adventskalender

Weihnachten rückt ja in den Supermärkten schon seit September immer näher und langsam wird es Zeit, sich um die Adventsbespaßung zu kümmern. Als passionierter Geek habe ich natürlich mit den üblichen Schokoladen-, Ü-Eier-, Legokalendern keine Probleme. Sehen wir mal davon ab, dass bei vielen Schoko-Teilen die große Überraschung eher die Frage ist ob der Inhalt einem auf den Magen schlägt und nicht, was enthalten ist. Aber Spannung kommt dabei nicht mehr auf. So richtig viele tolle Kalender gibt es nicht. Was ich so im Netz gefunden habe möchte ich euch hier vorstellen.

Fangen wir erst mal mit den kulinarischen Kalendern an. Der Bierkalender ist ja schon ein relativ alter Hut. Mainstream, der an jeder Supermarktkasse erhältlich ist. Wer es etwas härter mag kann sich mal an einem Whisky-Kalender probieren. Kein billiger Spaß. Den gibt es als “normalen” Kalender für läppische 177 Euro und als Premium-Version für sage und schreibe 296 Euro. Man sieht also schon: nur etwas für wirkliche Whiskey-Fans. Nichts für mich, aber der eine oder andere echte Kerl wird sich dafür sicherlich begeistern können.

Wer gerne kocht findet Gewürzkalender zu Hauf. Da frage ich mich nur immer, wie alt die Gewürze sind. Schlecht werden Gewürze ja nur selten, aber Geschmack verlieren sie. Ähnlich verhält es sich auch mit den Kaffe- und Tee-Kalendern. Schade, dass es keinen Kalender mit Thema Molekulare Küche gibt. Das wäre schön geekig.

Technikbastelei mit dem Conrad Adventskalender
Technikbastelei mit dem Conrad Adventskalender

Wenn es etwas Spannung sein darf kann Strom ja generell nicht schaden. Da wird man bei Conrad fündig. Der Conrad Elektronik-Adventskalender 2013 bietet 24 Experimente aus der Welt der Elektronik. Lötkolben ist nicht erforderlich, da alle Bauteile gesteckt werden können. Das spricht doch schon mal meinen Spieltrieb an (habe ich auch schon erworben 🙂 ) und kostet mit 9,95 Euro auch noch weniger als die meisten höherwertigen Schoko-Kalender.

Etwas weniger den Spieltrieb und mehr den Basteltrieb spricht der Wera Werkzeug-Adventskalender 2013 an. Mit 45 Euro zwar schon etwas teurer, dafür aber wohl auch ein bisschen sinnvoller. Er enthält Schraubenschlüsse, Schraubendreher und Bits. Kann man ja nie genug im Werkzeugkasten haben. Direkten Bezug zur täglichen Überraschung aufzubauen wird aber eher schwer.

Spaßiger (und noch teurer) ist da schon der Geek-Adventskalender von getDigital. Für knappe 90 Euro bekommt der Technik-Fan hier täglich seine Dosis Gadgets. Einziger Nachteil (so ich es richtig verstanden habe) ist, dass es sich nur um die Inhalte für den Kalender handelt. Verpacken muss man also selber. Um sich nicht gleich am ersten Tag die Überraschung nehmen zu lassen sollte man sich den Kalender also besser schenken lassen. Schon auch die Geldbörse. Alternativ steckt man den Karton von getDigital in eine großen Sack und zieht jeden Tag ein Teil blind. Den Kalender hatte ich zwar noch nicht, habe zum letzten Geburtstag aber  die Wundertüte von getDigital bekommen. Die Inhalte sind es echt wert, auch wenn ich genau genommen nichts von dem, was drin enthalten war, wirklich gebrauchen konnte. Der Spaß und die Überraschung beim auspacken war es zehn mal wert. Ich vermute, dass es beim Adventskalender nicht anders sein wird. Wer sich mit der Produktpalette von getDigital identifizieren kann sollte zuschlagen. Hätte ich nicht schon denConrad-Kalender wäre der getDigital-Kalender mein Favorit.

Den Spieltrieb kann man auch mit dem R/C-Adventkalender von Revell befriedigen. Neben einem Mini-Fernlenkauto mit Bedienung sind hier noch diverse Streckenteile enthalten, aus der man sein Rennstrecke aufbauen kann. Frage mich hier allerdings, ob die Langzeitmotivation gegeben ist. Kommt das Auto erst am 24. hat man vielleicht das Interesse schon verloren. Kommt das Auto früh sind die Streckenteile am Ende nicht mehr so spannend. generell ist es ja immer etwas blöde, wenn man schon weiß, was alles drin ist. Ist auch schon wieder recht dicht an der Lego/Playmobil-geschichte dran.

Apropos “wissen was drin ist”. Einen DVD-Adventskalender mit Filmen, die man bestimmt schon gesehen hat gibt es auch.

Der Adventkalender von Porsche - Gedöns für 1 Millionen Euro (Bild: © Porsche Design)
Der Adventkalender von Porsche – Gedöns für 1 Millionen Euro
(Bild: © Porsche Design)

Und wer schon von allem zu viel hat (vorallem Geld) kann sich mal den Adventskalender von Porsche anschauen. Mit seinen aus gebürsteten Aluminium und Klavierlack versehenen 1,75 Meter Höhe beinhaltet das schon Stück Geschenke wie eine Einbauküche oder eine Motorjacht. Zumindest als schön präsentierte Platzhalter. Die Motorjacht steht dann vermutlich vor dem Haus. Alles im schönen Porsche Design. Hat aber auch seinen Preis. Eine Millionen muss man dafür auf den Tisch blättern. Gibt es auch nur auf Anfrage.

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