Heftiger Kater – Exploding Kittens Kartenspiel

Knalliges Kartenspiel - Exploding Kittens (Bild: kickstarter/ ©Elan Lee, Matthew Inman, Shane Small )

Knalliges Kartenspiel – Exploding Kittens (Bild: kickstarter/ ©Elan Lee, Matthew Inman, Shane Small )

Und es gibt sie noch, die Kickstarterprojekte, die einfach nur so durch die Decke gehen. Mal wieder zeigt sich, dass die simplen Ideen doch oft einfach die Besseren sind. Erinnert Ihr euch zum Beispiel noch an die Kühlbox im letzten Jahr? War mit über 13.000.000 $ der Knaller schlecht hin. Ein einfaches Kartenspiel schickt sich jetzt an, diese Summer locker zu toppen.

The Oatmeal dürften so einige von euch kennen. Diejenigen dürften auch nicht davon überrascht sein, dass Matthew Inman (The Oatmeal), Elan Lee (Xbox, ARGs) und Shane Small (Xbox, Marvel) nicht nur ein sehr schräges, sondern auch sehr einfaches Kartenspiel mit einen sehr genialen Style sich ausgedacht haben. Trotz der großen Fan-Basis hat aber vermutlich keiner damit gerechnet, dass die Kickstarterkampagne in so kurzer Zeit so viele Unterstützer sammeln konnte. In 20 Minuten waren die 10.000 $ Fundingziel schon drin. Jetzt, nach gut einem Tag liegt man bereits bei fast 2.000.000 $ und kicktraq prognostiziert sage und schreibe 30.000.000 $ Endkapital. Ok, das wird vermutlich nicht ganz so viel werden, da der Run meist in der Mitte der Kampagne nachlässt. Unter dem Stricht dürfte es aber trotzdem eine der erfolgreichsten Kickstarterkampagnen überhaupt werden. Und wofür das Ganze? Genau, explodierende Katzen…

Worum geht es überhaupt? Das Spiel wird als eine Art Russisches Roulette bezeichnet, nur halt mit Katzen. Abwechselnd zieht jeder Spieler eine Karte. Erwischt er eine Karte mit einer explodierenden Katze hat er verloren… wenn er nicht eine Karte spielen kann, die die Katze ablenkt. Einen Laserpointer zum Beispiel. Zusätzlich gibt es noch diverse andere Karten. Also ein sehr simples Spielprinzip. Da im Laufe des Spiels jedoch immer weniger Karten im Stapel sind wird das Risiko zu explodieren immer größer.

Klingt durchaus spaßig. Man darf ja auch nicht vergessen, dass die coolen Zeichnungen zwar das Anschauen angenehmer machen, aber nichts bringen, wenn das Spiel nichts taugt. Hier scheint mir die Balance aber gut zu stimmen.

Wer also 20 $ für ein vermutlich lustiges Kartenspiel ausgeben möchte kann sich Exploding Kittens mal anschauen. Soll auch Familienfreundlich sein. Wem das zu lasch ist kann für 35 $ das Spiel plus dem NSFW-Deck ordern. Da sind dann die Karten drin, die wohl nicht mehr so ganz kindgerecht sein sollen. Das macht neugierig.

(Bild: kickstarter/ ©Elan Lee, Matthew Inman, Shane Small )

(Bild: kickstarter/ ©Elan Lee, Matthew Inman, Shane Small )

Das Beste von allem dürfte jedoch sein, das sich das Risiko in Grenzen halten dürfte. Die Herstellung eines Kartenspiels ist nicht so komplex. Die Gestaltung dürfte schon stehen. Man ist nicht vom Chinesischen Neujahrsfest abhängig und die Initiatoren halten sich extra mit den zusätzlichen Goodies zurück damit das Shipping nicht zu komplex wird. Hoffen wir mal, dass die mit der unglaublichen Menge an Bestellungen klar kommen.

Was wünscht man sich da mehr? Vielleicht eine eingedeutschte Version, wobei die Englischkenntnisse nicht so groß sein müssen, um das Spiel zu verstehen.

 

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