Wasserkoche mit Smartphoneanschluß - der iKettle (Bild: © Firebox.com)
Wasserkoche mit Smartphoneanschluß – der iKettle
(Bild: © Firebox.com)

Jaja, das Internet der Dinge – Zeit mal wieder dieses schöne Buzzword zu betrachten. Interessanter Weise manifestiert es sich momentan primär in der Küche. Von wegen Geeks können nicht kochen. Mann muss ihnen nur die richtige Motivation schaffen. Die Küchenwage mit Samrtphoneanschluss hatten wir ja schon.

Damit sich die Geek-Küche so langsam füllt kommt heute ein Wasserkocher hinzu. Wer ab und zu mal eine Tasse Tee trinkt wird sicherlich schon mal mit dem Problem konfrontiert worden sein, dass das Wasser nicht kochend über die Blätterschnipsel gegossen werden sollte. Zwar denken jetzt bestimmt einige: Geeks und Tee? Die trinken doch nur Cola und so… Falsch, Captain Picard sei dank. „Earl Grey, heiß“

Wenn gerade kein Replikator zur Verfügung steht ist es sicherlich schön wenn man sich das Wasser gleich in der richtigen Temperatur zubereiten kann. Kein Problem mit dem iKettle Wasserkocher. Dieser Wasserkocher geht sogar noch einen Schritt weiter. Neben unterschiedlichen Temperaturstufen, die direkt am Gerät eingestellt werden können, ist die Bedienung der Kochers auch per iPhone oder Andoid möglich. Er kommuniziert via W-Lan mit dem Internet. Die wpa2-Verschlüsselung bringt zwar nichts gegen Bakterien im Wasser, sollte aber reichen, zumindest das heimische Funknetzwerk ansatzweise gesund zu halten.

Ein eingebauter Wake-Up Timer sowie eine Coming Home-Funktion ersparen die paar Minuten, die man sonst neben dem Gerät warten muss. Ob das jetzt so notwendig ist bleibt dahingestellt. Aber hej, wer wird denn schon so eine Frage stellen, wenn das Ganze auf am Smartphone aus bedienbar ist. Muss ja nich immer alles Sinn ergeben.

Was definitiv keinen Sinn ergibt ist das Werbevideo. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wenn drei englische Männer zuhause Fußball schauen dann Tee das Getränk der Wahl sein dürfte.

Davon mal abgesehen kann das Teil alles, was andere Wasserkocher auch können. Außerdem sieht es dabei auch noch recht manierlich aus. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass der Kocher bei heißem Wasser innen auch außen sehr heiß werden kann. So war es zumindest bis jetzt bei den meisten Wasserkochern mit Metall-Außenseite, die ich bis jetzt in die Hand bekommen habe.

Ein zweiter Nachteil dürfte sein, dass sich der Kocher nicht per Smartphone auffüllen lässt. Ist er leer, bleibt einem der Gang in die Küche nicht erspart. Über die geschmackliche Note von über Nacht abgestandenem Wasser könnte man sicherlich auch noch mal diskutieren.

Mit knapp 120 Euro ist der iKettle kein Schnäppchen. Aber Technologievorreite sein hatte ja schon immer seinen Preis.

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