Wer braucht da noch Luftpumpen - Fluxbag (Bild: kickstarter / © fluxbag.com)
Wer braucht da noch Luftpumpen – Fluxbag (Bild: kickstarter / © fluxbag.com)

Bei manchen Kampagnen fallen mir ja auf anhiebt unzählige Überschriften ein, erst recht, wenn die Produktidee so simpel und genial wie beim Fluxbag ist. Ok, „Blowjob“ habe ich mir jetzt mal verkniffen.

Aber fangen wir von vorne an. Gerade in der Sommerzeit dürfte so mancher das Leid des Aufblasens kennen. Die Sonne scheint, ab in den Garten und Schwimmbecken mit Luft befüllen. Dann will der Nachwuchs auch noch seinen Schwimmreifen haben. Der Hüpfball müsste auch mal wieder bedacht werden. Da bekommt man selbst mit einer Doppel-Hub-Luftpumpe irgendwann lahme Arme. Vom Krach, den die Dinger machen mal ganz zu schweigen.

So ein Sack, der Fluxbag

Mit Fluxbag gibt es jetzt einen Ansatz, der sehr vielversprechend aussieht. Was bring mehr Spaß, als etwas aufzublasen? Genau, die Luft wieder rauszudrücken. Da wäre es doch clever, die rausgedrückte Luft zum aufpumpen eines anderen Gegenstandes zu nutzen. Und schon haben wir die Grundidee vom Fluxbag erklärt.

Fluxbag ist ein Sack, der mit geöffnetem Ende einfach durch die Luft gezogen wird. Dann muss man die Luft durch zusammenrollen des Endes am Entweichen hindern. Das Prinzip ist in diesem Sommer ja durch diverse Luft-Sofas bekannt geworden.

Nun befindet sich am anderen Ende des Fluxbags einfach ein Auslass, an dem man den aufzublasenden Gegenstand anschließen kann. Jetzt wird nur noch kräftig die Luft aus dem Fluxbag gedrückt, fertig ist das Planschbecken. So simpel, dass man sich echt fragt, warum da noch keiner drauf gekommen ist.

Ein weiterer Vorteil des Bags ist übrigens das Packmaß. Es ist erheblich kleiner als eine geeignete Luftpumpe und passt somit problemlos auch in den Rucksack.

Klein, kleiner, Fluxbag (Bild: kickstarter / © fluxbag.com)
Klein, kleiner, Fluxbag (Bild: kickstarter / © fluxbag.com)

Nicht nur heiße Luft

Mit 19 Euro plus 4 Euro Versand halten sich die Kosten (und somit auch das Risiko) erfreulicher Weise sehr in Grenzen. Da es sich hier übrigens um ein deutsches Startup handelt sollten auch keine weiteren Nebenkosten anfallen. Außerdem dürfte sich die Kommunikation mit dem Hersteller so als einfach erweisen.

Und wie steht es mit dem Risiko? Wie gesagt, der Preis ist recht niedrig. Wie es mit der technischen Umsetzung bestellt ist wage ich nicht zu beurteilen. Sie schein mir aber plausibel zu sein. Einen Sack aus einem luftdichten Stoff nähen zu lassen dürfte nicht so komplex sein. Es ist hier ja eher die coole Idee, die das Produkt ausmacht.

Das Timing kommt mir etwas knapp bemessen vor, da Kickstarter ja immer etwas braucht, um nach der Kampagne das Geld frei zu geben. Sollten die Bags schon produziert worden sein kann es aber klappen.

So gesehen denke ich, dass man hier durchaus mal die paar Euro wagen kann. Auch wenn man ab dann zum pumpen wieder ins Fitnessstudio gehen muss.

Tl;dr

Fluxbag ist ein Luftsack, mit dem man Aufblas-Gegenstände einfach und schnell aufblasen kann.

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