Einstellhebel für die Optik der DIVE-Smartphone-Brille © Durovis ® / Shoogee GmbH & Co. KG
Einstellhebel für die Optik der DIVE-Smartphone-Brille
© Durovis ® / Shoogee GmbH & Co. KG

Heute mal zwei auf die Schnelle.

Qualcom Toq

Größter Stromverbraucher bei Smartwatches dürfte das Display sein, zumindest von den ein, zwei e-Ink-Vertretern ala Pebble abgesehen. Aber wir erinnern uns: Die Firma Qualcomm, die ja mittlerweile Rechteinhaber der Mirasoltechnik ist, hat vor einiger Zeit mit der Toq eine Smartwatch mit eben dieser stromsparenden, e-Ink-ähnlichen Technik in Aussicht gestellt. Vorteil gegenüber e-Ink ist der Umstand, dass Mirasol-Displays auch Farbe darstellen können. Wirklich weit verbreitet ist das noch nicht und es wird gemunkelt, dass Qualcomm jetzt via Smartwatch versucht, mit den Patenten etwas Geld zu verdienen und den Bekanntheitsgrad zu steigern.

Die Uhr an sich macht einen optisch ganz brauchbaren Eindruck, ist im Vergleich zu Omate jedoch ein gutes Stück größer. Sie läuft mit einem eigenen Betriebssystem. Vom Display abgesehen sind die technischen Daten eher  Durchschnitt. So beherrscht sie zum Beispiel nur Bluetooth 3.0. Der Akku ist mit 240mAh auch kein Riese. In wie weit das den Vorteil des stromsparenden Displays wieder relativiert wird sich zeigen müssen. Außerdem ist sie nur eine Companion-Watch, ohne eigene SimCard. Zum Betrieb ist eine Koppelung mit einem Android-Smartphone mit mind. Android 4.0.3 notwendig. Das Design des Userinterface ist Geschmackssache.

Wer sich an den technischen Daten und den Abmessungen nicht stört und mal eine interessante Alternative zu den üblichen Displaytechniken ausprobieren will kann die Toq entweder jetzt vorbestellen oder ab dem 2.12.2013 direkt ordern. Das schlägt dann  mit knapp 350$ plus den üblichen Zusatzkosten wie Versand, Zoll, Steuern zu Buche. Kein billiger Spaß.

Die weiße Version scheint übrigens noch etwas Zeit zu brauchen. Die steht im Shop noch auf „Coming soon“.

Durovis Dive Smartphone-VR-Brille

Die Dive habe ich ja auch schon mal erwähnt. Bei der Durovis Dive handelt es sich um eine Art Brillengestell, in das man sein Smartphone schieben kann. Mit Linsen und entsprechender Software kann man sich so schnell und kostengünstig eine vollwertige Virtual-Reality-Brille basteln. Gestartet sind sie mit Dateien, mit denen man sich die Brille selber mittels 3D-Drucker ausdrucken konnte. Da 3D-Drucker  leider noch nichts verbreitet sind haben ein paar Leute auch Papp-, Holz- oder Lego-Konstruktionen gebaut. Ob das bequem ist bin ich mir nicht sicher. Letztendlich aber auch egal, weil man seit kurzem die Dive bei Durovis komplett erstehen kann.

Der Kurs ist mit 56,98 € inkl. Versand auch recht günstig. Das kommt unter anderem dadurch, dass die Dive eine deutsche Entwicklung ist. Dadurch werden die Zusatzkosten überschaubarer. Wer sich vorab für den Preorder eingetragen hatte bekommt seine Dive schon Anfang Dezember. Wer sich jetzt entscheidet muss eventuell ein bisschen länger warten, wobei bei einem aktuellen Check die Lieferzeit bei einer heutigen Bestellung auch mit weniger als einer Kalenderwoche angezeigt wird. Bezahlen kann man momentan nur mit Paypal.

Wenn meine ankommt berichte ich weiter. Wer jetzt schon wissen will, wie das Teil so wirkt kann sich das Review von Heise mal anschauen.

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