Viel Watch aber ohne Smart - die FES Watch (Bild: Makuake/© FES Watch)
Viel Watch aber ohne Smart – die FES Watch (Bild: Makuake/© FES Watch)

So langsam scheinen ein paar Hardwareschmieden auf die Idee zu kommen, dass e-Ink ja vielleicht doch etwas für das Handgelenk sein könnte. Auf bloomberg.com philosophieren Sony-Chefs zum Beispiel über das Thema.

Einen Schritt weiter ist da die FES Watch. Die FES Watch basiert neben einem runden e-Ink-Display auch noch auf ein e-Ink-Armband. Heidewitzka, was könnte man damit alles anstellen? Und was denken sich die FES Watch-Macher aus? Genau, man kann sensationell Muster auf das Armband legen. Was für eine vertane Chance. Jetzt mal davon abgesehen, wie man mit den unterschiedlichen Längen der sichtbaren Armbandbereiche umgehen würde könnte man diese für alle möglichen Anzeigen verwenden. Muss ja nicht mal extrem fancy sein. Selbst ein Datum, eine Stopp-Uhr, ein Timer wären doch schon mal was.

Wenn ich es richtig übersehen kann das Teil nicht mal die Uhrzeit in echten Zahlen anzeigen. Stattdessen ergeht man sich lieber in unzähligen Varianten des gleichen Themas. Generell gefällt mir ja ein eher reduziertes Design. Aber wenn es sich negativ auf die Ablesbarkeit und auf die anzeigbaren Features auswirkt sollte man das doch noch mal überlegen.

Mein Japanisch ist jetzt leider nicht das Beste, aber wenn ich die Crowdfunding-Campagne richtig verstehe, schein die Uhr möglichweise nicht mal allways on zu sein. Erst bei einer Handbewegung soll die Uhr anspringen. Hoffen wir mal, dass Google Translate da nicht die ganze Wahrheit Preis gibt. Denn vom Grundgedanken ist die Uhr eigentlich gar nicht verkehrt. Nur durch die Fixierung auf Style stellen sich die Entwickler glaube ich selber ein Bein.

Ein Positives hat es jedoch schon. Wenn die Uhr keine Smartwatch-Fähigkeiten besitzt braucht man sich nicht mit gurkigen Companion-Apps und schwacher Akkuleistung rumschlagen.

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