Und noch ein Hoverbike… diesmal sogar eins, das funktioniert. In der Rubrik Hoverbike/Hoverboard hatten wir ja schon so einige Kandidaten. Von absolutem Quatsch bis hin zu nettem Spielzeug hatten wir ja schon so einige Kandidaten hier im Blog. Das Ziel ist klar: Fliegen mit einem Vehikel, dass entweder vergleichbar mit dem Hoverboard aus Zurück in die Zukunft ist oder an die Speerderbikes aus Krieg der Sterne heran kommt. Mit der aktuellen Technik ist beides nicht so leicht umzusetzen. Ein paar nette Ansätze wie den Hoverskater gab es schon.

Ein weiteres Projekt, jetzt eher in Richtung Speederbike, gibt es, wie fast schon üblich, gerade bei kickstarter. Das Hoverbike von Chris Malloy orientiert hierbei an den mittlerweile schon gut durchdachten Quadrokopter-Techniken. Allerdings sind jeweils zwei Rotoren halb übereinander geschoben, so dass die Grundform eher länglich als quadratisch daher kommt. So bleibt der Anspruch des „Bikes“ zumindest in der Gestaltung einigermaßen gewahrt.

Ziel der Kampagne ist allerdings nicht der Bau eines 1:1-Prototypen. Viel mehr geht es hier um den Erwerb von funktionsfähigen Modellen im Maßstab 1:3. So gesehen handelt es sich also eher mal wieder um eine Dronen-Kampagne. Das interessante daran ist halt, dass das Konzept in normaler Größe auch einen Menschen zur Fortbewegung dienen könnte.

Um das zu unterstreichen gibt es natürlich auch einen kleinen Piloten, den man auf das Hoverbike setzen kann. Dieser Cyborg Buster (wer wissen möchte, was ein Buster ist sollte sich mal ein paar Folgen Mythbusters reinziehen) ist so konstruiert, dass er sogar eine GoPro als Gesicht aufnehmen kann.

Bild: kickstarter/©chris malloy
Bild: kickstarter/©chris malloy

Das Hoverbike wiegt etwa2,2 kg und kann bis zu 4,8 kg Nutzlast mitnehmen. Das ist natürlich die äußerste Grenze. Außerdem muss man noch bedenken, dass von der Nutzlast noch etwa 1 Kg für die Akkus abgezogen werden müssen. Empfohlen wir eher eine Nutzlast von etwa 1.5 kg, d.h. 500 Gramm Nutzlast. Natürlich hängt die Flugzeit von der Menge der Nutzlast ab. Bis zu 14 Minuten soll das Hoverbike in die Luft gehen können.

Wer generell mit der Anschaffung einer Drohne liebäugelt kann sich das Hoverbike mal anschauen. Den Bearebone gibt es ab 595 Pfund. Der dürfte aber eher etwas für versierte Bastler sein. Das komplette Package kommt momentan auf 900 Pfund. Da es sich um ein englisches Projekt handelt ist aber zu hoffen, dass da neben den 15 Pfund Versandkosten keine weiteren Kosten auf einen zukommen werden.

Der eigentliche Spaß an der Geschichte dürfte jedoch der Traum sein, das Teil irgendwann mal in 1:1 durch die Lüfte fliegen zu sehen. Bis dahin begnügt man sich dann halt mit dem Traum in einer Nummer kleiner.

 

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