Modular und rückenschonend - VERTEPAC, der Rucksack mit Rückgrat (Bild: © VERTEPAC)
Modular und rückenschonend – VERTEPAC, der Rucksack mit Rückgrat (Bild: © VERTEPAC)

Nachdem wir uns ja vor kurzem den Bobby Rucksack genauer angeschaut haben lohnt sich doch mal ein Blick auf ein anderes Rucksack-Konzept. Stand beim Bobby die Sicherheit des Rucksack-Inhaltes im Vordergrund, haben sich die Macher vom VERTEPAC sich eher der Sicherheit des eigenen Rückens verschrieben.

Im Grunde haben sich Rucksäcke ja in den letzten 1000 Jahren nicht wirklich weiter entwickelt. Ok, irgendwann ist jemand auf die Idee gekommen, dass ein Hüftgurt dem Tragekomfort zuträglich sein könnte. Trotzdem liegt doch in aller Regel die Hauptlast immer noch irgendwie auf den Schultern. Und selbst wenn mein seinen Rucksack richtig eingestellt haben sollte und das Gewicht von der Hüfte getragen wird, kämpft man dann doch noch oft damit, dass durch die beiden Träger der Bewegungsspielraum deutlich eingeschränkt ist.

Wie viele Rucksäcke ohne oder nur mit lächerlich dünnem Hüftgurt daher kommen will ich hier gar nicht erst genauer thematisieren.

 (Bild: © VERTEPAC)
(Bild: © VERTEPAC)

Hier kommt VERTEPAC ins Spiel. Die Idee ist, dass man den Rucksack quasi mit einer eigenen Wirbelsäule ausstattet, der am angenehm breiten Hüftgurt befestigt ist. Auf dieser Unterkonstruktion wird dann der eigentliche Sack aufgesetzt. Zum einen wird dadurch der Sack eine recht hohe Trage-Flexibilität bekommen und zum anderen wird man dadurch auch sehr schnell den eigentlichen Tragesack austauschen können.

VERTEPAC ist somit endlich mal ein richtig modulares System, dass man dem aktuellen Einsatzbereich anpassen kann. Kommt ja durchaus auch mal vor, dass man nicht gerade die Arktis durchqueren muss sondern nur zur Arbeit radeln will.

Die Wirbelsäulenkonstruktion hat übrigens zusätzlich noch den Vorteil, dass hierdurch zumindest theoretisch nur eine relativ kleine Kontaktfläche zwischen Rücken und Rucksack zustande kommt. Dürfte dem Trage-Klima zuträglich sein und vielleicht den einen oder anderen Schweißtropfen vermeiden.

So auf den ersten Blick macht der Rucksack auf mich einen sehr interessanten Eindruck. Wer von Euch das auch findet kann mal ab morgen, so etwa gegen 16 Uhr, einen Blick auf Kickstarter werfen. Dann startet die Kampagne und ich würde mich nicht wundern, wenn man den einen oder anderen interessanten Early Bird schießen kann.

Einen Link zur Kampagne und das eine oder andere weitere Detail werde ich dann nach Start der Kampagne hier nachreichen.

 (Bild: © VERTEPAC)
(Bild: © VERTEPAC)

Update:

So, Vertepac ist jetzt live und kann bei kickstarter unterstützt werden. Damit sind dann auch Preise und angebotene Taschen klar. Eins vorweg: Der Spaß wir nicht ganz billig. Man spricht hier also nicht den „Ich nimm mal den Rucksack zum Brötchenholen“-Kunden an. Vielmehr dürften Leute die Zielgruppe sein, die viel mit einem Rucksack unterwegs sind.

Folgende Taschen sind zu haben:

  • 18 Sport Bag – Gewicht: 620 g • Volumen: 18 L • Abmessungen: 51 x 31 x 19 cm
  • 35 Sport Bag – Gewicht: 750 g • Volumen: 35 L • Abmessungen: 66 x 30 x 21 cm
  • 25 WATERPROOF Bag – Gewicht: 400 g • Volumen: 25 L • Abmessungen: 50 x 18 x 30 cm
  • 30 URBAN Pac – Gewicht: 850 g • Volumen: 30 L • Abmessungen: 51 x 30 x 21 cm

Der Early Bird für den XTR.35 geht bei knappen 300 € plus Nebenkosten los. Die weiteren Preisstaffeln schaut Ihr euch am besten direkt bei kickstarter an. Das nimmt man leider nicht mal so eben mit, scheint mir für den Aufwand, der hier getrieben wird aber durchaus gerechtfertigt zu sein.

Die Preise im Überblick (Bild: kickstarter/© VERTEPAC)
Die Preise im Überblick (Bild: kickstarter/© VERTEPAC)

Langfristig sind auch noch andere Rucksäcke geplant. Vom 45L Wanderrucksack bis zur Fototasche ist alles denkbar.

 

Tl;dr

Der VERTEPAC ist ein Rucksack, bei dem eine am Hüftgurt montierte kpnstliche Wirbelsäule den eigentlichen austauschbaren Sack trägt.

 

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