Chice Farbe - die LG G Watch in champagne gold (Bild: ©LG Electronics)
Chice Farbe – die LG G Watch in champagne gold (Bild: ©LG Electronics)

Bei der Ankündigung von Android Wear ist die LG G Watch ja durch die Moto 360 von Motorola etwas in den Hintergrund gedrängt worden. Das könnte vor allem am eher unaufgeregten Design liegen, welches man in ähnlicher Weise ja auch schon von den Sony Smartwatches her kennt.

Ein paar neue Fakten klingen aber interessant genug, um noch mal einen Blick auf die G Watch von LG zu werfen. Das „Langweilige“ zuerst. Neben dem schon bekannten schwarzen Gehäuse wird es die G Watch auch in einem weißen Gehäuse mit goldenen Elementen geben. Ich bin jetzt kein großer Fan von goldenen Uhren. Stehen mir irgendwie nicht. Aber so, wie sich die Designer von LG es gedacht haben sieht die Uhr doch recht chic aus. Zumindest die Renderings regen dazu an, sich das Teil mal um das Handgelenk zu legen, wenn es denn auf dem Markt ist.

Das große, wirklich aufregende Feature ist aber die Tatsache, dass die Uhr „allways on“ sein soll. Endlich mal ein Hersteller, der sich aktiv um eins der wichtigsten Features einer Smartwatch kümmert… von Pebbel und TOQ mal abgesehen.

Welche Display-Technologie eingesetzt wird ist freilich noch nicht verkündet worden. Hier ist also noch reichlich Raum für Spekulationen. Die bis jetzt gezeigten Rendering lassen eher auf normale Display-Technologie a la LCD oder OLED tippen. In diesem Fall würde es mich aber wundern, wenn die Uhr einen Tag lang durch hält.

In schwarze erinnert die G Watch ein bisschen an die Sony Smartwatch. Gut, dass man hier keine Androidbuttons sieht. (Bild: © LG Electronics)
In schwarze erinnert die G Watch ein bisschen an die Sony Smartwatch. Gut, dass man hier keine Androidbuttons sieht. (Bild: © LG Electronics)

Möglich wäre auch, dass LG sich genau wie beim Gehäusedesign von der Sony Smartwatch inspirieren lässt und mit einem transreflexiven Display arbeitet. Bei reiner Zeitanzeige wird dann die Hintergrundbeleuchtung abgeschaltet. Mit den gezeigten Produktbildern hätte das dann aber nicht mehr viel zu tun.

Gleiches gilt, wenn eine Mirasol-Display wie bei der TOQ zum Einsatz kommt. Hintergrundbeleuchtung ist hier nicht möglich. Es bleibt also spannend.

Das letzte Feature, das gerade durch die Newsseiten und Blogs getragen wird ist der Schutz vor Wasser und Staub. Da würde ich aber eher von einer Selbstverständlichkeit als von einem Feature sprechen. Wirklich hoch ist der Schutz nicht. Ich würde mir eventuell sogar das Duschen mit der Uhr zweimal überlegen.

Immerhin sind wir jetzt bezüglich der Lademethode etwas schlauer. Die Kontakte auf der Rückseite lassen vermuten, dass die Stromversorgung nicht kabellos von Statten geht.

Wie sich die Uhr im Alltag schlagen wird ist leider wie bei allen Android Wear Geräten noch nicht abzuschätzen. Es gibt ja schon diverse Vermutungen, dass die Android Wear Geräte lediglich schön aufbereitete Bilder zeigen, die sie vom Smartphone bekommen. Das spart natürlich Prozessorpower. Was man mit der Uhr allerdings anfangen kann, wenn das Smartpohone aus oder offline ist bleit zur Zeit noch das große Rätzel. Ob Google sich bei dem Thema selber schon sicher ist?

Und weils so schön ist hier noch mal das Werbevideo von Android Wear:

Und wer sich jetzt noch etwas im Kaffesatzlesen üben will kann sich mal folgenden Artikel durchlesen Der pocketnow.com stellt nämlich schon Vermutungen über eine LG W Watch an.

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