Sonntag gehen wir baden – ITU World Triathlon Hamburg 2014

Der Beutel ist abgeholt... es kann los gehen (Bild: © O. Thiele)

Der Beutel ist abgeholt… es kann los gehen (Bild: © O. Thiele)

Ja, endlich rückt das Sportereignis des Jahres in greifbare Nähe. Sontag ist es so weit. Und nein, ich meine damit nicht 22 hochbezahlte Verrückte, die sich um einen Ball streiten. Ich meine damit 10.000 total Bekloppte, die sich freiwillig ein Alsterwasser genehmigen wollen. Mal wieder steht der größte Triathlon der Welt an. Gut, die Sprintis sind schon am Samstag auf der Strecke, aber die Analogie zum WM-Finale ist dann doch etwas schöner als nur zum Spiel um den dritten Platz.

Noch wird fleissig gebastelt und geschraubt (Bild: © O. Thiele)

Noch wird fleissig gebastelt und geschraubt (Bild: © O. Thiele)

Voller Vorfreude habe ich heute schon mal meinen Startbeutel abgeholt. Einfach mal bei strahlender Sonne in der Mittagspause in die Stadt radeln… ganz schön schweißtreibend. Könnte am Wochenende ne heiße Sache werden. Wenn man sich die aktuellen Temperaturen der Alster so anschaut wage ich mal die Prognose, dass wie letztes Jahr wieder Neo-Verbot herrschen dürfte. Momentan liegen sie deutlich über 22 Grad, fast schon 23 Grad. Wird also wieder ne Badewanne und ich kann das Gejammer ob der Zeiteinbußen ohne Neo jetzt schon hören. Macht mir nichts aus. Bin ja passionierter Brustschwimmer und komme deshalb ohne Neo besser klar. Ist einfach einfacher, wenn man die Beine beim Brustschwimmen ins Wasser bekommt.

Es ist ja immer spannend zu sehen, was denn so im Startbeutel so landet. Dies Jahr haben sich neben den Standards wie Transponder, Schwimmkappe und Laufnummern noch das bei dem Wettbewerb obligatorische Laufnummernband, die Trinkflasche, etwas Sonnenschutz in Form eines Sprays, ein PickUp (hats nicht bis zum Wettbewerb geschafft), ein Getränkepulver von Dextro, ein rotes Schweißarmband und die sonst auch recht üblichen Werbezettel und Pröbchen verirrt.

Immer wieder spannend, was so im Starbeutel landet (Bild: © O. Thiele)

Immer wieder spannend, was so im Starbeutel landet (Bild: © O. Thiele)

In der Stadt wird schon fleißig gewerkelt. Die Buden-Zelte für die Messe nehmen langsam Form an, die Tribünen sind quasi schon aufgebaut. Nur der Steg aus dem Wasser braucht noch etwas. Das einzige, was mir da noch sorgen macht ist das Verbot, die Enten zu füttern. Heißt das, dass ich nach dem Schwimmen nichts von der Verpflegungsstation bekommen werde? Vielleicht sollte ich nächstes Jahr doch noch mal etwas mehr Energie in das Schwimmtraining stecken.

chlechte Zeiten für langsame Schwimmer - Enten füttern verboten (Bild: © O. Thiele)

chlechte Zeiten für langsame Schwimmer – Enten füttern verboten (Bild: © O. Thiele)

Die Rad- und Laufstrecken sind ja auch schon seit ein paar Tagen ausgeschildert. Wer sich durch die innere Stadt bewegt wird die Anzeichen nicht ignorieren können, dass es bald losgeht.

Nachdem ich die ersten beiden Triathlons, für die ich mich dieses Jahr gemeldet hatte, leider sausen lassen musste ist die Motivation für Sonntag natürlich besonders groß, besonders weil es kein Sprint sondern ein olympischer ist. Hat mal mehr von. Einen weiteren kleinen Schub hat dann noch der Film Wechselzeiten gegeben, der gerade in den kleinen Programmkinos läuft. Wer schon immer mal damit geliebäugelt hat, einen Triathlon zu machen, sollte sich den mal anschauen.

Zieleinlauf noch nicht am Ziel (Bild: © O. Thiele)

Zieleinlauf noch nicht am Ziel (Bild: © O. Thiele)

Schaun mer mal, wie ich mich am Sonntag so schlage. Eine Rekordzeit peile ich auf jeden Fall nicht an. Bei dem Startgeld will ich so lange was vom Event haben wie möglich. Und am Ende lande ich am Sonntag dann doch beim WM-Finale und der Frage, wie lange ich mich dann noch wach halten kann.

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