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Steampunkt aus dem 3D-Drucker – ODD Guitars

Diese Gitarre hat schon Spinnennetze angezogen. Die Spider LP von ODD Guitars (Bild: © Olaf Diegel)
Diese Gitarre hat schon Spinnennetze angezogen. Die Spider LP von ODD Guitars
(Bild: © Olaf Diegel)

Jawohl, endlich hat mal jemand den eigentlichen Sinn von 3D-Drucker begriffen. Heavy Metal aus Plastik. Oder wie Bootsy Collins bereits 1988 titulierte: This is a party on plastic. Abgefahrene Gitarren-Design waren ja schon seit eh her eine Domäne extrovertierter Gniedel-Künstler auf der Bühne. Was früher in mühsamer Handarbeit von einem blinden, 100 Jährigen Gitarrenbauer mit den Füßen unter Wasser aus dem Holz gekratzt wurde übernimmt heute der 3D-Drucker und ermöglich so nebenbei auch noch eine Fülle an Details, die bis dato unbezahlbar gewesen wäre. ... weiter lesen

Handarbeit – Guitar Wing Midi-Board für die Hand

Midi-Tretleiste zum anklemmen, der Guitar Wing (Bild: kickstarter/© Livid Instruments)
Midi-Tretleiste zum anklemmen, der Guitar Wing (Bild: kickstarter/© Livid Instruments)

Blitze durchzucken die Dunkelheit. Dichter Nebel schwebt über die Bühne. Sphärische Keyboardflächen durchfliegen den Saal. Die wummernde Doublebase setzt ein. Das Intro kommt langsam zu seinem extatischen Höhepunkt: Tweng. Mist, und schon wieder mal den falschen Knopf gedrückt. Statt dem vollen Gitarren-Brett kommt nur ein leises, cleanes Gefiedel.

Ja, das kommen Erinnerungen auf. Mein gutes, altes GitarrenRack mit allem was das Gitarristen-Herz begehrt. Ärgere mich immer noch drüber, dass ich davon kein scharfes Bild habe. Aber damals hat man noch analgog fotografiert.
Ja, das kommen Erinnerungen auf. Mein gutes, altes Gitarren-Rack mit allem was das Gitarristen-Herz begehrt. Ärgere mich immer noch drüber, dass ich davon kein scharfes Bild habe. Aber damals hat man noch analgog fotografiert. Jazz haben wür übrigens nichtgespielt.

Ist mir zu meinen Musikerzeiten mehr als einmal passiert. Entweder gibt’s für ambitionierte Amateur-Combos gar kein Nebel oder der Mischer, der neben dem Ton auch noch Licht und Effekte macht, jagt mehr Nebel in die Halle als Jack the Ripper sich zu seinen besten Zeiten in London jemals hätte wünschen können. Und wenn der Nebel so dicht ist, dass man nicht mal mehr die Hand vor Augen sieht kann keiner erwarten, dass man das richtige Pedal vom Midi-Board auf dem Boden trifft. ... weiter lesen

Stimmt so – das Roadie Tuner Stimmgerät

Motorbetriebenes Stimmgerät  - der Roadie Tuner (Bild: kickstarter/ © Band Industries)
Motorbetriebenes Stimmgerät – der Roadie Tuner
(Bild: kickstarter/ © Band Industries)

So, heute sind mal die Musiker unter uns dran. Habe ja selber lange Zeit in einer Band Gitarre gespielt. Und wenn man, wie ich zu meiner aktivsten Zeit, gut 14 Gitarren zuhause  angesammelt hat weiß man, wie schwer es ist, die guten Stück bei Laune Stimmung zu halten.

Teile meine ehemaligen Gitarren-Sammlung... seuftz
Teile meine ehemaligen Gitarren-Sammlung… seuftz. Man beachte die Ibanez RG 2027x (2.v.l.), die Zeta Mirror 6 (3.v.l.), Roland (9.v.l.) oder die Bond (10.v.l.)
Hinweis: Die abgebildete Adresse gibt es leider nicht mehr. Vielleich werde ich irgendwann noch mal die alten Sachen online stellen.

Stimmgeräte gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. In jedem Effektgerät ist eins drin. Oder mit Gratis-Apps  für das Smartphone braucht man dafür noch nicht mal mehr  in die Geldbörse greifen. Da fragt man sich doch, wieso man noch Geld für ein externes Stimmgerät ausgeben sollte. Gut, für eine Stand-Alone-19-Zoll-Rackstimmgerät spricht die Optik und die Möglichkeit, das Kühlschrank-große Rack mit einem weiteren bunt leuchtenden Gerät auszustatten. Was die meisten Geräte einem aber nicht abnehmen ist das Drehen der Wirbel. Hier ist dann auch je nach Qualität des Bretts und dessen Mechaniken auch Fingerspitzengefühl angesagt.  Erst recht, wenn man nicht nur kurz nachstimmen will sondern das komplette Tuning wechseln oder neue Saiten aufziehen möchte. ... weiter lesen

Hört, hört… Frankenstein-Style mit den Split-Earbuds

Kabellose Kopfhörer - der Split von Greenwing Audio (Bild: Kickstarter/© Greenwing Audio)
Kabellose Kopfhörer – der Split von Greenwing Audio
(Bild: Kickstarter/© Greenwing Audio)

Kabel stören. Wen wundet es, wenn schon seit geraumer Zeit immer mehr Kabel wegoptimiert werden. Mäuse, Netzwerk, Tastaturen, Akku laden; geht alles ohne Kabel. Nur bei Kopfhörern war die Sache bis jetzt noch nicht so ganz durchgetragen. Moment, kabellose Kopfhörer gibt es doch auch schon seit langem. Nun ja, kabellos  zum Abspielgerät schon. Aber wie sieht es mit den beiden Ohren aus? Bis jetzt gibt es keinen Kopfhörer, der ohne Verbindung der beiden Lautsprecher auskommt. Entweder lebt man mit einem Bügel oder hat doch wieder ein Kabel rumbaumeln. Hat man sich dran gewöhnt, geht aber auch ohne, sagen die Jungs von Greenwing Audio.  Mit den Split Earbuds haben die sich ein Konzept ausgedacht, wie man zwei nicht verbundene Hörerteile so synchronisiert, dass beide Kanäle auch wirklich parallel abgespielt werden. Das Ergebnis ist, dass man ohne Kabel auskommt. Und da man das ohne Bluetooth machen möchte bleibt nichts anderes übrig, als auch den kompletten Player in die Ohrstöpseln zu integrieren. Kleiner wird wohl ein MP3-Player nicht zu machen sein. ... weiter lesen

A-Capella science

Hatten wir uns beim letzten Musik-Link noch im seichten Gefilde der Videospiele befunden wird es heute mal ein Stück nerdiger interlektueller. Warum nicht mal einen Text mit Anspruch zu einem Song mit mindestens genau so viel Anpsruch. Ein Klassiker der Rockmusik trifft einen Klassiker der (Rock)-Physik. Quantenphysik vs. Bohemina Rapsody. Ich wusste schon immer, das der Junge mit der Pistole in der Hand in Wahrheit Schrödinger war, der nicht damit klar gekommen ist, das Leben seiner Katze so wankelmütig in Spiel zu werfen. Frage mich nur, warum die Katze im Video keine Erwähnung findet. Aber wielleicht hat sie keine Lust mehr, in die Kiste gesteckt zu werden. Wer den ganzen Text versteht kann sich melden. Komme wenn es hoch kommt nur auf 50%. ... weiter lesen

Mario goes acapella – Die etwas andere Titelmusik

Heute mal etwas freakiges für die Ohren. Dass es vielen Musiker spaß macht, sich an der Titelmusik von Super Mario zu versuchen ist ja mittlerweile schon bekannt. Eben bin ich aber über einen Künstler gestolpert, der dieser Geschichte eine ganz neue Facette abgewinnt. Hört einfach mal rein. Sehr geil :-).

Super Mario World – Overworld Theme Acapella

Oder mal ne Runde Tetris:

Und jetzt Gute Nacht mit Zelda’s Lullaby:

Vom Ohr zum Fuß – Musik beim Laufen

miy_de_schattenmann

Wer beim Laufen gerne Musik hört hat es sicherlich auch schon erlebt. Mit dem richtigen Song in der Rübe wird man nicht so schnell müde. Sozusagen akustisches Doping. Nun liegt es natürlich nahe, die Musik auf dem Player dem gewünschten Laufpensum anzupassen. Der entspannte Morgenlauf bei Sonnenaufgang ist sicherlich mit Miles Davis „Kind of blue“ relaxter als mit Rammstein, wohingegen Simon & Garfunkle sich nicht für den Wettkampf eignen dürften. Interessant wäre ein Player, der mit Hilfe eines angebundenen Fuß-Pods die Schrittfrequenz misst und demnach die Musik entweder im Tempo variiert oder die nachfolgenden Stücke auswählt. Eventuell sollte dafür auch ein eingebautes Gyroskop reichen.   So sollte sich vielleicht auch eine leichte Steuerung der Laufergebnisse erzielen lassen. ... weiter lesen