Zwar nur die A.I Watch, die Ultar sieht aber auch nicht anders aus. (Bild: indiegogo / © A.I Technologies)
Zwar nur die A.I Watch, die Ultar sieht aber auch nicht anders aus. (Bild: indiegogo / © A.I Technologies)

So, meine Omate Truesmart ist durch den Zoll durch und dürfte in absehbarer Zeit vom Postboten an meiner Haustür abgeliefert werden. Während ich einerseits vor Vorfreude jubilieren möchte und andererseits mit etwas Skepsis auf die Geschichte blicke, da gerade mit Lokifish Marz so ziemlich der aktivste Entwickler der Omate-Fanbase auf Grund fehlender Unterstützung seitens Omate in den Sack gehauen hat, ist doch ein gute Moment, einen weiteren Blick auf eine mögliche Alternative zu werfen.

Die A.I Watch geistert ja schon mindestens genau so lange wie die Omate durch das Netz. Im Gegensatz zur Omate hat die A.I Watch jedoch keine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne aufstellen können. Trotzdem hat man sein Glück versucht. Wenn ich es richtig überblicke sind aber immer noch keine A.I Watches in den Umlauf geraten.

Dessen ungeachtet hat A.I jetzt mit der A.I Watch Ultra bereits ein erweitertes Modell angekündigt, dass wie nicht anders zu erwarten natürlich schon vorbestellt werden kann.

Die Ultra beeindruckt mit einem wirklich fetten Prozessor. Ein Octa -Core 1.7GHz MTK6592 sollte mehr Power bringen, als man sich für so ein kleines Device vorstellen kann. Andererseits war es für zukünftige Entwicklungen ja nie verkehrt, noch ein bisschen was in petto zu haben.

Der Rest der Daten befindet sich dann schon wieder auf Omate Niveau. 240×240 Pixel Auflösung auf 1.54“ verteilt, 1/8 GB Speicher, Micro-SD-Card-Slot, Bluetooth 4.0 und Sim-Card-Slot sind da wohl gerade der Status Quo. Die 5 MP-Kamera ist ein bisschen besser als bei der Omate, vorausgesetzt, dass auch wirklich 5 MP verbaut werden und nicht wie bei Omate mit Interpolation gearbeitet wird.

Die Kamera ist allerdings genau so seltsam angebracht wie bei der Omate. Wer nicht ein sehr gelenkiges Handgelenk besitzt wird damit schöne Bilder des selbigen machen können.

Die A.I kann maximal 800mAh-Akkus aufnehmen. Das ist mehr als bei der Omate. Stellt sich allerdings die Frage, ob der Prozessor des Mehr an Strom nicht auch genau so schnell wieder verbrennt.

Die Optik der Uhr ist natürlich Geschmackssache. Meinen Geschmack trifft sie nicht. Sieht mir zu verspielt und zu sehr nach Kaugummiautomat aus. Immerhin wirkt sie auf den Renderings nicht ganz so klobig wie andere Kandidaten aus dem Smartwatch-Lager. Ein Designpreis dürfte sie jedenfalls nicht bekommen.

Über die Software der A.I Watch ist für mich gerade schwer zu spekulieren. Das wird sich erst herausstellen, wenn das Teil auf dem Markt angekommen ist. Am Beispiel Omate kann man aber sehen, dass das ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist. Die Original-Firmware der Omate kämpft ja wohl seit bestehen mit Sicherheits- und anderen Problemen.

Da kann man nur hoffen, dass A.I das besser in den Griff bekommt oder das Glück hat, dass in der Fanbase sich fähige Leute tummeln, die für A.I dann die Kartoffeln aus dem Feuer holen. Und vor allem, dass A.I sich dann mehr Mühe gibt, diese Leute bei der Stange zu halten als Omate.

Bei dem Preis, den A.I für die Ultra ansetzt sollte man das aber auch erwarten können. Mindesten 499 $ plus die üblichen Nebenkosten muss man auf den Tisch legen. Und das ohne ersichtlichen Liefertermin.

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