An die Hand genommen – SHIFT Armbandalternative für Sportuhren

Das etwas andere Sport-Uhren-Armband - SWIFT (Bild: kickstarter/ © getedgegear.com)

Das etwas andere Sport-Uhren-Armband – SWIFT (Bild: kickstarter/ © getedgegear.com)

Ha, mal wieder eine kleine, feine Idee. Wer mit einer Sportuhr unterwegs ist wird es sicherlich schon mal bemerkt haben. Spätestens wenn der Kilometerstand zweistellig wird neigt der Nicht-Marathon-Läufer doch dazu, nicht mehr auf die Uhr zu schauen. Neben den Beinen werden zuweilen ja auch die Arme etwas schwerer. Und dann noch das Handgelenk drehen? Da hoffen wir dann doch lieber, dass uns unser Zeiteisen akustisch warnt, wenn der Puls aus dem roten in den violetten Bereich rutscht. Ok, Übertreiben mach anschaulich, aber ich habe mir auf jeden Fall auch schon ein paarmal gedacht, dass die normale Position der Uhr gerade beim Sport nicht absolut optimal ist. Man muss schon den Arm recht hoch nehmen und drehen. Da kann man schon mal aus dem Rhythmus kommen.

Ähnliche Gedanken spielten wohl bei Entwicklung von SHIFT eine Rolle. SHIFT könnte man im etwas weiter gefassten Sinne als Armband bezeichnen. Nur wird es nicht wie üblich um das Handgelenk gewickelt. Vielmehr wird vom Handgelenk aus noch zusätzlich eine Schlaufe um den Daumen gelegt, so dass die Uhr zwischen Handrücken und Daumenwurzel zum liegen kommt. Eine viel ergonomischere Position, um die Daten vom Display abzulesen.

Natürlich könnte man die Uhr auch einfach auf die Innenseite des Handgelenks drehen. Aber das wäre mir dann wieder ein Stück zu viel. Klingt jetzt zwar kleinlich, aber wir wollen ja den Komfortbereich optimieren und nicht einen Kompromiss durch einen anderen ablösen.

SHIFT ist auf Grund der Konstruktion sehr leicht und macht dabei auch einen recht luftigen Eindruck. Keine schlechte Eigenschaft für Sportequipment.

Auf den richtigen Blickwinkel kommt es an (Bild: kickstarter/getedgegear.com)

Auf den richtigen Blickwinkel kommt es an (Bild: kickstarter/getedgegear.com)

Rechts- und Linksträger kommen gleichermaßen zu ihrem Recht. Sogar in den Uhren verbaute Pulssensoren haben Chancen, weitergenutzt werden zu können. Zumindest bei der Apple Watch haben die Initiatoren damit kein Problem gehabt.

Die Montage ist an recht vielen Uhren möglich. Letztendlich eigentlich an allen Uhren, deren Armbänder über einen Stift befestigt werden, solange deren Stiftlänge zwischen 14 und 24 mm liegt. Da wären Apple, Pebble, Garmin und Suunto, jeweils mit vielen Modellen zum Beispiel mit von der Partie. Nicht kompatibel sind leider Uhren, die proprietäre Armbänder besitzen. Meine TomTom Multisport zum Beispiel scheidet aus. Mal wieder Geld gespart. Wobei das mit 20 $ plus Nebenkosten für den Early Bird und 30 $ normal noch überschaubar ist.

Wer also schon immer sich über die Position seiner Sportuhr geärgert hat und dessen Uhr kompatibel ist kann gerne mal einen Blick drauf werfen. Ich denke, dass die Herstellung jetzt nicht zu komplex sein dürfte und sich das Risiko damit in Grenzen hält.

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