Simulator extrem -  MOTION PRO II von CXC Simulations  (Bild: © CXC Simulations )
Simulator extrem –
MOTION PRO II von CXC Simulations (Bild: © CXC Simulations )

Haben wollen, haben wollen, haben wollen. Es ist doch echt zum Weinen. Wir haben hier zwei Simulator-Stühle, die einfach unglaublich sind und beide werden wohl für die Mehrheit von uns unerreichbar bleiben. Jetzt mal vom Preis abgesehen dürfte das hauptsächlich auch Platzgründe haben. Besonders beim MMOne.

Der MMOne sieht auf dem ersten Blick eigentlich eher wie ein Industrieroboter aus. Würde mich nicht wundern, wenn die Grundkonstruktion auch aus diesem Bereich kommt. Auf dem Kollos kann man sich in allen drei Achsen um bis zu 360 Grad durchschütteln lassen. Da ist Anschnallen natürlich absolute Pflicht. Ein starker Magen natürlich auch.

Bei so viel Bewegungsfreiheit ist es klar, dass man hier nicht mehr mit einem normalen Bildschirm auskommt. Der Oculus Rift-Support ist da obligatorisch. Nachteil ist dann allerdings, dass man auf Software angewiesen ist, bei denen die Bedienung blind funktioniert. Mal eben auf die Tastatur schauen ist da nicht. Für hochkomplexe Simulationen eher von Nachteil.

Immerhin ist das Teil für Personen mit bis zu 130 Kg Gewicht und knapp 200 Meter Größe geeignet. Viel mehr Informationen sind leider noch nicht zu erlangen. Der Preis dürfte aber nicht von schlechten Eltern werden.

Bei dem Motion Pro II driving sim steht der Preis leider schon fest. Fast 90.000 € für die Komplettausstattung werden fällig. Da kann man sich schon fast überlegen, ob man sich nicht lieber einen Tesla S für kauft. Aber der ist bei entsprechender Fahrweise aber auch nicht so sicher. Wobei das Force Feedback-Lenkrad vom Motion Pro II wohl bei riskanter Fahrweise auch mit Vorsicht zu genießen sein soll.

CXC Simulations nimmt für sich in Anspruch, den realistischsten Simulator-Sitz überhaupt gebaut zu haben. Damit geht wohl einher, dass die Bewegungskraft des Lenkrades ausreichen soll, einem die Handgelenke zu brechen, wenn man mit 200 virtuellen Km/h den Rennwagen frontal gegen die Wand setzt.

Handlich ist das System wie anfangs schon vorgewarnt auch nicht. Erst recht nicht, wenn man sich für die Version mit den 3 Bildschirm-Setup entscheidet. Dafür kann man dann die Strecke mit 6,220,800 Pixeln und 180 Field of view genießen. Naja, zur Not wird sich da irgendeine Ecke in der Wohnung noch frei räumen lassen. Wer braucht schon ein Sofa und einen Esstisch. Ich vermute auch, wer das nötige Kleingeld für das Teil zur Verfügung hat, dürfte wohl auch über den entsprechenden Wohnraum verfügen.

Da machen dann auch die 2000 € am Tag für eine Einweisung und Basistraining im Umgang mit den virtuellen Fahrzeugen den Kohl auch nicht mehr fett. Träumen wir einfach mal weiter.

You might also enjoy: