E-Bike statt Epo! Das E-Rennrad von Vivax Assist

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© vivax-assist.com/Gruber Antrieb GmbH & Co KG

E-Bikes sind ja gerade sehr angesagt. Das war es doch eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich eine Firma mal Gedanken darüber macht, wie man einen Motor in ein Rennrad integrieren kann. Vielleicht ist das bis jetzt noch nicht so erfolgreich gewesen, weil Rennradfahrer ja eher den Sport ausüben, um fit zu bleiben. Da ist der Weg das Ziel. Aber die Firma Vivax Assist hat jetzt ein E-Rennrad für 2014 in Aussicht gestellt, dass sich im Bereich eine neue Zielgruppe erschließen könnte. Den ehrgeizigen Hobbywettkämpfer ohne  Zeit für das notwendige Training.

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Der Akku sitzt in der Trinkflasche und der Antrieb sitzt nahezu unsichtbar im Tretlager. Zumindest wenn der Eindruck des Pressebildes sich in der Realität bestätigt. Der Schalter ist per Funk im Lenkerende eingebaut. So auf dem ersten Blick nicht von einem normalen Rennrad zu unterscheiden. Und macht der Akku schlapp ist es auch kein Drama. Mit ganz knapp unter 10 Kg lässt es sich auch ohne elektrische Hilfe noch ins Ziel bringen. Das kann man von so manchem 30 Kg E-Hollandrad-Trecker nicht behaupten.

Ich sehe schon Reihen der Räder beim nächsten Dorftriathlon in den Ständern hängen und noch mehr arme Check-In-Leute verzweifelt darüber diskutieren, ob vor ihnen nun ein E-Rennrad oder nur ein Rennrad mit einer Shimano Dura Ace Di steht. Man sollte in Zukunft also etwas mehr Zeit für den Check-In einplanen.

Auf jeden Fall muss man der Firma, schönes Design, eine raffinierte Umsetzung und einen durchaus philanthropen Ansatz attestieren. Der schummelgeneigte Hobbysportler muss sich nicht mehr mit Medikamenten die Gesundheit ruinieren.

    © vivax-assist.com/Gruber Antrieb GmbH & Co KG

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Aber mal Spaß bei Seite. Wer in eher bergigen Gebieten zu Besuch ist und auf einmal vor der Wand steht wird sicherlich erleichtert sein, wenn er noch ein Ass aus dem Ärmle ziehen kann. Oder stellen wir uns vor, man will mit Leuten eine Tour fahren, mit denen man sonst nicht mithalten kann. Man selber macht sich dann nicht tot und die leistungsstarken Kumpels müssen sich nicht langweilen. Auch wenn die Ausfahrt mal wieder länger geworden ist als geplant und nun die Zeit drückt oder langsam das Licht verschwindet kann man wohl ganz gut davon profitieren. Das schöne ist ja, dass auf Grund des geringen Gewichtes des E-Bikes das Zuschalten des Antriebs nicht die Regel sondern die Ausnahme sein kann. Ganz den eigenen sportlichen Ansprüchen entsprechend.

Nachtrag: Natürölich gibt es dazu mittlerweile auch bewegtes Bildmaterial:

Und noch ein paar Eindrücker von der Eurobike via Youtube:

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