Amiga und C64 in Buchform (Bild: kickstarter/© Sam Dyer)
Amiga und C64 in Buchform (Bild: kickstarter/© Sam Dyer)

Ja, lang lang ist es her. Und damit ist jetzt nicht der Pianist gemeint. Die erste Freundin dürfte für viele Jungs der 80er und 90er einen eher ungewöhnlichen Namen getragen haben. Ja, sie war nicht mal weiblich. Der gute alte Amiga von Commodore war damals der Traum eines jeden Computer-Kids. Habe nie so ganz verstanden, warum sich dann auch „der“ Amiga und nicht „die“ Amiga eingebürgert hat. Vielleicht weil es der Computer hieß? Keine Ahnung.

Aber nichts desto trotz war der Amiga der Supercomputer im heimischen Jugendzimmer und Gesprächsstoff Nr. 1 auf den Schulhöfen seiner Zeit. Wie heute am Bahnhof kleine Plastikbeutel unter verstohlenen Blicken die Besitzer wechseln, wechselten damals die Plastik-Scheiben voll mit nicht so ganz legal erworbenen Datenpaketen ihren Herren.

Und wer eine so zu stattlicher Größe angewachsene Spielesammlung sein Eigen nennen konnte war sich der Freundschaft der anderen Amiga-Besitzer sicher. Teile und herrsche. Ja, die guten alten Zeiten.

Wer heute mit etwas Wehmut im Herzen zurückblicken will, dafür aber jetzt nicht einen Emulator anwerfen oder auf den Dachboden steigen möchte, kann mal einen Blick auf das Buch Commodore Amiga: a visual Commpendium bei Kickstarter werfen. In einer sehr beeindruckenden Gestaltung werden hier die größten Klassiker der Freundin auf Papier noch mal aufbereitet und laden dazu ein, den einen oder anderen verträumten Blick zurück in die Vergangenheit zu werfen.

Die 264 Seiten im Format 230mm x 170mm sind vollgestopft mit Screens, Pixel-Artworks und Game-Maps.

Ab 25 £ geht der Spaß los. Ich würde aber eher die 50 £-Version empfehlen, bei der die C64-Ausgabe mit enthalten ist. Zwei Klassiker auf einen Streich. Was will man mehr?

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