Smartes Armband - Wove-Band von Polyera (Bild: © Polyera Corporation)
Smartes Armband – Wove-Band von Polyera (Bild: © Polyera Corporation)

Kann sich jemand von Euch noch an die Moment-Smartwatch erinnern, die Mitte 2014 bei Kickstarter gefundet wurde und seither eigentlich nur durch spärliche Updates , schlechte Kommunikation und sehr hoher Wird-Nix-Wahrscheinlichkeit geglänzt hat? Das Konzept war ja ganz spannend. Eine Smartwatch auf Armreif-Basis mit stromsparendem e-Ink-Display und großer Touch-Eingabefläche. Spannend genug, dass ich da 99 $ für einen Early-Bird versenkt habe. Klang damals ja schon recht fortgeschritten. Mit angeblich funktionierendem Prototypen und so. Dass nach Funding von den Entwicklern alles noch mal komplett über den Haufen geworfen wurde ist leider viel zu oft die Harte Realität bei Crowdfundigkampagnen. Entweder stellt man fest, dass das, was man zusammengezimmert hat, doch nicht in Serie zu bauen ist oder man ist einfach viel zu früh ins Funding gegangen. Egal. Is ja wie es is.

Ein ähnliches Konzept bei optisch erheblich ausgereifterem Eindruck macht jetzt das Wove-Band von Polyera. Auf hier handelt es sich um eine Smartwatch auf e-Ink-Basis, die komplett um das Handgelenk herum läuft. Im Gegensatz zur Moment werden hier jedoch nicht zwei starre Metall-Schalen genommen. Vielmehr sitzt ein biegbares Display auf einer Gliederarmband-Basis wie man es von normalen Stahl-Armbändern üblicher Armbanduhren kennt. Das verspricht schon mal einen angenehmen sitz.

Außerdem läuft das Display fast komplett herum. Bei der Moment sollen ja nur zwei recht kleine Flächen als Anzeige nutzbar sein, von denen auch nur eine wirklich variabel ist. Die andere soll nur als Zeitanzeige dienen.

Viel mehr Informationen zum Wove-Band gibt es leider erst ab dem 28.9.2015. Eine wirkliche Beurteilung des Projektes wird also erst dann möglich sein. Es stellen sich da so einige Fragen. Gibt es funktionierende Prototypen? Welche Software wird genutzt? Auflösung? Laufzeit/Akku? Eingebaute Sensoren? Marktstart über Crowdfunding? Fragen über Fragen. Aber in 6 Tagen können wir vielleicht ein paar davon beantworten.

You might also enjoy: