Replicator 2 von Makerbot, © MakerBot® Industries
Replicator 2 von Makerbot, © MakerBot® Industries

Ein kleiner Lesetipp für Leute, die sich für 3D-Drucker interessieren. Engadget hat eine sehr schöne Zusammenstellung der aktuellen 3D-Drucker-Modelle auf die Beine gestellt. Einfach mal reinschauen.

Und Action

Wer sich keinen eigenen Drucker kaufen möchte sondern nur wie Raj und Howard sich selbst als Actionfigur haben möchte, kann sich mal die Firma Twinkind anschauen. Nich wirklich bilig, im Vergleich zu einem eigenen Drucker spart man aber doch etwas. Und besser als in der entsprechenden Big Bang Theory Folge scheint es auch zu sein.

Copy & Paste

Um etwas in 3D drucken zu möchten braucht man ja erst mal eine Vorlage. Wer sich nicht in die komplexe Materie der 3D-Programme einarbeiten möchte und noch schnell etwas reproduzieren will, dass er schon rumliegen hat braucht entweder einen 3D-Scanner oder muss mit Fotos und spezieller Software sich ein 3D-Modell errechnen lassen. Makerbot bringt jetzt mit dem Makerbot Digitizer einen Scanner auf den Markt. Sieht nicht nur chic aus sondern scheint auch bessere Ergebnisse zu liefern als die Fotomethode. Ausserdem arbeitet er mit Lasern :-). Bräuchte man nur noch eine transportable Version, die man mit in Kaufhaus nehmen kann umd dort die Teile zu scannen, die man sonst dort für viel Geld kaufen würde. So könnte man die für noch mehr Geld zuhause selber drucken.

Auf miy genau

Der neue Ultimaker 2, © 2009-2013 Ultimaker BV
Der neue Ultimaker 2, © 2009-2013 Ultimaker BV

Kommen wir zum Schluss zum Ultimaker 2. Das neue Modell schafft gegenüber dem Vorgänger statt 0,1 mm eine Auflösung von nur 0,02 mm. Soweit ich das überblicken kann ist das momentan die bestele Auflösung bei 3D-Druckern im unteren 4-stelligen bereich. Das Gro der Konkurrenz tummelt sich immer noch bei etwa  0,1 mm. Abmessungen sind ähnlich wie beim Ultimaker 1. Das Gehäuse wurde aufgefrischt. Ausserdem soll er schneller und leise als der Vorgänger sein.

Als Druckmaterialien kommen wie üblich PLA und ABS zum einsatz. Im preis von etwa 1900 Euro ist ausserdem eine Software enthalten, die die3D-Modell in Slices aufteilt, damit der Drucker Anhand dieser die 3D-Objekte so aufbereiten kann, dass diese auch vernünftig gedruckt werden können. Ich vermute allerdings, dass das beste Verhältnis aus Material, Brücken und Hohlraum imer noch von einem erfahrenen 3D-Operator erstellt werden dürfte.

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