Es war schon immer etwas teurer, zum Mond zu fliegen - MOON, der Mondglobus (Bild: kickstarter/© moonproject.space)
Es war schon immer etwas teurer, zum Mond zu fliegen – MOON, der Mondglobus (Bild: kickstarter/© moonproject.space)

Nicht erst seit Pink Floyd haben wir uns alle gefragt, was auf der dunklen Seite des Monds zu finden ist. Ok, ob dort die von der Erde geflohenen Nazis ihr Basis errichtet haben, werden wir wohl auch mit MOON, dem hochdetaillierten Mond-Globus nicht erfahren. Aber immerhin ermöglicht er uns einen bis jetzt noch nicht da gewesenen Blick auf den Mond und ja, er ist nicht aus Käse.

Mond-Globen an sich sind ja nun nichts Neues. Die meisten jedoch sind Vertreter der flachen Sorte. Das machte bis jetzt die Sache recht unspektakulär. Erst das Lichtspiel der Schatten um die  Mondkrater dürfte auch dem Nicht-Astronomen die nötige Portion Faszination abringen.

Damit es zu einem Schattenspiel kommen kann benötigen wir als erstes eine nicht plane Oberfläche. Dies erreichen die Initiatoren durch pigmentiertes Polyurethan Resin. Zwei unterschiedliche Globendurchmesser (ø173mm, 1/20 Million, 1mm = 20km und ø300mm, 1/11.5 Million, 1mm = 11.5km) sind zu unterstützen.

Ohne Licht gibt es bekannter Weise keinen Schatten und so kommt jeder MOON mit einem LED-Ring daher, der möglichst originalgetreu das Licht der Sonne abbilden soll. Das sieht schon mal sehr cool aus. Aber was ist mit den Mondphasen?

Kein Problem. Der Sockel besteht aus einer computergesteuerten Mechanik, die die Position des Lichts immer auf aktuellen Stand halten soll. Damit das der Realität dann auch nahe kommt ist es natürlich nötig, dass man den Globus sich immer aus einer Position anschaut. Drum herum gehen zählt nicht. Haben in Echt ja auch nur eine Hand voll Menschen machen können.

Wer der Versuchung wiederstehen möchte kann den MOON mittlerweile auch auf den via Strechgoal erreichten Wandhalter montieren.

Und er dreht sich doch... (Bild: kickstarter/© moonproject.space)
Und er dreht sich doch… (Bild: kickstarter/© moonproject.space)

Wirklich billig ist der Spaß leider nicht. Mond und Sonne kosten im kleinen Fall aktuell 500 £. Die große Version schlägt mit 950 £ zu Buche. Ist also eher etwas für die Mondsüchtigen unter Euch.

Immerhin scheint mir das angepeilte Lieferdatum mit Anfang 2017 plausibel zu sein. Es wird zwar noch an finalen Prototypen gearbeitet, aber der technische Aufwand scheint sich mir bei der Geschichte in Grenzen zu halten.

Tl;dr

MOON ist ein hochdetaillierter Mondglobus, der dank einer LED-Sonne das Licht/Schattenspiel der Mondlandschaft perfekt nachmachen kann.

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