Klein, kleiner, am kleinsten - der Earin Kopfhörer (Bild: Kickstarter/ © Earin)
Klein, kleiner, am kleinsten – der Earin Kopfhörer (Bild: Kickstarter/ © Earin)

Das nenne ich mal klein. Auf gerade mal 20 mm Länge und 14 mm Durchmesser kommt der Earin Mini-Bluetooth-InEar-Kopfhörer, den man jetzt bei Kickstarter unterstützen kann. Theoretisch genau das richtige, wenn man mit der Omate unterwegs ist und beim Laufen auch noch Musik hören will. Zumindest theoretisch.

Der Earin verbindet sich mit Bluetooth 3.0 und 4.0 mit dem Smartphone und kommt also auch mit älteren Geräten klar. Die Akkulaufzeit ist jetzt nicht bahnbrechend. Nach 2,5 bis 3 Stunden muss der Earin wieder in die Röhre. Nicht wirklich viel, bei der Größe ist aber auch nicht wirklich mehr zu erwarten, wenn man realistisch bleiben möchte.

Die Röhre ist in diesem Fall sowohl Aufbewahrung als auch Ladegerät und kann auf Grund der geringen Größe bequem am Schlüsselbund getragen werden. Sie kann via Micro-USB an eine Stromquelle angeschlossen werden um die Erin Hörer wieder mit Energie zu versehen.

Bei den Abmessungen über Gestaltung zu reden lohnt sich auch nicht wirklich. Da ist ja nicht viel dran.

Die Audioqualität soll sehr gut sein. Naja, die Erschaffer von Earin währen auch sehr blöde, wenn sie es nicht behaupten würden. Unterlegt wird dies mit vielen technischen Details. Kann man sich durchlesen, muss man aber nicht. Ob die Teile klanglich etwas taugen wird man erst dann herausfinden, wenn man sie sich ins Ohr steckt.

Immerhin scheint es schon ansatzweise brauchbare Prototypen zu geben. Stecken allerdings noch im Alphastadium. Aber bis zum geplanten Liefertermin im Januar 2015 ist ja noch etwas Zeit.

Was ich mich bei diesen ganz kleinen Dinger ja immer frage ist, wie man verhindert sie zu verlieren. Wer schon mal InEars im Ohr hatte wird sicherlich auch die Erfahrung gemacht haben, dass die auch mal rausfallen können. Ist noch irgendwie ein Kabel dran bekommt man es durch das Rumbaumeln meist recht schnell mit. Außerdem wirkt das Kabel wie eine Sicherheitsleine. Ohne befürchte ich, dass der einzelne Hörer recht flott seinen Weg ins Herbstlaub finden wird. Oder unter die Füße von 10.000 Mitläufern beim nächsten Stadtlauf.

Vielleicht doch nichts für sportliche Betätigungen. Ganz davon abgesehen sind 99 Pfund jetzt auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. Aber schon spannend, wie klein man solche Dinge heutzutage hin bekommt.

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