And now for something completely different – der Garten

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Der Olli hat wohl nen Lauben-Piep. Ja, es wird Zeit, eine neue Rubrik hier im Blog einzuführen. Wie schön, dass „Man in yellow“ so variabel ist. Es steht jetzt nicht mehr nur für den runden, gelben Pillenfresser und dem Träger des gelben Trikots sondern auch für den Mann der mitten in einem Beet gelber Sonnenblumen steht. Seit Ende letzten Herbstes sind wir nämlich stolze Pächter von gut 600 m2 Brachland. Zwar wohnt man zentral, großzügig und für Hamburger Verhältnisse überraschend günstig nur hat die Wohnung einen entscheidenden Nachteil: die eklatante Abwesenheit jeglicher Art von Freigangsmöglichkeit in Form von Terrasse, Balkon oder Garten. Der Hof ist für den Nachwuchs auch nicht wirklich spielgeeignet.

Was liegt da näher, sich externe Ländereien zu pachten. Doppelter Vorteil: der kleinen Tochter beste Freundin bespielt der Schrebergarten schräg gegenüber. Das war natürlich auch ein Anlass, sich mal mit dem Thema Kleingarten zu beschäftigen. Wie der Zufall es so wollte stand besagtes Brachland frei zur Pacht und wir haben zugeschlagen. Mit Garten hat das Grundstück leider noch nicht so viel zu tun. In wie weit wir bei der Erschließung Fortschritte machen werde ich euch dann hier im Blog mitteilen. Umso besser, wenn es bei der Geschichte dann auch noch die Möglichkeit gibt, das eine oder andere Gadget auszuprobieren.

Grundparameter

Ein Zweithaus Modell Othmarschen ist unser Ziel.

Ein Zweithaus Modell Othmarschen ist unser Ziel. Hier das Musterhaus von der IGS Wilhelmsburg 2013

Werfen wir erst mal einen Blick auf das Grundstück. Es handelt sich um eine Parzelle mit etwa 12 Metern Breite und 50 Metern Tiefe. Eine Menge Platz für Unkraut. Ja, ich weiß, Unkräuter gibt es nicht, aber zum verweilen lädt das Land momentan nicht ein. Das liegt daran, dass hier vorher ein Behelfsheim aus der Nachkriegszeit stand. Da diese Behelfsheime in Hamburg nach Auszug der Bewohner zurückgebaut werden müssen wurde es abgerissen. Dementsprechend ist bis auf ein Gebüsch und viele Steine im Boden das Grundstück auch komplett leer. Der erste Pächter des Grundstücks nach dem Abriss hat relativ schnell das Handtuch geworfen. Ein paar Steine hat er aufgelesen, das wars.

Jetzt sind wir an der Reihe. Das letzte Gebüsch ist mittlerweile auch schon gerodet. Es war nicht wirklich schön und stand auf der Fläche, auf der die Zukünftige Laube aufgestellt werden soll. Nachdem wir im letzten Jahr schon mal ein bisschen Unkraut gerupft und etwas planlos rumgebuddelt haben, um uns mit dem Geländer vertraut zu machen wird nun dies Jahr der große Wurf geplant.

Schlachtplan

Auch wenn zu befürchten ist, dass uns noch ein paar Unwägbarkeiten die Pläne über den Haufen werfen werden ist vorläufig folgende Vorhergehensweise angedacht:

  1. Unkraut und Grasreste abmähen
  2. Wasser- und Stromleitung verlegen (Kramen buddeln)
  3. Gelände komplett umpflügen
  4. Drainage verlegen
  5. Grundstück mit Mutterboden 10 bis 20 m3 zum Weg hin auffüllen
  6. Wege legen
  7. Haus aufstellen lassen
  8. Wasser und Strom ans öffentliche Netz anschließen
  9. Rasen sähen

Eine Menge zu tun. Im nächsten Artikel werde ich wohl ein paar Worte zu dem Häuschen verlieren. Wir werden über den Landesbund der Gartenfreunde uns auf dem Grundstück eine Laube der Firma Zweithaus aufstellen lassen. Das hat mit den muffigen, kleinen Lauben aus den 60er nicht mehr wirklich etwas zu tun. Lasst euch überraschen (wir auch).

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