Zahlen bitte - mit dem Paragaré Smartstrap kein Problem, wenn es denn unterstützt wird. (Bild: kickstarter/ ©Fit Pay Inc.)
Zahlen bitte – mit dem Pagaré Smartstrap kein Problem, wenn es denn unterstützt wird. (Bild: kickstarter/ ©Fit Pay Inc.)

Jippi, noch ein weiteres Smartstrap-Projket ist bei Kickstarter gelandet. Mit der Pagaré Smartstrap sollen zukünftig Pebbel-Besitzer ihr Portemonnaie in der Tasche lassen und stattdessen mit Handauflegen zahlen können.

Dass der Smartstrap-Connector der Pebble bis jetzt noch viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat ist von mir ja schon des Öfteren bemängelt worden. Umso schöner, dass neben dem TYLT VÜ Plusmess-Armband innerhalb kurzer Zeit ein weiteres Eisen im Feuer gelandet ist.

Das Pagaré-Armband kommuniziert mit einem eingebauten NFC-Chip mit entsprechend ausgestatteten Kassensystemen. Das zum Einsatz kommende System gleicht in etwa dem von Appel mit der Apple Watch eingesetztem. Die echte Kreditkartennummer wird nicht im Armband abgespeichert. Stattdessen wird für den Bezahlvorgang auf ein Verfahren gesetzt, dass mit Tokens arbeitet. So sollen die Kreditkartendaten im Falle eines Verlustes sicher sein.

Der Spaß soll sogar ohne gekoppeltes Smartphone in der Nähe funktionieren. Um den Sicherheitsaspekt hierbei nicht zu vernachlässigen muss die Bezahlfunktion nach Anlegen der Uhr mit einem Code aktiviert werden. Diese Aktivierung hält so lange, bis man die Uhr wieder ablegt. So wird sichergestellt, dass bei einem Diebstahl der Uhr nicht auch gleich das Konto leergeräumt werden kann.

Da die Pagaré Smartstrap in Zusammenarbeit mit Pebble entwickelt wurde wird sie mit passenden Materialien ausgeliefert. Der gewohnte Look bleibt also sichergestellt.

Überhaupt kann man sagen, dass das Smartstrap sich sehr dezent unter der Pebble versteckt. Man muss zwar mit etwas mehr Höhe rechnen aber ansonsten ändert sich nichts. Sehr schön, da die wenigen bis jetzt vorgestellten Projekte doch überwiegend mit einem komplette Gehäuse gearbeitet haben, in dass die Pebble gelegt werden muss.

Aufladen via USB im Armband. Eigentlich auch ohne Bezahlfunktion ein interessantes Feature (Bild: kickstarter/ ©Fit Pay Inc.)
Aufladen via USB im Armband. Eigentlich auch ohne Bezahlfunktion ein interessantes Feature (Bild: kickstarter/ ©Fit Pay Inc.)

Da sich das Armband über die Lade-Kontakte der Pebble legt haben sich die Macher von Pagaré eine ganz clevere Methode zum Laden der Uhr ausgedacht. Man stopft das eine Ende des Armbandes einfach in den USB-Port. Wäre ja auch blöde, jedes Mal zum Aufladen das Armband abnehmen zu müssen.

Bei der Entwicklung wurde sogar an die runde Pebble Time gedacht. Gerade die kann auf Grund ihrer kürzeren Akkulaufzeit von einem USB-Ladeport profitieren. Einen USB-Port hat man vermutlich öfter im Zugriff als das Ladegerät in der Tasche.

Das Armband ist mit knapp 60 € inkl. Nebenkosten leider kein Schnäppchen. Besonders der Umstand, dass noch nicht bekannt ist, in wie weit bei uns in Deutschland das System unterstützt werden wird, dürfte wohl eher ein Grund sein, nicht gleich sein Pledge zu machen. Die Gefahr, am Ende nur ein USB-Ladekabel im Armband zu bekommen ist zu groß.

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