Ne Uhr, die man an Ohr hängen kann. Die HeadWatch (Bild: indiegogo/©HeadWatch)
Ne Uhr, die man an Ohr hängen kann. Die HeadWatch (Bild: indiegogo/©HeadWatch)

Eine einfach Smartwatch auf den Markt bringen ist ja mittlerweile langweilig geworden. Neben Pebbel und Samsung tummeln sich ja so einige in dem Teich. Alleinstellungsmerkmal heißt also die Devise. Und da Smartmatches ja meist in Kombination mit Smartphones getragen werden liegt es nahe, das Thema Telefonieren aufzugreifen.

Headwatch: Smartwatch technology, headset design from HeadWatch on Vimeo.

Die HeadWatch, die ab jetzt bei indiegogo unterstützt werden kann hat da einen ganz interessanten Ansatz. Der Smartwatch-Kern  kann aus dem Armband herausgenommen werden. Das ist nun seit dem iPod Nano und spätestens der Neptune Pine keine so große Innovation mehr. Dass man das Uhrenmodul dann aber als Headset nutzen kann ist schon eine ganz plietsche Idee. Zwar kann man mit der Uhr am Ohr die Zeit nicht mehr ablesen, aber nach dem Telefonat kann sie ja wieder in das Armband zurück wandern. Hat auch den Vorteil, dass man nicht immer mit dem Headset im Ohr durch die Gegend laufen muss. Das ist ja schon mindestens seit Anfang 2000 out.

Insofern ein dickes Plus für die HeadWatch, so man denn gerne mit Headset telefoniert. Ist allerdings nicht so ganz mein Ding. Da gibt es übrigens einen schönen Song von Marc Uwe Kling:

Hm, scheint doch nicht so schlecht zu sein, so ein Headset. Muss ich doch noch mal drüber nachdenken.

Der Rest ist eine Mischung aus netten Renderings und Unbekannten. Die Gestaltung sieht ganz gefällig aus, wobei mir noch nicht so ganz klar ist, wie final selbige ist. In einem Bild ist die Uhr hochkant am Armband, im anderen waagerecht. Da kommt sie mir doch etwas groß vor. Der Rahmen um das Display scheint mir zu schmal. Wäre natürlich toll, wenn die das so umgesetzt bekommen, glaube ich aber nicht so ganz dran. Wobei die Auslieferung erst ab März 2015 geplant ist. Da kann sich ja noch etwas tun.

Die HeadWatch soll ohne Knöpfe auskommen und sich bei der Bedienung auf Touchscreen und Beschleunigungssensoren verlassen. Bin mal gespannt, wie man die bei nem Absturz dann wieder zum Leben erweckt.

Akkulaufzeit wird mit etwa zwei Tagen angegeben. Wie sehr man sie dann in dem Zeitraum nutzen kann überlasse ich mal der Fantasie des Lesers. Geladen wird via USB.

Spritzwassergeschützt ist die übrigens Headwatch auch. Zum Schwimmen ist sie jedoch nicht gedacht. Je nach Erfolg ist aber ein Sleep und Activity-Tacker als Strechgoal angedacht.

Weitere technische Informationen? Fehlanzeige! Speicher, Auflösung, Betriebssystem, Apps: wird alles nicht verraten.

Insofern würde ich mir die 169 $ für den Early Bird wohl eher sparen. Da ist mir momentan noch zu viel Katze im Sack im Spiel. Da die Kampagne aber noch 58 Tage läuft haben die HeadWatch-Macher aber ja noch etwas Zeit, die nette Idee mit mehr harten Fakten zu untermauern.

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