Ins All gepixelt

Willkommen auf 67P/Tschurjumow-Gerasimenko (Bild: © ESA)

Willkommen auf 67P/Tschurjumow-Gerasimenko (Bild: © ESA)

Es ist ja schon echt erstaunlich, dass es möglich ist, eine Raumsonde zu einem Asteroiden zu schicken. Dann einen Lander darauf landen zu lassen ist umso unglaublicher. Ich denke, über die Hintergründe der Geschichte ist in den letzten Tagen schon genug durch die Tagespresse getratscht worden. Muss ich jetzt nicht wiederholen.

Bei der Beschäftigung mit dem Thema bin ich auf eine ganz coole Seite gestoßen, die einem sehr schön die Abstände in unserem Sonnensystem vor Augen führt. Die Site setzt den Mond mit einem Pixel gleich. Im entsprechenden Maßstab kann man dann nach rechts scrollend eine Reise durchs Sonnensystem antreten. Ab der Sonne kann man unten rechts quasi den Autopiloten anschalten. Nehmt euch eine Tüte Chips und schaut, wie lange ihr von der Sonne bis zur Erde braucht.

500.000.000 Km ist Rosetta momentan von der Erde entfernt. Das ist so weit, dass die Funksignale fast 30 Minuten unterwegs sind. Das macht es umso erstaunlicher, dort ein Gefährt drauf landen zu können. Die Erde selber ist etwas 150.000.000 Km von der Sonne entfernt. Wenn Ihr also von der Erde auf der Website euch bis etwa 650.000.000 km Abstand zu Sonne scrollt habt Ihr in etwas die Entfernung des Asteroiden.

Irgendwie bekommt man erst ein bisschen eine Vorstellung davon, wie weit das weg ist. Noch deutlicher wird es, wenn ihr zum scrollen das Scrollrad nehmt. Aber macht bitte mich dann nicht dafür verantwortlich, wenn euch die Finger abfallen.