Kleiner, aber feiner Kapodatser - LINK (Bild: kickstarter/ ©ricsalazar.com)
Kleiner, aber feiner Kapodatser – LINK (Bild: kickstarter/ ©ricsalazar.com)

Nein, ich schreibe heute nicht über Zelda, auch wenn der Held dieser Story auch Link heißt. Bei meinem Link handelt es sich um ein kleines, aber feines Werkzeug, dass so mancher Gitarrist sich mal genauer anschauen könnte.

Wenn auf der Gitarre schnell die Stimmung geändert werden soll ist ja oft ein Kapodaster das Tool, das einem das Umstimmen der Gitarre abnimmt. Einfach an dem gewünschten Bund anbringen. Fertig. Wer den Artikel hier liest muss ich aber wohl die Arbeitsweise eines Kapodasters nicht erklären.

Ich bin zwar eher bemüht, ohne auszukommen, wenn man aber Stücke spielt, die stark auf offene Saiten zurückgreifen, kann so ein Capo ja nicht schaden.

Meine primären Probleme mit den Teilen sind eigentlich nur die meist recht großen Abmessungen und der Umstand, dass er dann doch primär zuhause auf dem Verstärker liegen geblieben ist.

Um das zu vermeiden ist LINK The Unforgettable Guitar Capo durchaus einen Blick wert. Er ist sehr klein, einfach aufgebaut und kann problemlos an einem Schlüsselbund befestigt werden. Damit das funktioniert sollte man ihn jedoch mittels Karabiner dranhängen. Ich glaube nicht, dass jemand sein Schlüsselbund am Hals hängen haben möchte.

Da der Trend ja zur Zweitfunktion geht wurde passender Weise in den LINK auch gleich noch ein Flaschenöffner eingebaut. Schont die Zähne. Wobei ich auch schon mal jemanden gesehen habe, der sich sein Bier mit der Augenhöhle aufgemacht hat. Weiß nicht, ob da irgendein Trick dabei war. Sah auf jeden Fall sehr beeindruckend aus.

Die Funktionsweise des LINK ist einfach. Es wird ein Gewebeband mittels Klett-Band um den Hals gelegt. Für den Druck auf die Saiten sorgt dann ein mit Gummi unterlegtes Metallstück.

Damit beim Klemmen der Hals nicht in Mitleidenschaft gezogen wird wurde darauf geachtet, dass zwischen dem Metall und Hals durch das Gummi und entsprechend viel Stoff genügend Abstand gehalten wird. Trotzdem würde ich es beim Anziehen nicht übertreiben.

Von der Idee, den LINK am Gitarrengurt zu befestigen halte ich nicht viel. Da ist mit das Risiko, den Link gegen den Body zu knoltzen, zu groß.

Die 20 $ für ein LINK sind glaube ich durchaus gerechtfertigt. Schließlich haben wir es hier ja nicht mit einen in die 10.000 gehenden Massenprodukt aus Plastik zutun. Leider, leider ist der Verkauf des Link in der Kampagne nur auf die USA eingeschränkt. Aber da gibt es ja auch mittel und Wege. Sollte aber trotzdem jeder bedenken, der sich für LINK interessieren sollte.

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