Die Nissan Nismo Watch © NISSAN CENTER EUROPE GmbH
Die Nissan Nismo Watch
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Da das kommt doch mal aus einer anderen Richtung. Kein Big-Smartphone-Player, kein Kickstarter, ja nicht mal ne Studie eines Hardware-Herstellers. Nein, aus der Automobilbranche kommt das nächste Smartwatch-Convept. Und ein sehr schickes oben drein. Vielleicht sollten mehr Autohersteller mit ihrem Design-Know-How in fremden Gefilden wildern.

Anderer Branche, anderer Ansatz

Was kommt raus, wenn ein Autohersteller sich Gedanken über eine Smartwatch macht? Richtig, kein erweitertes Smartphonedisplay. Eher ein erweitertes Armaturenbrett. Die Nismo Watch soll den Träger laut Nissan über folgende Themen informieren:

  • überwacht die Effizienz des Fahrzeugs, allen voran die Durchschnittsgeschwindigkeit und den Kraftstoffverbrauch
  • liefert Telematik- und Performance-Daten während der Fahrt auf der Rennstrecke
  • beobachtet den Pulsschlag und andere biometrische Werte
  • verbindet sich mit den Fahrzeug mittels einer Smartphone-App
  • empfängt maßgeschneiderte Nachrichten von Nissan

Jetzt mal von den „maßgeschneiderten Nachrichen von Nissan“ abgesehen doch alles sehr Auto-Affin. Natürlich kann man das dann auch über via Twitter, Facebook & Co in die Welt raus blasen. Schaut mal, bin eben mit 160 in der 30er Zone geblitzt worden. Das ist doch mal was.

© NISSAN CENTER EUROPE GmbH
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Interessant ist die Akkuleistung. Die wird „unter normalen Bedingungen“ mit bis zu 7 Tagen angegeben. Weitere technische Informationen sind leider auf der Strecke geblieben. Akkulaufzeit und Produktbilder lassen vermuten, dass es sich nicht um ein Farbdisplay handelt. Verbindung wird die Uhr wohl mit Bluetooth aufnehmen.  Auch in wie weit die Uhr autark arbeiten kann oder die Verbindung mit einem Smartphone oder vielleicht sogar einem bestimmten Nissan-Model benötigt ist noch nicht bekannt. Denkbar wäre auch eine Koppelung an die OBD-Schnittstelle des Autos. Lässt sich ja vielleicht nachrüsten, so man denn die oben Genannten Daten unbedingt auf der Uhr anschauen will und nicht auf den Anzeigen des Armaturenbretts.

Sehr interessant dürften auch die erwähnten biometrischen Daten sein. Wenn Nissan das ohne zusätzliche Gurte und dergl. hin bekommt wäre das doch mal eine Innovation.

Auf jeden Fall sitzt die Uhr ein Hingucker und lässt so manche Smartwatch alt aussehen. Schaun mer mal, ob das Teil auch irgendwann in die Läden kommt.

 

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