Rangeklotzt – ein kleines Blocks – Smartwatch-Update

Ein Core Modul, viele Blöcke - Blocks Smartwatch (Bild: © BLOCKS Wearables Ltd)

Ein Core Modul, viele Blöcke – Blocks Smartwatch (Bild: © BLOCKS Wearables Ltd)

Der Kickstarterstar von Blocks steht uns kurz bevor und so kann es nicht schaden, die ersten technischen Daten, denen ich habhaft werden konnte, schon mal zu verbreiten. Je besser informiert man in eine frisch gestartete Kickstarterkampagne einsteigt, um so besser kann man beurteilen, ob der schnelle Klick für den Early Bird sich nachträglich vielleicht nicht rächt.

Der Durchmesser des runden LCD-Display wird laut Blocks wohl 1,34“ betragen und eine Auflösung von etwa 400 px besitzen. Das verheißt schon mal eine gute Darstellung, zumindest bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung. In wie weit das Core Modul allways-on sein wird und ob es transflexiv ist kann ich leider nicht sagen. Hoffen wir mal, dass wir da Dienstag mehr zu erfahren werden. Ein allways-on-Display ist meines Erachtens eins, wenn nicht sogar das richtigste Feature einer Smartwatch.

Angetrieben wird die Uhr von einem Qualcomm Snapdragon 400 Prozessor. Welche Version davon ist leider auch noch nicht bekannt. Dieser darf auf 512MB RAM/ 4GB Flash Speicher zurückgreifen. Nicht übermäßig viel, aber sollte bei gut programmiertem OS ausreichen.

Verbindung nimmt das Core Module mit einem Smartphone via Bluetooth LE auf. Außerdem sind noch ein Mikrofon, ein Vibrationsmotor sowie Beschleunigungssensoren verbaut. Alles andere wird über die ansteckbaren Module realisiert.

(Bild: © BLOCKS Wearables Ltd)

(Bild: © BLOCKS Wearables Ltd)

Nicht vergessen sollte man auch den Akku des Core Moduls. Dieser soll 400mAh groß sein. Im Vergleich zur Apple Watch (205 mAh) und zur Asus Zenwatch (370 mA) also recht groß. Das lässt freilich keine Aussage über die Laufzeit zu. Dafür ist die Laufzeit zu sehr von den verbauten Komponenten und der Programmierung des Systems abhängig. Das schöne bei Blocks ist jedoch, dass der Akku des Hauptmoduls sich ja recht elegant über weitere Akkumodule erweitern lässt. Bin mal gespannt, wie groß diese werden (und wie viele man davon zusammen an ein Armband hängen muss, um die Laufzeiten einer Pebble zu erreichen).

Die 3,5mm Klinken der ersten Entwürfe haben sich leider nicht als machbar herausgestellt. So werden die Blöcke jetzt verbunden (Bild: © BLOCKS Wearables Ltd).

Die 3,5mm Klinken der ersten Entwürfe haben sich leider nicht als machbar herausgestellt. So werden die Blöcke jetzt verbunden (Bild: © BLOCKS Wearables Ltd).

Im letzten Artikel zu Blocks hatte ich ja aufgezählt, welche Module insgesamt geplant sind. Wie nicht anders zu erwarten sind die alle leider nicht gleich zum Start erhältlich. Das Start-Line-Up besteht auf dem extra Akku-Block, ein Herzefrequenzmesser, GPS, NFC und Umgebungssensoren (Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Temperatur). Das ist einerseits natürlich schade, andererseits aber ein nachvollziehbarer und vernünftiger Schritt. Mit den angekündigten Blöcken hat sich Blocks glaube ich schon genug ins Hausaufgabenheft geschrieben. Bringt ja nichts, wenn man gleich am Anfang alles ankündigt und dann nichts halten kann. Hat’s ja auch schon diverse male gegeben.

Koppeln werdet Ihr Blocks mit IOS und Android können. Keine große Überraschung. Immerhin wird auch noch an Windows Mobile gebastelt. Hier wird allerdings die Unterstützung zum Start nicht garantiert.

Hoffen wir also, das Blocks wirklich groß einschlägt und gleich von Anfang an eine sehr breite Nutzerbasis aufbauen kann. Das ist letztendlich der einzige Garant dafür, dass die noch nicht zum Start verfügbaren Module überhaupt den Markt erreichen. Ich drücke fest die Daumen.

 

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