

Am spannendsten wird glaube ich übrigens die Software sein. Hiermit steht und fällt der Nutzen einer Smartwatch.

Durch die Smartstraps von Pebble hat Blocks ja leider etwas an Exklusivität eingebüßt. Allerdings muss sich auch hier erst mal zeigen, wie viel Musik Pebbel in das Thema Smartstraps bringen kann, da Pebble ja sehr auf externe Hersteller setzt. Wäre nicht der erste Erweiterungsport der Geschichte, der ungenutzt bleiben könnte. Da ist ein Konzept, bei dem alle Elemente aus einer Hand kommen natürlich etwas besser kalkulierbar.

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