Geht nicht… sondern fährt – Impossible E-Bike

Klein, kleiner, am kleinsten - das Impossible E-Bike (Bild: kickstarter/© Impossible Technology )

Klein, kleiner, am kleinsten – das Impossible E-Bike (Bild: kickstarter/© Impossible Technology )

Es ist schon etwas her, seit ich das letzte Mal bei einer Kickstarterkampagne als erstes „wow“ gedacht habe. Selbst das Dragonfly Futurefön, das seit kurzem unterstützt werden kann hat mit erst mal mehr Fragezeichen als Begeisterung auf die Stirn geschrieben (muss ich mich auch noch mal mit beschäftigen).

Beim Impossible E-Bike ist es jedoch endlich mal wieder so weit, das ich auf den ersten Blick begeistert bin. Klar, natürlich hat der alte Schwarzseher Olli auch hier wieder so einiges auszusetzen, aber Design und Konstruktion des Impossibles sind einfach cool.

So ein E-Bike ist ja für den faulen Zeitgenossen eine feine Sache. Erst recht, wenn es so klein ist, dass es in einen normalen Rucksack passt. Der Klappmechanismus des Impossible ist echt erstaunlich. In angepeilten 5 Kg ist ein komplettes E-Bike verbaut, dass mit einer Akkuladung bei knapp 20 km/h gut 45 Minuten unterwegs sein soll. Ausreichend für die meisten Strecken in der Stadt.

Die geringen Packmaße und das geringe Gewicht fordern natürlich ihren Tribut. Aktuell liegt das maximal zu befördernde Gewicht bei etwa 85 Kg. Müsste ich wohl nackt auf dem Teil fahren. Aber etwas kräftigere Versionen sind auch angedacht.

Betrieben wird das Impossible mit zehn 2900mah 10A 3.6V Akkus.

Klingt alles etwas unglaublich. Um so unglaublicher, dass dem potentiellen Unterstützer schon ein funktionierender Prototyp im Video präsentiert wird. Sieht zwar etwas wackelig aus, scheint aber zu funktionieren. Das lässt hoffen, dass das Impossible vielleicht doch nicht so impossible ist.

Ich bin ein E-Bike (Bild: kickstarter/© Impossible Technology )

Ich bin ein E-Bike (Bild: kickstarter/© Impossible Technology )

Ein paar Punkt sind aber noch nicht so ganz klar. Eine Beleuchtung scheint das Teil nicht an Bord zu haben. Es wäre schade, wenn man da noch mit externen Akku-Leuchten rumhantieren müsste. Auch die Art und Weise, wie man bremst wird nicht genauer erläutert. So eine Bremse ist ja durchaus etwas Praktisches. Wenn das Impossible wirklich 20 km/h erreichen sollte würde ich da ungerne drauf verzichten wollen.

Ob die Breite der Fußrasten ausreicht ist eine weitere Frage. Sieht nicht ganz so bequem aus.

Aber das sind Punkte, die bis zur Auslieferung ja durchaus noch mit in die Entwicklung fließen könnten. Gut 8 Monate genehmigen sich dafür die Entwickler. Schwer zu sagen, ob das ausreichen wird. Das übliche Risiko ist halt wie bei jeder Crowdfunding-Kampagne dabei. Da die vermutlich recht erfolgreich sein werden ist zu befürchten, dass der Knackpunkt am Ende bei der Menge Aufträge liegen könnte, die es zu handeln gilt.

Bei 430 CAD für den günstigsten Early Bird kann man das Impossible glaube ich als recht günstig bezeichnen.

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