© Samsung Samsung Galaxy Gear Watch
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Samsung Galaxy Gear Watch

So, Samsung hat mit der Gear voll daneben gegriffen. Was daran super sein soll, wie manche Headlines in den Onlinemedien schreiben ist mir ein Rätzel. Design ist ja noch akzeptabel, aber der Rest? Vom vermuten Dualcore mit über 1Ghz Takt ist gerade mal ein Singlecore mit 8 Mhz geblieben. Das ganze mit nem Akku, der vermutlich im Tagesgeschäft sehr schnell die Lust vergeht. Der Appstore ist geschlossen und momentan spielt das Ding nur mit zwei Handys zusammen. Und die toll gepriesene Kamera ist wohl eher mit den Frontdisplay-Scherben heutiger Handys zu vergleichen. Naja, immerhin kann man ganze 10 Sek. am Stück Videos aufnehmen. Gigantisch. So wird das nix.

Aber immer wenn du denkst, es geht nicht mehr,  usw.usf. Da wird doch tatsächlich mal eine Smartwatch mit einer interessanten Displaytechnologie angekündigt. Qualcomm, eigentlich ein Chiphersteller hat mit der Toq (sprich „Talk“) eine Uhr vorgestellt, die mit einem Mirasol-Display ausgestattet ist. Die Technik kommt eher aus dem Bereich Ebookreader und verbraucht nur bei der Änderung der Anzeige Strom. Dass lässt hoffen, dass man damit nicht täglich an die Dose muss. Aufgeladen wird steckerlos.

Leider merkt man der Toq an, dass sie nicht in einer Style-Company sondern bei einem Chiphersteller entwickelt wurde. Auf dem Bild rein optisch noch durchaus ansehnlich wirkt sie im Livestyle-Video am Arm und in Bewegung doch sehr klobig. Wo die guten Leute von Qualcomm auf jeden Fall noch ran müssen ist das User-Interface. Der Style war schon ende der 90er out.

Slashgear hat sich das Teil mal genauer angeschaut. Das Display reagiert wirklich flott und ist sehr gut abzulesen. Kommt partiell aber etwas pixelig rüber. Konrekte Informationen bezüglich Auflösung habe ich auf anhieb nicht finden können.

Ein weiterer Puzzlestein auf dem Weg zu einem brauchbaren Smartphone. Es bleibt spannend und ich gebe die Hoffnung nicht auf  :-).

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