Und noch eine – ARCHOS VR Glasses, Smartphone-VR-Brille von Archos

Noch ein VR-Brillen-Gestell für Smartphones - ARCHOS VR Glasses  (Bild: © ARCHOS)

Noch ein VR-Brillen-Gestell für Smartphones – ARCHOS VR Glasses (Bild: © ARCHOS)

So langsam füllt sich der Markt für Smartphonehalter, die man sich für Virtual Reality-Zwecke vor die Nase schnallen kann. Von Googles Cardboard mal abgesehen, da die ja nur mit den Händen gehalten werden kann. Seit der Durovis Dive vor gut nem Jahr sind ja nun doch recht viele auf diesen Zug aufgesprungen.

Nun steuert Archos auch noch ein Gerät dem bunten Reigen hinzu. Die ARCHOS VR Glasses ist wie alle anderen Exemplare dieser Gattung eigentlich nur einem Plastikgestell mit Gummiband und zwei Linsen drin. Sämtliche Technik wird vom Smartphone geliefert, dass der Nutzer in das Gestell einsetzen muss.

Je nach Konstruktion gibt es hier Einschränkungen bezüglich der Displaygröße des verwendeten Smartphones. So muss man bei der Dive schon bei 5“ anfangen zu basteln.

Der Aufnahmemechanismus der Archos VR Glasses ist aber glücklicher Weise etwas cleverer gestaltet. Bis zu 6“ darf das Display des Phones haben.

In Anbetracht immer größer werdenden Display und immer höherer Auflösungen bei selbigen ein wichtiges Feature.

Der Spaß wird zu einem nahezu konkurrenzlos günstigen Preis von 24,99 Euro angekündigt. Da gibt es dann wirklich kein Argument mehr, das nicht mal auszuprobieren.

Weitere Informationen sind leider noch nicht zu ergattern. Field of view? Keine Ahnung. Gewicht? Wer weiß, wer weiß? Einstellmöglichkeit der Linsen? Fischen im Dunklen.

Was außerdem bei dem ganzen Thema noch ein bisschen fehlt ist die Menge an brauchbaren VR-Apps. Ein paar gibt es zwar schon, leider sind es oft nur irgendwelche „Ich lauf mal durch die Gegend“-Demos. Richtig gute Spiele zum Beispiel sind noch Mangelware. Aber mit zunehmender Angebotsbreite an Brillen kann sich das ja auch noch ändern, zumal mit Archos erstmals ein Hersteller eine Brille auf dem Markt wirft, der auch in den einschlägigen Kaufhäusern vertreten ist. Die meisten anderen Kandidaten sind ja eher rein über das Internet zu bekommen.

Wer sich jetzt doch mal aus dem Sessel erhebt und sich das Thema mal anschauen möchte, sollte aber noch berücksichtigen, dass ein Android-kompatibler Gamecontroller noch mit auf die Einkaufsliste gehört. Ansonsten dürfte die Bedienung der meisten Apps schwer fallen, da man während des Tragens ja nicht den Touchscreen bedienen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*