Spike, Laserakkurate Enfernungs- und Flächenberechnung Anschlüsse in Massen (Bild: © Spike/Kickstarter)
Spike, Laserakkurate Enfernungs- und Flächenberechnung
(Bild: © Spike/Kickstarter)

Aus Bildern 3D-Objekt herausarbeiten hatten wir ja schon. Tolle Sache. Etwas, das ein bisschen in die gleiche Richtung geht, vermutlich aber mehr Anwendungsgebiete aufwerfen dürfte gibt es jetzt, tatatata, bei Kickstarter. Mit Spike kann man sein Smartphone zum ultimativen Messgerät für Entfernungen aufrüsten.

Bei Spike handelt es sich um einen Zusatz, den man via Bluetooth mit seinem Smartphone koppelt. Spike selber enthält einen Laser und ein 3-Achsen Magnetometer. In Kombination mit der Smartphonekamera entsteht dadurch die Möglichkeit Entfernungen zu messen. Soweit, so unspektakulär. Spannend wird das Ganze durch die damit verbundene App, die es in kürzester Zeit ermöglicht, nicht nur einfache Entfernungen sondern auch Flächen zu ermitteln. Mit wenigen Klicks auf dem Display wird einem dann die gewünschte Fläche direkt auf dem Bild angezeigt. Eine enorme Erleichterung für alle, die des Öfteren Flächen ausrechnen müssen. Maler zum Beispiel oder Architekten. Um das noch zu toppen können aus den Flächen dann relativ einfach 3D-Modelle erstellt werden. Das erinnert ein wenig an die 3-Sweep-Technik.

So sieht eine berechnete Fläche mit Spike auf dem Smartphone aus. (Bild: © Spike/Kickstarter)
So sieht eine berechnete Fläche mit Spike auf dem Smartphone aus.
(Bild: © Spike/Kickstarter)

Eine komplette API ermöglicht es Entwicklern, weitere Anwendungen für Spike zu programmieren. Da könnten durchaus noch ein paar spannende Ideen drin sein. Augmented Reality ist da nur ein Stichwort.

Und wer sollte sich die 400 bis 500 $ für ein Spike gönnen? Sicherlich ist die Hauptzielgruppe bei professionellen Anwendern zu suchen. Architekten, Maler, Landschaftsbauer, Innenarchitekten, Ingenieure; halt alle, die mit Flächenberechnung arbeiten müssen und schnelle Ergebnisse brauchen. Privatanwender findet man wohl erst in zweiter Reihe. Aber auch hier sind Anwendungen denkbar. Der technikverliebte Golfspieler zum Beispiel kann ermitteln, wie weit er schlagen muss oder wie weit sein Ball geflogen ist.

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