Spielen mit Stil - der R-Kaid-R Handelt-Konsolen-Emulator (Bild: ©Love Hultén )
Spielen mit Stil – der R-Kaid-R Handelt-Konsolen-Emulator (Bild: ©Love Hultén )

Oh, wie ist das schön… und leider auch teuer. Ein absoluter Hingucker, der erstaunlich viel intus hat. Das R-Kaid-R des schwedischen Designers

lässt Fans von Retro-Konsolen das Wasser im Munde zusammen laufen, was gleich drauf in heftiges Sabbern übergehen dürfte.

Der Handheld ist ein kleiner Holzkasten. Der Kasten ist 27 cm breit, 17 cm hoch und 9 cm tief und hat leichte Steam-Punk-Einschläge. Zusammengeklappt zieht er eher wie eine kleine Zigarrenkiste oder ein Schmuckkästchen aus. Der geneigte Kunde kann zwischen fünf verschiedenen Hölzern und Farben wählen. Walnuss, Esche und Ahron, ganz nach persönlicher Vorliebe.

Aufgeklappt offenbar sich ein 4,3 Zoll-Display mit einer Auflösung von 800×600 Pixeln. Nicht viel aber bei den emulierten Konsolentypen vollkommen ausreichend. Auf der unteren Seite sind 9 Arcade-Buttons sowie ein Arcad-Stick verbaut. Macht einen stabilen Eindruck.

Schmuckes Kästchen - der Stick dient als Schloss (Bild: ©Love Hultén )
Schmuckes Kästchen – der Stick dient als Schloss (Bild: ©Love Hultén )

Eine Akkuladung soll 8 Stunden halten. Geladen wird entweder über ein Netzteil oder über ein USB-Kabel. Das scheint allerdings den Bildern nach eine Eigenkonstruktion zu sein, da am Gehäuse selber kein USB-Port sondern nur ein Klinkenstecker zu sehen ist. Aber vielleicht wird das im Seriengerät noch anders sein. Ein HDMI-Anschluss soll auch verbaut sein. Den habe ich jetzt auf den Bildern so auf den ersten Blick allerdings auch nicht ausmachen können.

Da der Stick zu lang ist, um die Kiste zuzuklappen wird er in diesem Fall herausgeschraubt und dient als dann gleichzeitig als Verschluss des Kastens. Gut gedacht, da man ihn so vermutlich nicht so schnell irgendwo liegen lassen wird.

Folgende Konsolen soll der R-Kaid-R emulieren können:

  • MAME
  • Neo Geo
  • PC Engine / Turbo Grafx 16
  • Playstation 1
  • Atari 2600
  • Game Boy
  • Game Boy Advance
  • Nintendo
  • Super Nintendo
  • Sega Master System
  • Sega Genesis
  • Scummvm
  • Doom
  • Duke Nukem 3D

Die Module spielt man entweder via USB oder mittels SD-Card auf das System rauf. Wie man an die Spiels kommt bleibt jedoch einem selbst überlassen. Die werden wie nicht anders zu erwarten nicht mitgeliefert. Da sollte man sich also vorab drüber im Klaren sein. Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, in wie weit die Emulatoren sofort nach Erwerb betriebsbereit sind oder ob man sich da noch irgendwelche Rom/Bios-Dateien organisieren muss.

Da das System komplett per Hand gefertigt wird und den Bildern nach zu urteilen sehr viel Liebe zum Detail vorhanden ist muss man leider einen sehr stolzen Preis berappen. 2.499 $ ruft der Hersteller auf. Für den Kurs kann man sich freilich sämtliche Systeme inklusiver diverser Games und Zubehör bei ebay ersteigern. Allerdings nimmt das dann natürlich auch viel mehr Platz weg. Außerdem ist der Wow-Faktor von der kleinen Kiste natürlich unschlagbar.

Nobel unterweg. Auch die Tasche aus Leder gehört in die gehobenere Klasse (Bild: ©Love Hultén )
Nobel unterweg. Auch die Tasche aus Leder gehört in die gehobenere Klasse (Bild: ©Love Hultén )

Für schlappe 239 $ mehr gibt es übrigens noch eine schöne Leder-Tragetasche oben drauf. Bei den Summen macht das den Kohl dann auch nicht mehr fett.

Wer also zu viel Geld besitzt und ein bisschen was an der Waffel hat kann schon jetzt sein Interesse an einem Kauf bekunden, da die Serie auf 50 Stück limitiert wird. Richtige Bestellungen werden allerdings erst ab dem 1.9.2014 entgegen genommen.

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