Flott angebracht  - Finn Samrtphone Halter (Bild: © BikeCityGuide Apps GmbH)
Flott angebracht – Finn Samrtphone Halter (Bild: © BikeCityGuide Apps GmbH)

Heute geht es mal um ein Teil, dass ich bei den Kollegen von Curved entdeckt habe. Also so eine Art Bookmark für mich. Manchmal kommen einen ja so typische Sätze wie „keep it simple“ in den Sinn, wenn man sich ein Produkt anschaut und dann überlegt, warum andere so viel Aufwand treiben um etwas zu realisieren, es aber doch erheblich einfacher geht.

Die Finn Smartphone-Halterung, mit der Ihr euer Smartphon an den Lenker eures Fahrrades anbringen könnt, ist genauso ein Beispiel. Früher ist man ja gerne mit kleinen eckigen Kästen mit LCD-Anzeige durch die Gegend gekurvt um zu wissen, wie schnell und wie weit man geradelt ist. In meiner langen Radfahrgeschichte ist mir jedoch kein Radcomputer untergekommen, der eine brauchbare Usability mit sich gebracht hat. Spätestens beim Starten der Aufnahme oder beim Löschen der Tagesstrecke war dann Schluss, wenn man die Funktion nicht wirklich täglich nutzt.

Erstaunlich, was man mit ein bisschen Silikon bauen kann  (Bild: © BikeCityGuide Apps GmbH)
Erstaunlich, was man mit ein bisschen Silikon bauen kann (Bild: © BikeCityGuide Apps GmbH)

So ein Smartphone kann das heut ja dank diverser Apps genauso gut und ist dabei dann auch noch dank Touchscreen einfach zu bedienen (wenn Lichtverhältnisse und Wetter mitspielen). Außerdem muss man keine Kabel verlegen oder mit leeren Batterien in irgendwelchen Funksensoren kämpfen. Ok, dafür kämpft man dann halt mit leeren Akkus am Phone. Die Welt ist halt nicht perfekt.

Lösungen, wie man sein Smartphone an den Lenker bekommt gibt es natürlich wie Sand am Meer. Von Plastik-Schrott für 5 Euro, der bei einem Kantstein schon zu Bruch geht bis hin zu High-End-Varianten wie Cobi mit eingebautem Licht und Zusatz-Akku ist da für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Das Clevere bei der Finn-Fahrradhalterung ist der einfache Aufbau in Kombination mit dem günstigen Preis. 15 € kostet das Teil aus Österreich… inkl Versand. Da kann man schon mal einfach so zuschlagen. Finn ist eigentlich nur ein Silikon-Ring, den man um den Lenker schlingen kann. Mit ein paar Laschen wird dann das Smartphone eingehängt. Wie gut das hält zeigt das Beispielvideo von Finn. Das sollte für den Stadtgebrauch doch mindestens reichen.

Ein paar Nachteile muss man natürlich im Gegensatz zu teureren Lösungen in Kauf nehmen. So muss man sich um einen Wasserschutz z.B. bei Regen selber kümmern. Aber da kann man zur Not ja auch auf den guten, alten Gefrierbeutel zurückgreifen. Und der oben erwähnte Akku kommt natürlich auch kürzer als bei Kobi. Externe Akkus bekommt man aber ja auch schon im Netz Nachgeworfen.

Die schnelle Montage wird man glaube ich schnell zu schätzen wissen. Schließlich kann man so sein Phone damit auch mal schnell ans …-Rad (hier bitte Namen des favoritisierten Leihraddienstes einfügen) pinnen. Mit Cobi wird man sowas wohl kaum machen. Ok, wenn ich mal wieder von Hamburg nach Dresden radeln sollte würde ich vielleicht dann doch eher zu Highendlösung greifen. Für den schnellen Tagesgebrauch sollte Finn aber wohl mind. 90 % der Bedürfnisse abdecken.

Das einzige, was ich mich Frage ist, ob diese Art der Befestigung nicht eventuell zu einem weiteren Bendgate führen könnte. Wenn ja wäre Finn dann zumindest ein Geheimtipp für alle, die ihr iPhone verbogen haben um es wieder zurück zu biegen.

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