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Strandberg and coffee.. what could be better?

A look back – Strandberg Spark Topic #29 – coffee

Today we want to take a look back at one of the reasons why it has been so quiet here in the last two years. The reason for this is the Strandberg Spark competition on Facebook. This competition was so much fun for me in 2019 and 2019 that there was simply no time left to write a blog.

Strandberg Spark Topic 29 Coffee
Strandberg Spark Topic 29 Coffee

Winnings, winnings, winnings

The Strandberg Spark competition was created by Ola Strandberg to challenge the creativity of people interested in Strandberg guitars. And as it is usual at competitions, there was a lot to be won. Depending on how good the jury found the submitted entry, it could be awarded with so-called flints. Up to three flints were possible per entry. And depending on how many flints were collected, they could be exchanged for products from Strandberg. This went up to a complete guitar, if you could collect 40 flints.
Now some of you might ask why I write in the past tense. This is because the competition is currently being revised and will be restarted with new rules in September 2020. Just let yourself be surprised. It will be very exciting. ... weiter lesen

Midi mit dem Fishman Triple Play

The way to the midi guitar – synthesizer and keyboard with the Strandberg Boden

If you are in a three-man band like me, you might know the problem. A few keyboard pads underneath every now and then couldn’t hurt. Somehow I always had the bad luck to play in bands without a keyboard player, except for a relatively short time. And so I’ve been after the topic of midi guitars for quite a long time. Whatever it was that made me learn trumpet instead of piano like all the others when I was a little kid.

To get to beautiful synthesizer and keyboard sounds as a guitarist you first have to clarify a few basic conditions. After that there are several possibilities. For this reason I will split the article into several parts. Otherwise it will be too long and who has the time nowadays to read more than two lines of text… ok, apparently you. Well then, let’s start with a little overview. ... weiter lesen

What happened so far…

Hello friends, as you have certainly seen, there has been radio silence here lately. How come? One reason was that in the last two years there hasn’t been as much excitement in crowdfunding as in the years before. The scene has consolidated, the crazy ideas have become less. Maybe it’s also because it’s no longer so easy to convince potential clients of a crazy idea due to the many failed projects.

But apart from that, the main reason is the following: In the last articles you could clearly see that I had approached the topic guitar more strongly again. After a break of a few years my fingers were tingling again and since I got a Strandberg Boden Plini for Christmas 2018 it was clear that the focus of the blog had shifted to the topic guitar. ... weiter lesen

Die perfekte E-Gitarre – Strandberg Boden, Parker Fly, Zeta Mirror 6

Mein Traum einer perfekten E-Gitarre. Eine Mischung aus Parker Fly, Strandberg Boden und Zeta Mirror 6 (Bild: O. Thiele)

Wollen wir doch mal schauen, wie ich mir die perfekte E-Gitarre vorstelle. Auf die Schnelle: Eine Mischung aus Strandberg Boden, Parker Fly Deluxe und Zeta Mirror 6. Wie ich da darauf komme und wie ich mir das genau vorstelle schauen wir uns jetzt mal etwas genauer an.

Eins vorweg: wie nicht anders zu erwarten begebe ich mich heute tief in die Region des persönlichen Geschmackes. Für den einen Gitarrist ist eine Les Paul das Höchste der Gefühle, andere bevorzugen lieber Äxte von B.C. Rich. Ich gehe in eine ganz andere Richtung.

Ibanez RG 550 DXLB, Ibanez RG2027X VV, Zeta Mirror 6, Diamond Les Paul Clon, Samick, Peavey Vandenberg, Drive, V ester The Argus, Roland G707, Bond Electra Glide, Ibanez IMG 2010
(Bild: miy.de/O.Thiele)

Seit ich mir 1993 eine Ibanez RG550 DXLB zugelegt hatte war für mich eigentlich klar, dass ich es eher mit den breiten und vor allen flachen Hälsen habe. Das gepaart mit meiner Vorliebe für Exoten und Gitarren-Synthesizer sorgten zur Hoch-Zeit meines musikalischen Wirkens für eine illustre Sammlung an Instrumenten.

Was mir jedoch nie so ganz gelungen ist, war das Instrument der Instrumente zu finden und das, obwohl ich einen aussichtsreichen Kandidaten bereits 1994 in den Händen hatte; eine Parker Fly Deluxe. Dieses Geschoß aus Holz und Carbon vereint neben einen extrem flachen Hals mit nahezu albern niedriger Saitenlage auch eine perfekte Ausbalancierung bei gleichzeitig sensationellem Gewicht. Ich habe keine Gitarre bis jetzt in den Händen halten können, bei der die oberen Lagen so einfach zu erreichen sind wie bei der Parker Fly. Parker Fly Deluxe = absoluter Traum.

Masse statt Klasse

Und warum habe ich mir keine gekauft? Tja, genauso, wie das bei so manch anderen Sammler auch gerne mal vorkommt. Fehlender Fokus. Lieber ein paar Hunderter für Skurrilitäten a la Bond Electra Glide, Ibanez IMG 2010 und Zeta Mirror 6 ausgeben als einmal das Geld zusammenhalten und sich das Non-Plus-Ultra zu kaufen. Wobei, die Zeta Mirror 6 wird etwas später noch mal Erwähnung finden.

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Das eigentliche Problem bei der Parker Fly war der doch recht happige Preis, der sich über die Jahre leider nicht so sehr geändert hat. Heutzutage ist es sogar noch etwas komplexer geworden, da Parker aktuell keine Gitarren mehr baut. Zwar ist auf deren Website ein Relaunch für 2018 angekündigt, nur ob der stattfinden wird und was der uns bringt steht in den Sternen.

Bleibt also momentan nur der gebrauchte Erwerb einer Parker Fly. Leider ist das Angebot aktuell sehr überschaubar. Entweder muss man weit über 2000 Euronen auf den Tisch legen oder sich mit verbastelten Flys abfinden, die sich i.d.R. auch noch mit diversen Lackschäden rumschlagen müssen. Eine stabile Lackierung war wohl nicht die Stärke von Parker. Es kommt sogar noch schlimmer, weil es wohl diverse Parker Flys geben soll, bei denen sich das dünne Carbon-Griffbrett vom Hals lösen soll. Das bedeutet dann Totalschaden. Macht den Gebrauchtkauf nicht unbedingt zu einer sicheren Sache.

Kopfsache, Zeta Mirror 6

Zeta Mirror 6 Midi-Gitarre (Bild: miy.de/© O. Thiele)

Wenn wir mal die Bespielbarkeit beiseite lassen müssen wir uns natürlich auch über die Optik unterhalten. Auch hier trifft die Parker Fly bei mir voll ins Schwarze. Lediglich ein Punkt würde ich ändern, die Kopfplatte. An sich ist diese schon sehr cool, nur leider falsch herum.

Ich war schon immer ein Fan von Reversed Head-Stocks. Kein Wunder, dass die einzige Gitarre, die ich nach der Auflösung meiner Sammlung behalten habe, eine Vester The Argus mit ebensolchen Reversed Headstock ist.

Das beste Beispiel für eine coole Kopfplatte hat hier aus meiner Sicht die Zeta Mirror 6. Diese, ebenfalls mit einem Hals aus Carbon (und Aluminium) ausgestattete Midi-Gitarre aus der 80er zählte auch zu meiner Sammlung und ein wenig ärgere ich mich, dass ich diese auch verkauft habe.

Radio Zeta

Der Hauptgrund für die Veräußerung war, dass das gute Stück leider erhebliche Einstreuungsprobleme hatte. Sobald etwas Verzerrung im Spiel war gab es prima Radioempfang. Ich vermute mal, dass das an den komplett verkabelten Bünden des Halses lag.

Die Zeta Mirror 6 war nämlich eine Midigitarre, die die Tönen über einen speziellen Tonabnehmer in Kombination mit komplett verdrahteten Bünden ermittelt hat. Da damals die Rechnerperformance noch nicht so berauschend war hielt man das bei Zeta wohl für eine gute Idee. Nur blöde, wenn dann irgendwann die Bünde runter sind und erneuert werden müssen. Und die Bünde waren nicht wirklich stabil.

Naja, die Kosten für eine Rundumerneuerung haben mich dann zum Verkauf getrieben. Wie das Leben halt so spielt.

 

Standberg, E-Gitarre neu gedacht

Kommen wir zum dritten im Bunde, die Strandberg Boden von Ola Strandberg. Dem geneigten Prog-Rock- Fan dürften die kopflosen Gitarren aus Schweden sicherlich schon aufgefallen sein. Egal ob 6, 7, 8 oder 9 Saiten, jegliche Geschmäcker werden bedient.

Die Strandberg Boden haben im Vergleich zur Parker Fly zwei sehr spannende Unterschiede. Zum einen ist das die Korpusform. Die Einbuchtung am hinteren, unteren Ende spielt einem alten Sitzgitarristen wie mir direkt in den Schoß. Nicht falsch verstehen. Auf der Bühne wurde zu meiner aktiven Zeit natürlich abgerockt. Aber ohne Band im stillen Kämmerlein (Stichwort Dachschräge) siegt dann doch die Bequemlichkeit.

Als weiteres, feines Feature dürfte der Endurneck herhalten. Dieser ist nicht wie normale Gitarrenhälse symmetrisch sondern so geformt, dass der Daumen auf dem Weg den Hals hinauf so geleitet wird, dass die Hand sich automatisch richtig dem Bund entsprechend positioniert.

Abgerundet wird der Spaß dann noch durch Fanned Frets, d.h. die Bünde sind schräg gestellt, so dass die Mensur der einzelnen Saiten unterschiedlich ist und somit die Spannung der einzelnen Saiten der entsprechenden Dicke besser angepasst werden kann.

So ganz fest steht das Body-Design noch nicht. Sollte die obere, hintere Rundung eher an eine Strandberg Boden angelegt sein… (Bild: O. Thiele)
… oder an eine Parker Fly? (Bild: O. Thiele)

Leichtgewichte

Beim Gewicht geben sich sowohl Parker Fly Delux als auch Strandberg Boden nicht viel. Beide Gitarren bewegen sich zwischen 2 und 2,5 Kg Gewicht. Balsam für den geplagten Rücken. Wird im Alter ja auch nicht besser. Wobei, wirklich beklagen kann ich mir diesbezüglich glücklicher Weise noch nicht.

Das geringe Gewicht erreichen beide Gitarren durch unterschiedliche Maßnahmen. Setzt die Parker Fly Deluxe auf einen sehr flachen Aufbau, der durch eine Lage Carbon gestützt wird, profitiert die Strandberg Boden durch den Headless-Aufbau.

So stelle ich mir aktuell also die Frage, welche von den beide ich wohl lieber haben würde. Sehr schwierig. Preislich dürften bei in vergleichbaren Regionen liegen. Wobei die Parker Fly Deluxe dann eine gebrauchte Gitarre und die Strandberg Boden wohl nur als Taiwan-Modell erschwinglich wäre. Wobei die Meinungen im Netz das nicht unbedingt als Nachteil sehen.

Best of both worlds

So kommen wir denn nun zum Meshup. Wenn ich mir eine Gitarre selber bauen lassen könnte, würde ich folgende Features von Parker Fly, Strandberg Boden und Zeta Mirror 6 vereinen.

Der Korpus sollte einer Parker Fly ähneln, jedoch unten eine an die Strandberg angelehnte Ausbuchtung haben

Der Übergang zwischen Hals und Korpus sollte so elegant wie bei der Fly sein. Die normalen Strandbergs haben leider einen geschraubten Hals. Das ist für den Klang zwar egal, sorgt aber für einen ziemlich dicken Übergang und erschwert somit den Zugang zu den hohen Bünden. Eine Neck-trough Bauweise gibt es bei Strandberg leider nur in der Made-to-measure-Baureihe, die jedoch unbezahlbar ist und viel Geduld verlangt. Die Warteschlange ist sehr lang.

Das Ganze hätte ich gerne mit dem Endurneck bei einer Saitenlage wie bei der Parker Fly.

Als Kopfplatte würde ich die der Zeta Mirror 6 nehmen. Moment: Die Strandbergs sind doch Headless, oder? Ja, da habe ich mir was Besonderes ausgedacht. Ich würde den Kopf zum anstecken konstruieren und nicht für die Saitenaufnahme nutzen. Vielmehr würde ich hier einen Smartphone-Halter umsetzen, damit man dort gut zugänglich per Phone sich Backingtracks, Noten, Metronom oder was auch immer anzeigen lassen kann.

Midi-Man

Das Ganze müsste dann noch mit einem internen Roland GK-3 Midi-Pickup garniert werden. Auf den möchte ich nicht verzichten. Ich bin mir jetzt allerdings nicht so ganz sicher, in wie weit man den bei einer Gitarre mit Fanned Frets montieren kann. Müsste sich aber sicherlich herausfinden lassen.

Besondere Wünsche bezüglich der verwendeten Hölzer habe ich aktuell nicht festgesetzt. Aus klanglicher Sicht ist das meiner Meinung nach ziemlich egal. Wer anderer Meinung ist kann sich mal mit der „Physik der E-Gitarre“ auseinander setzen. Weiter ins Detail will ich zu dem Thema aber nicht gehen. Ist ja eher eine Glaubensrage.

Ich würde die Hölzer also eher nach optischen Gesichtspunkten aussuchen. Und da würde ich aktuelle eher zu helleren Hölzern mit starker Maserung tendieren.

So wie es aussieht muss ich mich mal mit dem Thema „Gitarren bauen lassen“ beschäftigen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Boss V-BDN VG-Strandberg Gitarre – BODEN-los top?

Teurer Traum – Boss V-BDN VG-Strandberg (Bild: ©  2017 Roland Corporation)

Ja, endlich ist sie da, die Boss V-BDN VG-Strandberg. Die Zusammenarbeit von Strandberg Guitars und Boss/Roland geisterte ja schon etwas länger rum. Werfen wir mal einen Blick darauf, ob das Ergebnis auch etwas taugt.

Eins vorweg: Als alter Synthie-Gitarrist habe ich bei der Geschichte so ein wenig meine eigene Sichtweise. Ich hatte sie alle. Naja, zumindest so einige. Roland GR707, Ibanez IMG2010, Zeta Mirror 6, ein paar normale mit GK2-Pickup. Aktuell spiele ich mit einer Vester The Argus/GK-3 Pickup-Kombination auf einem Roland GR-55.

Die Sammlerei habe ich schon vor ein paar Jahren an den Nagel gehängt. Mit der Vester bin ich so wie sie ist sehr zufrieden. Flottes Holz, gute Ergonomie, coole Optik. Nichts desto trotz gibt es zwei Gitarren, bei denen ich sofort schwach werden würde: die Parker Fly und die Strandberg Boden.

Traumpärchen

Die Parker Fly weil ich noch keine Gitarre in der Hand hatte, die einen flacheren und schneller Hals hatte. Von der Erreichbarkeit der oberen Lagen will ich gar nicht erst anfangen. Leider werden die aktuell nicht mehr hergestellt. Laut Website wird zwar ein Relaunch 2018 angedacht, nur wer weiß, was dabei rauskommt (und was es kosten wird).

Gebraucht sind die Parker Flys auch schwer zu bekommen. Wenn mal eine angeboten wird haben die meisten doch erhebliche Lackschäden. Hinzu kommt, dass sich bei manchen wohl ganz gerne mal das dünne Carbon-Griffbrett vom Hals löst. Totalschaden.

Der andere Kandidat ist die Strandberg Boden. Dieses von Ola Strandberg entworfene Headless-Geschoß ist ja schon länger kein Geheimtipp mehr. Gerade mal etwas über 2 Kg schwer, perfekte Ergonomie, coole Optik, grandiose Bespielbarkeit dank speziellem Hals-Shaping und Fanned Frets. Ein (leider nicht billiger) Traum.

Leider habe ich noch keine Starndberg anspielen können. Die Teile sind so begehrt, dass sie in normalen Musikläden eigentlich nicht stattfinden. Das schlägt sich dann auch im Preis nieder. Selbst die „günstigen“ Indonesien-Modelle kratzen an der 2000 Euro-Marke. Jetzt ratet mal, warum bei mir noch keine ein neues Zuhause gefunden hat.

Boss V-BDN VG-Strandberg unter der Lupe

Aus Sicht des alten Gitarren-Synthesizer-Fans wäre nun eine Strandberg Boden mit GK-3 Pickup also das Höchste aller Gefühle. Und jetzt kommt Boss mit der Boss V-BDN VG-Strandberg auf den Markt. Geburtstag und Weihnachten zusammen?

Leider nicht ganz. Als erstes wäre da der Preis. Mit gut 4500 Euro ist das Teil echt kein Schnäppchen. Das ist dem Weihnachtsmann leider zuviel.

Zumal ich nicht herausfinden konnte, wo die Boss V-BDN VG-Strandberg hergestellt wird. Nicht, dass in Indonesien keine guten Gitarren gebaut werden können. Aber ein wenig Einfluss hat das Herstellungsland angeblich ja letztendlich doch auf Preis und Qualität. Wobei… ach schwer zu beurteilen. ... weiter lesen