VR-Brille aus Neopren - die Viewbox (Bild: kickstarter/© Simon Josefsson)
VR-Brille aus Neopren – die Viewbox (Bild: kickstarter/© Simon Josefsson)

Mal wieder ein neues Konzept, wie man aus seinem Smartphone eine VR-Brille macht. Die schwedische Viewbox, die man jetzt bei Kickstarter backen kann, setzt im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten nicht auf Plastik sondern auf Neopren. Gut, etwas Plastik wird auch verbaut, schließlich muss das Ganze ja auch in Form gehalten werden. Neopren an sich ist in der Dicke zwar relativ steif, mit eingelegten Smartphone und zu haltenden Linsen dürfte es dann wohl doch etwas zu flexibel sein.

Die Linsen werden also von einem Plastikträger gehalten. Der Rest jedoch ist wie gesagt aus Neopren. Das dürfte durchaus einen gewissen Tragekomfort bieten. Keine scharfen Kanten, die irgendwo drücken können, kein Geklapper, keine Plastik-Nupsies, die abbrechen können. Könnte gefallen.

Hinzu kommt, dass durch die Konstruktion sehr kleine Packmaße möglich sind. Zusammengeklappt kommt die Viewbox auf gerade mal 150x150x40mm. Das sollte in jede Tasche passen. Wenn ich mir da meine Dive anschaue… jedes Mal ein Krampf, dir irgendwo zu verstauen.

Aufnehmen kann die Viewbox Smartphones von 4 bis 5,7“. Das sollte doch einigermaßen zukunftssicher sein.

Kleine Packmaße (Bild: kickstarter/© Simon Josefsson)
Kleine Packmaße (Bild: kickstarter/© Simon Josefsson)

Einziger Kritikpunkt, der mir da einfällt dürfte der Umstand sein, dass die Linsen fest im Plastikträger verbaut sind. Wer damit ein Problem hat guckt in die Röhre. Man sollte aus eher ein Standard-Mensch sein. Anderer Seits ist der Preis von umgerechnet etwa 35 Euro (vermutlich plus ein paar Nebenkosten) durchaus überschaubar, so dass man ruhig mal einen Versuch wagen kann.

Wer etwas handwerkliches Geschick besitzt und noch ein paar Euro sparen möchte kann auch zum DIY-Kit greifen. Vielleicht hat man dann dort auch noch bessere Eingriffsmöglichkeiten bezüglich Augen-Abstand.

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