Heiter bis wolkig - Tempescope Wetter-Anzeige (Bild: © tempescope project)
Heiter bis wolkig – Tempescope Wetter-Anzeige (Bild: © tempescope project)

Heute muss ich euch noch mal an Tempescope erinnern. Der Wettersimulator für daheim aus Japan war ja ein sehr cooles und ungewöhnliches Projekt für Leute, die sich das Tüfteln zutrauen. Für die semibegabten Bastler unter Euch gibt es jetzt die Möglichkeit sich über indiegogo den Bau eines Tempescopes zu vereinfachen.

Ken Kawamoto, der Erfinders des Tempescopes bietet dort jetzt nämlich vorgefertigte Bausätze an. Ein bisschen bauen muss man also immer noch. Da jedoch nicht mal gelötet werden muss sollte die Montage von halbwegs geschickten Leuten, die auch mal bereit sind einen Blick in eine Anleitung zu werfen, zu bewerkstelligen sein.

Man muss also nicht mehr durch die Elektronikfachmärkte der Umgebung ziehen und sich den ganzen Kram einzeln zusammen suchen. Das macht es einfacher. Und warum nun nur Bausätze? Als Grund hierfür wird zum einen angeführt, das man dadurch den Open Source-Gedanken verdeutlichen will. Ok, es halbiert auch den Preis, was ja auch nicht zu verachten ist. Eine komplett montierte Version wird aber für die Zukunft in Aussicht gestellt.

Das Tempescope holt sich über ein gekoppeltes Smartphone entweder die Wettervorhersage oder ist in der Lage, das aktuelle Wetter eine beliebigen geographischen Region wiederzugeben. Stellen wir uns also vor, wir nehmen das Tempescope mit in den sonnigen Süden. Dann können wir trotzdem jeden Tag den schönen Hamburger Regen uns vor Augen führen und uns in einem wohligen Gefühl an die Heimat baden. Natürlich gibt es auch einen manuellen Mode. Lesen bei Regenwetter ist ja generell gemütlicher. Möglicherweise auch, wenn der Regen nur in einer 36,5×10,5 cm großen Kiste stattfindet.

Der Spaß kostet 199$ plus den üblichen Nebenkosten. Dafür bekommt man dann einen absoluten Hingucker. Zumindest wenn man ihn montiert bekommt.

Wer noch ein paar Jahre Geduld hat sollte übrigens noch etwas warten. Momentan wird wohl darüber nachsinniert, wie man Schnee und Blitze simulieren kann. Aber da kann die Umsetzung noch etwas dauern.

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