Die Pebble Steel in Stahl und in Schwarz (Bild: © Pebble)
Die Pebble Steel in Stahl und in Schwarz
(Bild: © Pebble)

Jeder, der sich mit Smartwatches schon mal auseinander gesetzt hat wird sicherlich schon mal etwas von der Pebble Smartwatch gehört haben. Die Pebbel ging ja 2012 bei Kickstarter ab wie eine Rakete und dürfte sich wohl auf die Fahne schreiben, die erfolgreichste Vertreterin der ersten Generation Smartwateches gewesen zu sein. Mal von diversen Querelen auf Grund fehlender Papiere beim Import nach Deutschland abgesehen hat sich die Pebble einen sehr großen Fan-Kreis erarbeitet. Die Software soll mittlerweile ja auch durchaus brauchbar sein. Größter Nachteil bisher ist meiner Meinung nach die Bonbon-Optik des Plastikgehäuses. Das sah immer sehr nach Mega-Nerd aus.

Die jetzt angekündigte Pebble Steel soll dies jetzt ändern. Sie ist flacher und kleiner als die Ur-Pebble und kommt in einer schwarzen und einer Stahl-Version. Als Armband gibt es Leder oder Stahl zur Auswahl. Das wertet die Uhr ungemein auf. Für meinen Geschmack ist das reine Gehäusedesign zwar immer noch nicht wirklich chic, aber schon mal meilenweit besser als der alte Plastikbomber.

Ein schönes Hands-On-Video von Engadget zeigt beide Versionen sehr gut. Interessant finde ich hierbei, dass für meinen Geschmack direkt am Arm die schwarze Version doch um einiges besser davon kommt. Ich weiß jetzt nicht, in wie weit es von der Beleuchtung abhängt aber es schein mir, dass die Pebble Steel bezüglich Farbunterschied zwischen Display und Rahmen einen sehr guten Job gemacht hat. Besser als der vor kurzem erwähnte Wellograph. Der Unterschied scheint so gut wie gar nicht sichtbar zu sein. Alle Achtung.

 

Die technischen Spezifikationen haben sich zur alten Pebble leider so gut wie nicht geändert. Lediglich eine farbige LED für Statusanzeigen ist hinzu gekommen. Der Kompatibilität ist das ja zuträglich. Aber an ein paar Stellen hätte man durchaus noch drehen können. So wäre ein höher auflösendes Display eine schöne Sache. Statt Gorilla-Glas könnte ich mir auch leicht gewölbtes Saphirglas vorstellen. Aber Pebble muss sich ja auch noch etwas für die nächste Generation offen halten.

Die Steel wird übrigens die alte Pebble nicht ersetzen sondern ergänzen. Dafür kostet sie dann auch 100 $ mehr. Wer jetzt die Keditkarte zuückt sollte sich vorab aber besser noch mal erkundigen, ob Pebble aus dem Import-Desaster er Ur-Pebble gelernt hat. Sonst bleibt das gute stück wieder im Zoll hängen.

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