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Piece by piece – the slite, the modular travel electric guitar

And again a guitar that can be disassembled. With The Slite from France, another company tries its hand at the travel guitar theme, playing like a real guitar. If that works we will have a closer look today.

If you like to travel with your guitar, you will appreciate the small packing size and light weight. But what should not be left behind is the playability. What good is the smallest travelguitar if it doesn’t play like the guitars you usually play? This often means that the fun of playing is lost and you can save yourself the trouble of taking it with you. ... weiter lesen

Timebirds-Portable-Workout-Timer

Against the slightly different timing problem – Timebirds workout timer

No, today it is not about playing 64ths with the precision of an atomic clock. It’s more about time handling during your performances, where Timebirds, the Workout Timer might be helpful.

If you and your band like to perform at band battles, festivals or as support act in front of an audience, you will know the problem. You have a certain guideline how long you can play. And depending on how professional the organizer is in his program, it can happen that you get turned off in the middle of a song. Not a nice ending for a gig. ... weiter lesen

Noisemachine, Moddevice Dwarf und Strandberg. Eine Killer-Combo

Noisemachine – the wireless mini-midi controller

The eternal story of synthesizer sounds with the guitar I had already opened here a few days ago. Midi-guitar, pickups, pedals… all nice and well. But are there any other possibilities? With a little luck, yes. The wireless mini-midi-controller Noisemachine might be worth a look.

The Noisemachnie is a really small midi controller. It’s so small that it could easily be attached to a guitar of your choice. And since the whole thing runs without cables via BLE Midi, you don’t even have to worry about a big cable tangle. ... weiter lesen

The Magnet Smartphone-Camera-Mount

Second try – The Magnet Smartphone camera mount for the guitar

You always meet at least twice in life. This is also the case with The Magnet, the smartphone camera holder that you can quickly and easily clip onto the guitar neck. The old-fashioned blog readers might still have the project from 2014 in mind, which unfortunately failed to achieve its funding goal at that time. Meanwhile the second campaign has been successfully completed and the production is right on schedule according to the makers.

But what is The Magnet anyway and what do you need it for?

The way to speed

If you want to be fast you have to start slowly. Nevertheless you will get into situations from time to time, where problems and uncleanliness occur after a certain playing tempo on the guitar. The analysis of this, especially if you don’t have a good teacher at hand, is not easy for most people. How nice it would be if you could simply record your own playing with a camera.
Since nowadays everybody should own a smartphone, the camera itself is no problem anymore. Just finding the right camera position is complex. Whoever has ever tried to put a smartphone on a tripod and then film the action of the plectrum hand knows that this rarely produces usable results. Not to mention the effort involved. ... weiter lesen

Quatsch der Woche – Chordelia Guitar Machine

Ah, endlich mal wieder ein Quatsch der Woche: die Chordelia Guitar Machine ist ein schönes Beispiel für ein Projekt, das auf den ersten Blick für so manchen ganz verlocken aussehen müsste, bei genauerem Hinsehen sich jedoch als ziemlich überflüssig erweisen dürfte.

Bei der Chordelia Guitar Machine handelt es sich um eine recht ausladende Mechanik, die es einem, dem Gitarre spielen unkundigen Mitmenschen ermöglichen soll, auch ohne die entsprechenden Fingerfertigkeiten Akkorde auf einer Gitarre zu greifen. Sechs Akkorde stehen zur Auswahl: A Moll, G, F, C, D und E Moll. Also eher für die gedrückte Stimmung.

Klingt natürlich wie ein Traum für jeden Singer/Songwriter (wie ich diesen Begriff hasse). Heißen ja schließlich nicht Singer/Gitarrist/Songrwriter (was es aber auch nicht schlimmer machen würde).

Chordelia Guitar Machine, das Mechanik-Wunder

So entpuppt sich die Chordelia Guitar Machine als ein Prachtbeispiel hölzlicher Feinmechanik. Über Seilzüge werden bei Betätigung eines Akkord-Hebels kleine Drücker in Gang gesetzt, die dann den Akkord greifen. Das sieht aus rein handwerklicher Sicht sehr beeindruckend aus.

Leider ist der Apparat dadurch sehr klobig geraten. Das bedingt dann auch, dass man mit angebauter Chordelia Guitar Machine die Gitarre in kein Case oder Gigbag mehr rein bekommt. Ich gehe auch mal davon aus, dass das Teil die Klampfe sehr Kopflastig machen wird.

Wie gut die im Video gezeigt Klemmung für den Hals ist, dürfte auch eine gute Frage sein. Wenn man hier zu fest zieht kann das durchaus Kerben in den Hals drücken. Aber wer so ein Gerät sich anschafft wird vermutlich eh kein hochwertiges Instrument besitzen.

Immerhin reden wir hier von einem rein mechanischen Gerät. Man muss sich also nicht mit Batterien und Motoren herumschlagen.

Lern-Hemmnis

Kommen wir zur großen Sinn-Frage. Warum sollte man sich so ein Teil anschaffen?

Den Gedanken „Ich kann nicht Gitarre spielen. Damit kann ich es ohne Aufwand.“ sollte man schnell beiseitelegen. Denn wer keine Gitarre spielen kann wird auch mit der Chordelia Guitar Machine nicht „out of the Box“ Musik fabrizieren. Die rechte Hand will nämlich auch trainiert werden, damit aus Rumgeschrammel erträgliche Klänge werden.

Die im Video gezeigten Musiker dürften allesamt des Gitarrenspiels kundig sein. Da ist kein Anfänger dabei. Und wenn man die rechte Hand nach ein paar Tagen gemeistert hat bleibt man dann auf der Stelle stehen. Man wird nie mehr als 6 Akkorde spielen können.

Ich gebe Euch einen Tipp. Nehmt die 250 Euro, die das Teil kostet. Schlagt das entweder auf das Geld drauf, dass ihr für eine Gitarre investieren wollt oder tragt es zu einem Gitarrenlehrer eurer Wahl. Die Akkorde sind auch für einen blutigen Anfänger in wenigen Tagen zu lernen.

Ich gehe jede Wette ein, dass jeder hier, der von heute bis zur geplanten Auslieferung im Januar 2018 täglich 10 Minuten sich mit seiner Gitarre beschäftigt, die sechs Akkorde so gut drauf hat, dass ihm der Gedanke an so einen Klopper am Hals nur noch ein mitleidiges Grinsen ist Gesicht zaubern wird.

 

Live is live – GameShell, das modulare Retro-Handheld startet bei Kickstarter

GameShell, der modulare Emulator-Handeld kann jetzt bei Kickstarter geordert werden (Bild: kickstarter/ © clockwork)

Den GameShell habe ich Euch ja schon etwas ausführlicher vorgestellt. Nun ist endlich die Kickstarter-Kampagne für das kleine Handheld gestartet. Wer noch keinen Raspiboy sein eigen nennt oder lieber ein Emulator-Handheld im GameBoy-Format bevorzugt, kann nun gerne mal einen Blick drauf werfen.

Kurze Zusammenfassung für die Lesefaulen unter Euch: Beim GameShell handelt es sich um einen modularen Bausatz für ein Handheld, der mit einem Clockwork Pi läuft. Mit 512 MB, Wifi und eine Maili GPU ausgestattet sollten auf jeden Fall Emulatoren bis S-NES flüssig zum Laufen zu bekommen sein.

Das TFT-Display hat eine Diagonale von 2,7“ bei eine Auflösung von 320×240 Pixeln. Genug für die meisten älteren Konsolen bis 16 Bit.

Under the GameShell

Das komplette Gerät ist modular aufgebaut. Jede Platine steckt in ihrem eigenen Gehäuse. Die Boxen werden dann mit Kabelpeitschen verbrunden. Drum rum kommt eine Kiste im Design eines GameBoys, die alles zusammen hält.

Dieses Modulare Konzept soll allerdings fürs Erste eher der einfachen Montage denn der Erweiterbarkeit dienen. Nichts desto trotz sind Bastler natürlich eingeladen, sich an dem GameShell auszutoben.

Ein weiterer Vorteil der Konstruktion ist, dass man hier im Gegensatz zum Raspiboy sehr schnell an die Micro-SD-Card kommt, auf der das OS abgelegt wird. So kann man denn schnell zwischen einem RaspibianOS, clockwork OS oder Ubuntu wechseln. Bei Raspiboy muss man dafür den kompletten Handhelt auseinander bauen und danach wieder zusammen fummeln. Das macht man nur einmal.

Ein bisschen Bastelarbeit muss noch geleistet werden. (Bild: kickstarter/ © clockwork)

Butter bei die Fische

Für den Super Early Bird in grau werden 89$ verlangt. Dafür bekommt man dann auch einen GameShell, eine SD-Card mit OS und ein paar Spielen, ein T-Shirt und ein paar Aufkleber. Will man bunte Gehäuse haben muss man einen 10er mehr auf den Tisch legen. Ich persönlich hätte an Stelle der Initiatoren das T-Shirt eher weggelassen. Wenn nicht jeder die gleiche Größe bekommen sollte macht das die Logistik doch deutlich komplexer.

Wenn die Super Early Birds weg sind steigt der Preis um 20$. Alle Preise verstehen sich wie immer übrigens plus Versand, Zoll und Steuern.

Sollte die Verarbeitung des GameShell stimmen ist der Preis jedoch auch noch ok.

Solange Doom läuft ist die Welt doch in Ordnung. (Bild: kickstarter/ © clockwork)

Aussichten

Kommen wir am Ende mal wieder zu der schönen Bewertung, was wir von dem Projekt zu erwarten haben. Die Prototypen sehen schon mal sehr gut aus. Sollten die Macher auch wirklich schon, wie laut Timeline verkündet, mit der Vorbereitung für die Produktion durch sein, ist eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes durchaus möglich.

Ob der April 2018 zu halten ist? Wie immer eine sehr gute Frage. Immerhin stehen in China zum chinesischen Neujahrsfest die Fabriken gut drei Wochen still. Wenn man sich das Entwickler-Team so anschaut vermute ich aber, dass denen das durchaus bewusst sein dürfte.

Das einzige, wirklich große Fragezeichen bei der Geschichte ist wie immer die CE-Zertifizierung. Wenn hier wieder geschlampt wird hat man viel Spaß beim Zoll. Mal schauen, was draus wird.

(Bild: kickstarter/ © clockwork)

eVscope Teleskop – Ich seh den Sternenhimmel

Toller Sternenhimmel auch bei starker Lichtverschmutzung – eVscope (Bild: kickstarter / © UNISTELLAR)

Dank dem eVscope Teleskop sollen jetzt auch die Großstadtkinder in den Genuss eines opulenten Sternenhimmels kommen… trotz der ganzen Lichverschmutzung. Ob das funktioniert? Es gibt ja nicht umsonst mittlerweile Regionen, die sich auf Grund geringer Lichtemissionen Nachts zum Sternenpark ausgerufen haben. Hamburg gehört eindeutig nicht dazu.

Umso cooler wäre es da natürlich, wenn man mit dem Teleskop einfach schnell auf den Spielplatz neben an gehen und dem Nachwuchs die Pracht der Milchstraße nahbringen könnte. So ein ordentlicher Sternenhimmel ist ja nicht nur was für den geneigten Geek.

Ok, in Hamburg scheitert das leider oft schon am Wolkenhimmel, aber trotzdem wäre hier ein Teleskop, dass sich gegen tausende von Straßenlaternen behaupten kann, grandios.

Ab ins Digita mit dem eVscope Teleskop

Das eVscope Teleskop verspricht genau das Problem gelöst zu haben. Doch wie geht es dabei vor? Von der Grundkonstruktion her ist es ein Spiegelteleskop mit 11,45cm (4,5 Inch) Spiegeldurchmesser, 50/100/150-facher Vergrößerung und 450mm Brennweite. Das an sich ist jetzt aber eher Standardkost im Hobby-Astronomen-Bereich.

Die hohe Lichtausbeute erreicht das eVscope mit einem Trick, den vermutlich so mancher Backer im Überschwang der Begeisterung übersehen wird. Das aufgefangene Licht wandert nicht über ein Okular ins Auge des Betrachters. Vielmehr wird das Licht direkt auf einen extrem Licht-empfindlichen und rauscharmen 1/3″ CMOS-Sensor geworfen. Hierbei handelt es sich um einen Sony imx224, der mit 1.2 MP eine Auflösung von 1280×960 Pixel schafft.

Somit ist im eVscope dann auch kein analoges Okular verbaut. Vielmehr wir an Stelle des Okulars ein Micro-OLED eingesetzt. Das sollte sich jeder vor seinem Pledge bewusst sein. Man schaut also nicht direkt in die Sterne sondern nur auf ein kleines Display. Wie hoch das Display auflöst wird nicht erwähnt. Ich würde aber mal vermuten, dass die Auflösung vergleichbar mit der Sensor-Auflösung des CMOS sein dürfte.

Der Lichstrahl wird auf den CMSO geschickt, nicht in das Okular (Bild: kickstarter / © UNISTELLAR)

Weißt du wieviel Sternlein stehen…

Wer sich also von dem Okular-Display nicht abschrecken lässt, wird einen schönen, elektronisch erfassten Sternenhimmel zu Gesicht bekommen. Damit das möglichst komfortabel von statten geht, ist das Teleskop mit dem Smartphone koppelbar und mit diversen Sensoren und Motoren ausgestattet. Es kann also die gewünschten Objekte selber anfahren. Sehr komfortabel.

Für die Navigation nutzt das eVscope neben den eingebauten Sensoren übrigens auch eine Sternenkarten-Bibliothek, mit der es die aufgenommenen Konstellationen abgleicht. So kann dann wirklich jeder Mars, Saturn oder M87 finden.

Ein weiteres ,nettes Feature ist die Möglichkeit, sein eVscope remote Forschern zur Verfügung stellen zu können. eVscope ist in Kooperation mit SETI entwickelt worden. So wird professionellen Astronomen weltweit ermöglicht, bei entsprechender Freigabe auf die Teleskope zugreifen zu können. Ganz getreu dem Motto: „Viele Augen sehen mehr“. Eine wirklich schöne Idee.

(Bild: kickstarter / © UNISTELLAR)

Tut das Not?

Die große Frage ist nun, ob man das eVscope wirklich braucht. Man muss nämlich 1299$ für den Early Bird auf den Tisch legen. Wer schon ein vergleichbares Spiegel-Teleskop besitzt tut vielleicht besser daran, sich eine Okular-Kamera mit dem gleichen Sensor solo zu kaufen. Ist mit etwa 220 Euro dann doch deutlich billiger.

Die Systeme um den gewünschten Stern automatisch anfahren zu können gibt es ja nun auch schon länger und der ambitionierte Astronom dürfte damit vermutlich schon eingedeckt sein.

So gesehen richtet sich das eVscope wohl eher an den gut betuchten Neueinsteiger mit etwas Geduld. Auslieferung ist erst für November 2018 geplant. Das spricht jetzt allerdings eher für die Initiatoren. Wir haben es hier mit einem doch recht komplexen Produkt zu tun und somit wäre eine kurze Lieferzeit vermutlich eher unrealistisch.

Ob die Bildqualität des elektronischen Okular ausreicht lässt sich jetzt freilich noch nicht beurteilen. Der Backer SpicyLobster hat jedenfalls im Kommentarbereich wohl schon in San Franzisco einen Blick durch einen Prototypen werfen können und war ganz angetan.  „I saw a demo of the product in SF last night and it was amazing. Even in our crazy light polluted city,“

Klingt doch nicht schlecht.

Everysight Raptor AR Smartglasses – mit alles und scharf, bitte!

Projektion direkt auf das Brillenglas – Everysight Raptor AR Smartglasses (Bild: © 2017 Everysight LTD)

Kaum nörgelt man, dass das Thema Smartglasses irgendwie tot ist, schon wagt sich nach der Zwim mit den Everysight Raptor AR Smartglasses ein weiterer, neuer Kandidat ans Tageslicht.

Wie nicht anders zu erwarten stehen auch bei den Everysight Raptor AR Smartglasses mal wieder die Sportler im Fokus und genau wie bei Recon Jet & Co. dürfen sich die Rennrad-Fahrer mal wieder darüber freuen, bedacht zu werden.

Da lohnt sich doch schon mal ein etwas genauerer Blick, auch wenn man noch keine Bestellung oder Unterstützung bei einer Crowdfundingkampagne tätigen kann. Immerhin kann man sich schon in die obligatorische Mailing-Liste eintragen, damit man dann zum geplanten Start am 15.11.17 gleich mit an Bord sein kann.

Bevor wir uns aber genauer mit den Bestell-Modalitäten befassen werfen wir erst mal einen Blick auf die technischen Details

 Everysight Raptor AR Smartglasses im Detail

Der größte Unterschied zu den bereits am Markt erhältlichen Sport-Smart Glasses dürfte die Methode der Datenprojektion sein. Während die bereits bekannten Kandidaten die Informationen über ein kleines, seitlich sitzendes Prisma auf ein Auge einspiegelt, sitzt bei den Everysight Raptor AR Smartglasses der Projektor im oberen Rand der Brille. Von dort wird das Bild mit einer WVGA+-Auflösung auf das leicht schräg gestellte Brillenglas geworfen.

Ich hasse übrigens diese blöden Abkürzungen für Auflösungen. Da kann höchsten 1% der Menschheit etwas mit anfangen. WVGA ist irgendwas zwischen 768×480 und 854×480 Pixel. Genauer lässt sich das leider so auf die Schnelle nicht bestimmen.

Aber davon mal abgesehen hat diese Art der Projektion den Vorteil, dass via Smartphone-App die Position des abgebildeten Displays auf dem Glas noch nachjustieren kann. Das ist bei den Prismen-Varianten nicht so einfach. In wie weit jetzt beide Augen ihr eigenes Display abgebildet bekommen oder wieder nur ein Auge bedacht wird habe ich der Projektbeschreibung leider nicht entnehmen können.

Durch die Projektion auf das Brillenglas muss dieses recht schräg stehen. Wie das am Mann von der Seite wohl aussehen wird? (Bild: © 2017 Everysight LTD)

Hans Dampf in allen Gassen

Mit einem Qualcomm® Snapdragon™ 410E (1.2GHz Quad-Core ARM Cortex-A53) schwingen sich die Everysight Raptor AR Smartglasses in die höheren Sphären der Featuritis auf.

Neben eingebauten Lautsprechern zum Musik hören (ob das besser als Knochenschall-Übertragung ist kann ich jetzt auch nicht beurteilen) besitzen die Everysight Raptor AR Smartglasses auch noch eine 13,2 MP Kamera, Beschleunigungssensoren, Barometer, Kompass, GPS, Glonass, ANT+ Bluetooth , Wifi, Touchpad usw. usf.

Mit 2GB SD-Ram und 16/32 GB internen Speicherplatz wird der eingebauten Kamera Rechnung getragen.

Bei knappen 100 g sind die Everysight Raptor AR Smartglasses kein Leichtgewicht. Leichter dürfte sie bei versprochenen maximalen 8 Stunden Laufzeit wohl auch kaum zu realisieren sein. In der Realität würde ich mit eher weniger Durchhaltevermögen rechnen.

Selbst Navigation soll sie beherrschen. Android und GPS sei Dank (Bild: © 2017 Everysight LTD)

Alter Hut

Die Daten klingen unter dem Strich eher nach einem Smartphone. So wundert es auch nicht, dass die Geschichte mit Android läuft. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann ist, dass man hier mit  Android 5.1.1 Lollipop ein deutlich veraltetes System einsetzen möchte. Da schrillen bei mir etwas die Alarmglocken, da bei solch alten System es mit der Versorgung bezüglich Sicherheitsupdates doch sehr mau aussieht.

Ich vermute mal, dass Eyerysight hier irgendwelche Standard-Geschichten in China einkauft und dann lediglich customized. Mit solchen Geschichten habe ich bei ein, zwei Gerätschaften schon eher schlechte Erfahrung gemacht. Hoffen wir mal, dass Eyerysight das besser im Griff hat oder vielleicht zum Start das System doch noch etwas aktueller gestaltet.

Wen das nicht schreckt kann sich, wie oben schon erwähnt, in eine Mailingliste eintragen. So ich es richtig verstanden habe wird die SmartGlass nämlich über ein Einladungs-System vertrieben. Frei nach dem Motto, wer oben in der Liste steht darf zuerst zuschlagen.

So ganz Glücklich bin ich mit solchen Systemen nicht. Wer fleißig für das Produkt wirbt wandert weiter nach oben in der List. Ich würde da nur dran teilnehmen, wenn die auch gleich das Produkt versenden. Crowdfunding an sich ist ja schon riskant. Wenn man das jedoch ohne Plattform á la Kickstarter macht wird das ganze zum intransparentem Glücksspiel. Da muss man sich dann schon fragen, ob man statt 500$ (16GB Vorbesteller)/550$ (32GB Vorbesteller) nicht doch lieber die später geltenden Preise von 650$ / 700$ investieren möchte und abwartet, ob das Produkt denn auch die Kunden erreicht.

Naja, warten wir den 15.11.17 ab, was uns dann final geboten wird.

Macht zumindest von vorne eiVon der Seite gibt es leider keine Bilder. (Bild: © 2017 Everysight LTD)

Die Module spielen verrückt – GameShell, der modulare Retro-Handheld

Gameboy in modularerer Bauweise – GameShell (Bild: © ogadget.com)

Mit dem GameShell kommt jetzt nach dem mittlerweile erfolgreich ausgelieferten Raspiboy endlich mal wieder eine weitere interessante Variante eines Emulator-fähigen Handhelds auf den Markt. Ja ja, mein Raspiboy-Review steht noch aus. Aber das soll uns nicht daran hindern, schon mal einen Blick in die nahe Zukunft schweifen zu lassen.

Jetzt kann man sich natürlich fragen, warum man einen zweiten Vertreter des Genres braucht. Die Antwort ist einfach. Auch wenn der Raspiboy vieles richtig macht, ist da doch noch etwas Luft nach oben.

Jeder Retro-Game-Fan wird eine gute Game-Konsole für die Handtasche zu schätzen wissen. Wenn das auch noch ohne allzu großes Gebastel möglich ist… umso besser. Hier kommt das Konzept des GameShell ins Spiel.

GameShell, wechsle dich

Muss man beim Raspiboy noch in einem gewissen Umfang mit dem Schraubendreher, Steckern und nervig zu platzierenden Schulterbuttons beim Zusammenbau kämpfen sieht es beim GameShell doch deutlich simpler aus.

Die Grund-Idee des GameShell ist, dass jede Komponente in einem eigenen Case daher kommt. Das Display hat sein Case, der Controller hat sein Case, Akku, Prozessor… alles modular. Das macht den Zusammenbau natürlich einfacher. Die zusammengesetzten Boxen werden dann in einem, an einen klassischen Gameboy erinnernden, Case zusammengefügt.

Interessant wäre das modulare Konzept natürlich auch für z.B. unterschiedliche Eingabe-Varianten. Das ist zum Anfang leider noch nicht geplant. Aber immerhin sollen Bastler die Möglichkeit bekommen, den GameShell auf 15 verschiedenen Variationen zu kombinieren. Wie das genauer aussieht werden wir aber wohl erst in der Kampagne erfahren.

Genau so wenig ist zum jetzigen Zeitpunkt zu erfahren, wie die Kommunikation der einzelnen Module untereinander von statten geht. Auch da müssen wir uns wohl noch etwas gedulden.

(Bild: © ogadget.com)

Den Takt angeben

Die inneren Werte des GameShell lauten wie folgt:

  • CPU: Samsung S3C2451@533MHz
  • 512 MB Speicher
  • Mali GPU
  • Wi-Fi
  • Arduino kompatibles und programmierbares Game Keypad Modul
  • QVGA (320*240 pixels) 18-BIT RGB Display
  • Linux

Das klingt alles schon mal ganz cool. Laut den Entwicklern soll der verwendete Prozessor in etwa vergleichbare Geschwindigkeiten wie die aktuellen Raspberry Pis haben. Da ich so auf die Schnelle keine vergleichbaren Benchmarks der CPUs gefunden haben müssen wir die Aussage mal so hin nehmen.

Immerhin wird mit Gameboy, NES, S-NES und „anderen“ Emulatoren geworben, so das man mal davon ausgehen kann, dass die wichtigsten Retro-Systeme auf dem Teil laufen werden. Spannend wird es dann, ob auch Neo Geo und N64 performant zu spielen sein werden.

Ob es wirklich wie ein guter, alter Plastikmodellbausatz daher kommt? (Bild: © ogadget.com)

Geduld, kleiner Grashüpfer

Wie nicht anders zu erwarten wird der GameShell über eine Kickstarter-Kampagne finanziert werden. Der Kampagnen-Start ist für den 14. November geplant. Wer den nicht versäumen möchte kann sich, wie nicht anders zu erwarten, schon mal vorab auf der oben verlinkten Site in eine Newsletterliste eintragen.

Für den geneigten Early Bird-Jäger kann es allerdings nicht schaden, an dem Tag selbstständig des Öfteren bei Kickstarter nachzuschauen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass solche Vorab-NL-Geschichten letztendlich doch immer erst ein paar Stunden nach dem Start der Kampagne versendet werden und je nach Andrang können dann die günstigsten Pledge-Varianten schon durch sein.

Weitere Aussagen zu Umsetzbarkeit und den zu erwartenden Verzug spare ich  mir mal für nach dem Start der Kampagne auf. Da fehlt mir aktuell noch die Informations-Basis. Ein Blick wert ist der GameShell aber auf jeden Fall.

An der nächsten Alge bitte links – Zwim, die smarte Schwimmbrille

Schwimmbrille mit Head-Up-Display – Zwim (Bild: kickstarter/ © Fisically Inc.)

Mit der Zwim gibt es endlich mal wieder ein Vertreter der Kategorie Smart Glasses über den ich berichten kann. Seit Google die Google Glas abgeschossen hat ist es um das Thema ja recht still geworden.

Immerhin gibt es aktuell ein paar Vertreter im Bereich Sport, die einen mit den nötigen Werten direkt ins Auge versorgen. Die Auswahl ist zwar nicht ganz so üppig, aber kann zumindest gekauft werden. Sowohl Recon Jet als auch die Varia Vision von Garmin zeigen, dass der Einsatz von Smart Glasses durchaus spannend sein kann.

Beide Systeme fokussieren sich jedoch primär auf die Radfahrer unter uns. Ok, Läufer können die auch nutzen. Radfahren, laufen… fehlt irgendwie noch schwimmen. Und da… tatatataaaaa… kommt die Zwim ins Spiel.

Abgetaucht mit der Zwim

Die Zwim soll die erste richtige Smart Goggle sein. Zwar gab es schon vorher ein paar Schwimmbrillen, die dem Freund des nassen Sportes Informationen einblenden wollten. Nur haben diese jedoch immer nur mit einfachen LEDs gearbeitet. Ein wirkliches Display wurde bis jetzt noch nicht verbaut.

Die Zwim arbeitet mit einem 16×9 WQVGA-Display (müssten 432 × 240 Pixeln entsprechen), welches über ein Prisma, wie bei den meisten Smart Glasses üblich, in den Sichtbereich gespiegelt wird.

Der Lithium-Ionen-Akku sollt hierbei für 4 Stunden Saft liefern. Wer den im Schwimmbecken leer bekommen möchte braucht also schon etwas Ausdauer.

Die Wasserdichtigkeit wird mit ATM3 also 30 Meter angegeben. Hier darf man jedoch nicht vergessen, dass das nicht gleich bedeutet, dass man mit der Zwim 30 Meter tief tauchen sollte. Man will sich ja im Wasser bewegen, was den Druck natürlich erhöht und die 30 Meter schnell zusammenschrumpfen lassen. Für den normalen Schwimmer sollte es aber reichen.

Zeigt eine Menge Daten an, kann aber leider kein GPS (Bild: kickstarter/ © Fisically Inc.)

Am Puls der Zeit

Das zweit, große Feature neben dem Display ist der eingebaute Pulssensor. Die meisten Systeme arbeiten unter Wasser ja eher suboptimal. Dadurch, dass ein optischer Sensor direkt an der Brille angebracht ist und durch das Kopf-Gummi fest an die Schläfe gedrückt wird soll die Abnahme deutlich besser funktionieren als bei der Konkurrenz. Kann ich jetzt aber wirklich nicht beurteilen.

Durch eingebaute Bewegungssensoren kann die Zwim sehr genau feststellen, wenn der Schwimmer im Becken eine Wende hinlegt. Das lästige Bahnen-Zählen sollte sich somit erübrigen.

Die Zwim kann diverse verschiedene Anzeigen aus den Bereiche Zeitnahme, Herzfrequenz, Entfernung und dergl. anzeigen. Und das Ganze, ohne sich ein Smartphone unter die Badekappe stecken zu müssen. Natürlich kann nach dem Work Out der komplette Datensatz zum Smartphone übertragen werden.

Der Vorteil gegenüber Sportuhren ist klar. Will man im Wasser eine Uhr ablesen muss man quasi anhalten. Mit der Zwim wird man dauernd auf dem Laufenden gehalten.

Was sie leider jedoch nicht beherrscht ist der Empfang von GPS-Signalen. Damit ist der Einsatzzweck der Zwim leider stark auf die Verwendung in Schwimmhallen festgelegt. Freiwasserschwimmer müssen sich mit den Herzfrequenzgeschichten begnügen. Schade eigentlich. Aber auch ohne GPS ist das Unterfangen, Zwim auf den Markt zu bringen nicht trivial.

Genauer Puls dank eingebautem Sensor (Bild: kickstarter/ © Fisically Inc.)

Geht Zwim baden?

Bei 279 € für den Super Early Bird ist Zwim sicherlich nichts für den Gelegenheitsschwimmer. Die üblichen Nebenkosten kommen ja noch oben drauf. In wie weit das Lieferdatum Mai 2018 realistisch ist kann ich, wie nicht anders zu erwarten, nicht wirklich verlässlich beantworten. Ich wäre jedoch eher skeptisch. Das Problem bei Zwim ist, dass die meisten Smart Glasses, die in den letzten Jahren an den Markt gegangen sind, mit sehr viel Verzug zu kämpfen hatten. Es handelt sich also um ein technisch recht komplexes Produkt.

Erschwerend hinzu kommt, dass das Ganze auch noch so wasserdicht sein muss, dass die Smart Glasses den Beanspruchungen des Schwimmens im Wasser (wo auch sonst) standhalten muss. Da haben die Entwickler sich echt was vorgenommen. Geht da etwas schief ist die Brille schnell Elektroschrott.

So gesehen würde ich erst mal abwarten, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Vielleicht hat Ray Maker von DC Rainmaker ja vor Ende der Kampagne noch ein paar weitere Informationen. Wenn jemand hier eine gute Beurteilung abgeben kann, dann er.