Man lernt ja nie aus – musikstudio-wandsbek.de

(Bild: miy.de/O.Thiele)

An der Crowdfunding-Front ist momentan irgendwie tote Hose und so kann man sich zum Jahresanfang gerne mal wieder etwas anderen Projekten widmen. Ein Besuch im www.musikstudio-wandsbek.de steht an.

Wie er fleißige Leser ja sicherlich schon mitbekommen haben dürfte, bin ich Metal-Gitarrero a.D. Aber irgendwie juckt es dann doch von Zeit zu Zeit immer mal wieder in den Fingern. Also Klampfe aus dem Koffer und eingestöpselt.

Ok, das alte Kühlschrank-Rack gibt es nicht mehr aber für das Wohnzimmer reicht ein kleiner Vox schon aus. Man will es sich ja mit den Nachbarn nicht verscherzten. Das Einzige, was nicht mehr ausreicht, ist die Präzision beim Spiel und die restlichen Gedanken-Fetzen bezüglich der damals doch sehr arg strapazierten Skalen.

Lehrer gesucht

Und wie bekommt man das möglichst schnell wieder drauf? Erste Idee ist natürlich, sich etwas Literatur zu besorgen. Endet aber dann doch meistens als Schrankware. Eindeutig erfolgsversprechender dürfte da dann der Gang zum Saiten-Meister der Wahl sein. Das zusätzliche Feedback durch einen Experten ist ja auch für den ehemaligen Experten Gold wert.

Ja, das kommen Erinnerungen auf. Mein gutes, altes GitarrenRack mit allem was das Gitarristen-Herz begehrt. Ärgere mich immer noch drüber, dass ich davon kein scharfes Bild habe. Aber damals hat man noch analgog fotografiert.

Und wie kommt man nun zu einem guten Lehrer? Wenn einem nicht gerade an der Ampel ein Abreiszettel in Auge fällt würde ich zuerst den Weg ins nächst gelegene Musikgeschäft empfehlen. Hier kann der lokale Handel dann doch noch seine Stärken ausspielen. Zumal ich mich in letzter Zeit dabei erwische, immer öfter mal wieder im Hood und nicht im Netz meine Musikalien zu shoppen. Amazon ist zwar einfach und billig, ersetzt dann aber doch nicht das persönliche Gespräch. Man möchte ja auch mal Leute mit seinen alten Bandgeschichten betratschen können, die die Geschichten noch nicht 20 mal gehört haben.

Interessanter Weise lande ich dann nicht bei den großen in Hamburg wie Just Music. Mein persönlicher Favorit ist das Musikhaus Wandsbek. Ok, liegt auch daran, dass es recht dicht bei mir dran ist, aber der kleine und feine Einzelhandel bringt dann doch mehr Spaß als der Supermarkt.

Schule gefunden

Aber zurück zum Auffrischen der Zupf-Künste. Auf dem Weg zum Musikhaus kommt man auch am Musikstudio Wandsbek (www.musikstudio-wandsbek.de) vorbei. Eine Adresse, die einem übrigens auch gerne im Musikhaus genannt wird. Der passionierte Wandsbeker wird der Gebäude sicherlich schon mal bemerkt haben, da hier regelmäßig Instrumente mit ihren Besitzern ein und aus gehen.

Jetzt kann man sich natürlich die Frage stellen, ob man lieber den passionierten Musikstudenten oder eine klassische Musikschule wie das Musikstudio bevorzugen will. Das muss man letztendlich von den Rahmenbedingungen abhängig machen. Als erstes muss man schauen, ob man überhaupt für das gewünschte Instrument einen Lehrer ausfindig machen kann. Da sind Musikschulen meist sehr gut aufgestellt. Beim Musikstudio Wandsbek kommen da locker 19 bis 20 verschieden Klangerzeuger zusammen. Theorie und Gesang kann man sich dort natürlich auch antun.

Mach das volle Brett (Bild: miy.de/ O. Thiele)

Weiterer Vorteil ist, dass eine Musikschule auch im Krankheitsfall des Lehrkörpers schneller oder überhaupt für Ersatz sorgen kann. Erinnert mich an meinen alten Gitarrenlehrer. Der hatte sich im „leicht“ angeheiterten Zustand mit dem Rad um ein Straßenschild gewickelt. 2 Monate Pause. Passiert einem bei einer Musikschule nicht.

Unter dem Strich kommt es natürlich auch darauf an, ob man mit dem Lehrer persönlich klarkommt. Aber da nehmen sich beide Formen nicht viel. Wie gut, das man ja auch Probestunden nehmen kann.

In meinem Fall stand nun der Sinn nicht nach regelmäßigem Unterricht, sondern eher nur nach ein wenig Auffrischung. Mal so ein, zwei Monate zum wieder reinkommen.

Kein Problem. War ja Weihnachten. Da kann man sich dann einfach mal einen Gutschein schenken lassen. Hier ist es denn auch von Vorteil, dass das Musikstudio Wandsbek keine Aufnahmegebühr erhebt.

Das Beste zum Schluß

Noch feiner ist es natürlich, wenn man die Gelegenheit bekommt, seine Gitarrengötter mal direkt befragen zu können. Da habe ich dann auch gleich noch einen netten Veranstaltungstipp. Plini, einer meiner aktuellen Favoriten, kommt nämlich am 22.03.17 ins Hafenklang. Und da nur ein Konzert hören ja nur die halbe Miete ist kann man für 40 Euronen bei ihm auch noch an einem Masterclass-Workshop teilnehmen. Fragen dürfen natürlich gestellt werden. Soweit ich mich richtig erinnere wurde Plini sogar von Steve Vai höchstpersönlich in den größten Tönen gelobt. Sollte man sich nicht entgehen lassen.

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