Die erste richtig modulare Smartwatch geht bei Kickstarter an den Start - Block (Bild: © BLOCKS Wearables Ltd)
Die erste richtig modulare Smartwatch geht bei Kickstarter an den Start – Block (Bild: © BLOCKS Wearables Ltd)

Es ist doch immer schön, wenn man die Chance auf ein Schnäppchen hat. Umso besser, wenn man das Startdatum einer Kickstarterkampage schon vorab weiß. Meist gibt es dann ja für die ganz schnellen den einen oder anderen Early Bird abzugreifen. Diesmal solltet Ihr euch den 13 Oktober in den Kalender eintragen. Ab 18 Uhr geht dann nämlich die Kickstarterkampagne von Blocks los.

Was war noch mal Blocks? Wer meinen Blog regelmäßig liest dürfte den Namen schon an diversen Stellen aufgeschnappt haben. Bei Blocks handelt es sich um ein Smartwatchkonzept, das fast komplett modular aufgebaut ist. Die Einsatzbereiche sind somit also sehr vielfältig.

An einem Core Clock genannten Hauptmodul mit Display, Prozessor und Akku können dann diverse Module angehängt werden, aus denen sich das Armband zusammensetzt. So kann man für einen Lauf z.B. ein GPS-Modul, ein Herzfrequenz-Modul, Blut-Sauerstoffermittlung und dergl. zusammenstecken. Für unterwegs packt man einfach noch einen Simcard-Slot und ein paar weitere Akku-Module dran. Ihr seht schon, das Konzept ist so variabel, dass ihr immer genau die Smartwatch euch zusammensetzen könnt, die Ihr gerade braucht. Ob sich dann irgendwann herausstellt, dass man eh immer mit einer Kombination herumläuft, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Die Core Clock an sich wird schon das Gro an Dingen beherrschen, die die meisten Smartwatches heutzutage mitbringen. Nachrichten, Kalender, Fitnesstracker sind ja Standard. Des Weiteren werden wohl auch Anrufe entgegenzunehmen und Voice-Memos aufzunehmen sein. Genauere technische Daten über Prozessor, Display, Akkuleistung und Bedienungskonzept (vermutlich Touchscreen) werden hoffentlich am 13.10. bekannt gegeben.

Noch nicht wirklich schön, aber immerhin ein funktionierender Prototyp. (Bild: © BLOCKS Wearables Ltd)
Noch nicht wirklich schön, aber immerhin ein funktionierender Prototyp. (Bild: © BLOCKS Wearables Ltd)

Die Menge der angedachten Module ist sehr groß. Angedacht sind:

  • Zusatz-Akku
  • NFC
  • GPS
  • Herzfrequenz
  • Gestenkontrolle
  • Sim Card
  • Umgebungssensor (Temperatur, Höhe, Luftdruck)
  • Haptisches Feedback
  • Programmierbarer Button
  • LED Licht
  • Fingerabdrucksensor
  • Kinetisches Ladegerät
  • Kamera
  • ECG
  • Flash Memory
  • Stresssensor via Leitfähigkeit der Haut
  • Blut-Sauerstoff
  • Luftqualität
  • Körpertemperatur

Ob die alle schon beim Launch zur Verfügung stehen werden, erfahren wir jedoch auch erst am 13.10.15. Ein paar Module scheinen mir noch etwas weit hergeholt zu sein.

Neben dem Wove-Band dürfte Blocks aktuell das spannendste Konzept im Smartwatchbereich sein. Und werden die die versprochenen Features letztendlich auch liefern können? Schwer zu sagen. Was die Damen und Herren von Blocks auf die Beine stellen wollen hat schon einen sehr hohen Grand an Komplexität… mit allen dazugehörigen möglichen Fallstricken. Wenn man sich jedoch anschaut, dass Blocks schon etwas länger der Öffentlichkeit bekannt ist und auch schon so einige Preise abgeräumt hat besteht glaube ich durchaus Hoffnung, dort irgendwann ein gutes Produkt in Händen zu halten. Vermutlich mit dem Kickstarter-üblichen Verzug, aber ich bringe der Firma auf Grund der bekannten Historie mehr Vertrauen entgegen, als ich es bei den meisten anderen Kickstarter-One-Man-Fern-Asien Kampagnen bringe. Eine Garantie ist das aber natürlich auch nicht. Das übliche Problem bei Crowdfunding halt.

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