MP3 und Bluetooth - Waveport (Bild: kickstarter/© enod-audio.com)
MP3 und Bluetooth – Waveport (Bild: kickstarter/© enod-audio.com)

Wer sich den Waveport MP3-Player so anschaut wird vermutlich als erstes an einen Sony-Player denken. Ich zumindest, da ich die MP3-Player von Sony nun schon in der zweiten Generation nutze.

Wir haben es beim Waveport mit einen Player zutun, der komplett in die Hörer integriert ist. Beide InEar-Hörerteile sind mit einem Kabel verbunden. Neben einen 8 GB-großen Speicher (Update: durch Stretchgoal sind es mittlerweile 16 GB) kann der Player auch noch als Bluetooth-Hörer genutzt werden. Wer also sein Phone mitschleppen will kann den Waveport mit diesem befeuern.

Ab ins Wasser

Der nächste Punkt auf der Haben-Seite ist eine Wasserdichtigkeit nach IPX7-Standard. Er soll also durchaus zum Schwimmen geeignet sein. Klangqualitäten unter Wasser sind freilich ohne Test nocht ansatzweise zu beurteilen.

Ein 120mAh-Akku soll 6 bis 8 Stunden Laufzeit garantieren. Geladen wird der Waveprot über einen Cradle. Am Waveport selber sind ähnlich wie bei meinem Sony außen Kontakte über die er geladen wird. Hoffen wir mal, dass die Kontakte nicht so schnall korrodieren. Ein Problem, dass ich mittlerweile beim Sony habe.

Im Großen und Ganzen bietet der Waveport also einen guten Feature-Mix, der, wenn er denn auch so umgesetzt wird, auch mit den Platzhirschen mithalten kann.

Alternative zum Waveport?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum ich nun das Risiko eines Kickstarter-Projekts eingehen soll statt z.B. einen Sony-Player zu kaufen? Hier mal ein paar Antworten. Ich bin bezüglich der Langzeit-Qualität der Sony-Player mittlerweile ein bisschen enttäuscht. Bei meinem ersten Player ist nach geraumer Zeit die rechte Seite abgeraucht.  Bei meinem aktuellen Sony NWZ-273W sind die Kontakte mittlerweile so korrodiert, dass ich ihn nur mit viel Geduld an den Rechner andocken kann. Außerdem gibt auch bei ihm  jetzt die rechte Seite ihren Geist auf.

Ok, dass kann natürlich auch beim Waveport passieren. Der Unterschied hier ist jedoch, dass ich dabei durchaus weniger Geld in die Tonne kloppe und dabei eine bessere Ausstattung habe (wenn das Endergebnis stimmen wird). Man kann jetzt natürlich noch nicht beurteilen, wie der Klang sein wird. Aber Hand aufs Herz: Audiophile werden mit solchen InEars nie glücklich sein.

Und warum nun kein Dash oder Samsung IconX? Die sind mir a) zu teuer und b) zu fiddelig. Die Chance, einen zu verlieren oder zu verlegen ist mir zu groß. Ganz davon abgesehen haben die ja nun auch nicht so die große Akku-Power. Nichts für längere Strecken.

Auch wenn ich unterwegs keine Musik mehr hören will kann ich einen Player mit Kabel einfach um den Hals hängen. Hat meine Laufhose keine Taschen muss man Dash oder IconX in der Hand halten oder mit dem Stöpsel im Ohr leben.

Unter dem Strich bietet der Waveport also vermutlich eine gute Portion Leistung für sein Geld. Die üblichen Crowdfunding-Risiken darf man natürlich nicht vergessen.

(Bild: kickstarter/© enod-audio.com)
(Bild: kickstarter/© enod-audio.com)

Tl;dr

Der Waveport ist ein MP3-Player und Bluetooth-Headset mit umfangreichen Featureset zu einem guten Preis

 

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