Voll auf die Mütze - HattrickWear, Smartphone-Halter für die Mütze (Bild: kickstarter/© HattrickWear)
Voll auf die Mütze – HattrickWear, Smartphone-Halter für die Mütze (Bild: kickstarter/© HattrickWear)

Ideen gibt es ja viele. Aber diese hier sieht doch einfach dämlich aus. Wenn man gerne Käppies trägt, keine Probleme damit hat, sich mit einem absolut untragbar aussehenden Mützenschirm in der Öffentlichkeit zu zeigen und gleichzeitig neidisch auf Google Glass-Besitzer ist, aber das nötige Geld dafür nicht auf Tasche hat, kann sich mal HattrickWear anschauen.

Die Idee vom HattrickWear ist, das man ja für Augemted Reality auch sein Smartphone nutzen kann. Soweit nicht neu. Damit man das Phone nicht in der Hand halten muss, kann man es durch HattrickWear an der Schirmmütze befestigen. Einfach den HattrickWear an den Mützenschirm klemmen und Smartphone einschieben.

Zwei Spiegel sorgen dafür, dass a) die Phone-Kamera nicht nur den Himmel zeigt sondern nach vorne schaut und b) man einen Ausschnitt des Displays sehen kann.

Das Ganze funktioniert mit unterschiedlichen Telefonen. Muss also nicht nur ein iPhone sein. Welche genau kann man der Kampagne entnehmen. Ist die Nachfrage groß genug kann es aber sein, dass auch andere Modelle aufgelegt werden. Die notwendigen Anpassungen sollen nicht so komplex sein.

Generell ist das HattrickWear schön simpel aufgebaut. Das lässt hoffen, dass die Herstellung nicht zu einem überkomplexen Abenteuer wird und in die Hose geht.

Ein paar Fragen bleiben allerdings für mich offen.

Wie sicher sitzt das HattrickWear am Mützenschirm? Mit eingesetztem Telefon kommen ja ein paar Gramm auf die Waage. Wäre blöde, wenn das ganze Konstrukt bei der erste Treppenstufe auf dem Boden landet.

Welche Apps kann man damit sinnvoll nutzen? Man sollte ja im Hinterkopf halten, dass nur ein Ausschnitt des Displays gespiegelt wird. Ohne angepasste Software kann das problematisch sein.

Die Bedienung könnte auch noch ein Problempunkt sein. Eine Fernbedienung ist zwar geplant, auf Grund der Komplexität jedoch noch nicht wirklich weit fortgeschritten.

Und das größte Problem: Es sieht einfach blöde aus. Wie ein langer Entenschnabel. Kaum zu glauben, dass sich das Leute in der Öffentlichkeit wirklich aufsetzen werden. Aber wer weiß, vielleicht wird das ja doch noch mal en vogue. Vielleicht findet sich ja ein Rapper, der das im Musikvideo mal anzieht.

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