Power Meter nicht in der Kurbel sondern am Lenker - PowerPod (Bild: kickstarter/© powerpodsports.com)
Power Meter nicht in der Kurbel sondern am Lenker – PowerPod (Bild: kickstarter/© powerpodsports.com)

Den Wunsch zu Wissen, wie viel Watt man gerade auf seinem Drahtesel auf die Straße bringt dürften so einige kennen. Ich persönlich würde es ganz spannend finden, wenn man das in Vergleich zu den Watt-Zahlen bringen könnte, die man im Winter auf dem Trainer so bringt. Leider residierten bis jetzt die meisten PowerMeter, die die Wattleistung beim Radeln anzeigen können, im höheren 3-stelligen, wenn nicht sogar im 4-stelligen Euro-Bereich. So langsam kommt da aber etwas Bewegung in das Produktsegment. So kann man jetzt gerade bei Kickstarter das PowerPod Power Meter unterstützen. Dieses liegt im Bereich von unter 300 $. Die Early Birlds gehen sogar für nur 200$ über den Tresen, dürften aber wenn Ihr dies hier lest schon alle vergriffen sein. Die üblichen Nebenkosten darf man natürlich nicht vergessen.

Im Gegensatz zu den normalerweise in den Tretkurbeln oder Tretlager sitzenden Power Metern wird das PowerPod als kleine Box vorne unter den Lenker gebaut. Hierfür kommen diverse Sensoren zum Einsatz. Ich bin nun selber bei Power Metern ziemlich unbedarft. Bevor ich da euch nun Quatsch erzähle solltet Ihr euch lieber die Kampagnen-Beschreibung anschauen. Wer noch mehr Informationen will kann sich mal wieder bei Ray Maker schlau machen. Der hat da schon ausgiebig einen Prototyp testen können und wenn ich es richtig sehe, ist er davon durchaus angetan.

Zwar muss man ob des Preises in manchen Bereichen durchaus mit Einschränkungen rechnen. Im Großen und Ganzen soll der PowerPod aber durchaus brauchbare Ergebnisse liefern. Für den Einstieg in die Power Meter-Welt glaube ich genau das Richtige. Auf ein teureres Model kann man ja später immer noch wechseln.

Außerdem soll der Prototyp Hoffnung geben, dass die Serie eine gute Produktionsqualität haben soll. Ist bei Kickstarter-Geschichten ja bei weitem nicht selbstverständlich. Man muss ja oft schon froh sein, wenn überhaupt ein Prototyp in der Kampagne gezeigt wird. Wenn die Leute von powerpodsports.com sich trauen, Ihren Prototypen von Ray auf Herz und Nieren testen zu lassen ist das glaube ich schon mal ein gutes Signal.

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