Muss nicht untertauschen - der Submarine Pickup (Bild: © submarine)
Muss nicht untertauschen – der Submarine Pickup (Bild: © submarine)

Ach, es ist doch schön, wenn man mal wieder ein cooles Gimmick im Netz gefunden hat. Heute schauen wir uns nämlich den Submarine Pickup an. Und das Beste daran ist, wir haben es zu Abwechslung mal mit einem Produkt zu tun, das man (mittlerweile) wirklich kaufen kann. Immer nur Crowdfunding-Geschichten strapazieren die Geduld ja doch recht stark.

Erinnert Ihr euch noch an den Rivet- Pickup, den ich euch vor ein paar Monaten vorgestellt habe? Hier war es ja das Konzept, ein paar Saiten der Gitarre zusätzlich durch weitere Coils zu boosten. Einen ähnlichen Weg schlägt Submarine ein, geht allerdings noch ein ganzes Stück weiter. Beim Submarine handelt es sich nämlich um einen extern anbringbaren Pickup, der lediglich zwei Saiten abdeckt. Man kann sich also entscheiden, ob man nun E und A oder H und E extra abnehmen will.

Die externe Konstruktion hat natürlich so einige Vorteile. Zum einen behält man die alten Pickups. Man muss also nicht auf deren Klangcharakteristik verzichten. Ein Punkt, den so einige beim Rivet bemängelt haben. Nicht an dem eigenen Brett rumschrauben und löten zu müssen ist natürlich immer von Vorteil. Wobei man das auch mit einem P-Link-Pickup-Cradle lösen könnte.

Doppel klingt besser

Der eigentliche Clou vom Submarine jedoch ist, dass man via Stereokabel die beiden Saiten über eine komplett andere Soundkette schicken kann. Cleaner Sound und zwei hohe Solosaiten? Kein Problem. Den Bassisten ersetzen und die beiden tiefen Saiten noch mal extra fett machen? Immer gerne. Schade, dass ich meine Ibanez RG 1077XL Baritone nicht mehr habe. Damit hätte man Häuser einreißen können.

Der Kreativität sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt. Mit einem kleinen Schalter kann man übrigens einen Pole stumm schalten. Wer gerne Sounds tüftelt wird hier seine Spielwiese deutlich erweitern können.

Der Submarine Pickup macht optisch einen sehr hochwertigen Eindruck. Ein bisschen Chrome sieht ja immer fein aus. Auch das Stoff-umbundene Kabel darf hier nicht fehlen.

Dank extra Anschluss hat man wirklich viele Möglichkeiten am Sound zu basteln (Bild: © submarine)
Dank extra Anschluss hat man wirklich viele Möglichkeiten am Sound zu basteln (Bild: © submarine)

Easy going

Eine kleine Voraussetzung für den Einsatz muss eine Gitarre natürlich erfüllen. Mit einer Höhe von 5.6mm braucht Ihr natürlich entsprechend Spielraum zwischen Body und Saite. Denkt auch dran, dass die Saite noch schwingen muss, ohne den Pickup zu berühren. Wenn das passt… Sparschwein schlachten.

Mit 100 Pfunde ist der Submarine Pickup jetzt zwar kein einfacher Mitnahmeartikel mehr, bietet aber glaube ich genügend Mehrwert um die Ausgabe für sich zu rechtfertigen.

Tl;dr

Mit dem Subway Pickup spendiert man der Gitarre einen zusätzlichen Pickup für die äußeren zwei Saiten, ohne an der Gitarre rumbauen zu müssen.

You might also enjoy: