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Bisecu – das automatische Smart-Fahrrad-Schloss

Blockiert leider nur das Vorderrad und bietet keinen Wegtrageschutz – Bisecu (Bild: kickstarter/ © BISECU Inc.)

Das auseinandernehmen von Crowdfunding-Fahrradschlössern hat hier im Blog ja schon eine kleine Tradition. Da soll Bisecu, das angeblich erste voll automatische Fahrrad-Schloss, natürlich nicht außen vor bleiben.

Wer sein Rad liebt und ab und zu plant, das selbige auch mal ein paar Minuten der Umwelt unbewacht darzubieten, sollte ja ein wenig Sorgfalt bei der Auswahl des Fahrradschlosses walten lassen. Die meisten sind ja dann doch recht schnell geöffnet und schon darf man den Heimweg zu Fuß antreten. ... weiter lesen

Angeseilt – tex-lock, das textile Fahrradschloss

tex-lock, ein Seil als Fahrradschloss (Bild: ©Texlock GmbH)

Fahrradschlösser hatten wir hier im Blog ja schon so einige, etwas wie das tex-lock jedoch noch nicht. Um in meinen Blog Erwähnung zu finden ist es ja im Allgemeinen von Vorteil, irgendetwas „smartes“ an sich zu haben. Die Besonderheit des tex-lock ist jedoch, dass genau das fehlt.

Keine Technik, mit der man das Teil aufmachen oder überwachen könnte? Laaangweilig, oder? Aber keines Wegs. Beim tex-lock handelt es sich nämlich um ein Fahrradschloss auf rein textiler Basis.

Die meisten Vertreter der Produktkategorie geizen ja nicht mit komplexen und hochstabilen Metallen. Aber meist heißt der Einsatz solcher Materialien auch, dass man sich so einiges an Extra-Kg mit aufs Rad nehmen muss. Ärgerlich gerade bei den Kollegen, die gerne mal 50 Euro für eine Titanschraube ausgeben, damit das geliebte Fixi dann auch noch mal 3 Gramm leichter wird.
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Sicher, sicher? OTTOLOCK Fahrradschloss

Kleiner kann ein Fahrradschloss nur schwerlich sein - OTTOLOCK (Bild: kickstarter/© OTTO DesignWorks)
Kleiner kann ein Fahrradschloss nur schwerlich sein – OTTOLOCK (Bild: kickstarter/© OTTO DesignWorks)

Hach, nachdem sich die smarten Fahrradschlösser doch noch nicht so blitzschnell durchgesetzt haben, tut es doch mal gut, sich ein „normales“ Schloss anzuschauen, das OTTOLOCK.

Beim OTTOLOCK handelt es sich um einen Vertreter der Kabelschlösser, wobei „Kabel“ hier eindeutig nicht das richtige Wort ist. Vielmehr handelt es sich um ein Band aus einem schneidesicheren Materialverbund. Mehrere Lagen Stahlband werden verstärkt durch ein Kevlar-Band. Der ganze Spaß wird dann in eine kratzresistente Plastikhülle geschweißt. ... weiter lesen

Tag der geschlossenen Tür – Noki Smartlock

Schlüssel ade - Noki Smartlock (Bild: ©  Noki Home Solutions GmbH)
Schlüssel ade – Noki Smartlock (Bild: © Noki Home Solutions GmbH)

Ah, mal wieder die Chance auf einen Early Bird. Das Smartlock Noki geht nämlich in weniger als 14 Tagen an den Crowfunding-Start. Welcher Dienst hierfür genutzt wird ist leider noch nicht bekannt.

Aber der Reihe nach. Beim Auto ist das Öffnen der Tür per Knopfdruck ja schon ein alter Hut. Funkschlüssel und mittlerweile auch komplett selbstentriegelnde Türen sind schon seit längerem auch in der Kleinwagenklasse angekommen. Und zuhause die Wohnungstür? Fehlanzeige. Dort hampelt man immer noch mit dem guten, alten Haustürschlüssel herum. Ein seit hunderten von Jahren bewährtes Konzept. Nur etwas unpraktisch, wenn man gerade mal wieder mit Tonnen von Einkäufen beladen ist und der Schlüssel ganz unten in der Tasche liegt. ... weiter lesen

Sicher im Sattel – Seatylock Sattel-Schloss-Kombination

Das Schloss sitzt - das Seatylock (Bild: kickstarter/© Seatylock)
Das Schloss sitzt – das Seatylock (Bild: kickstarter/© Seatylock)

Fahrradschlösser sind entweder leicht, klein und mit einer Nagelschere zu öffnen oder wiegen ein Drittel des Rades, benötigen einen Rucksack oder umfangreiche Anbauten am Rad um transportiert zu werden. So clevere Lösungen wie beim Denny, dass das diesjährige bike design projekt gewinnen konnte, sind am freien Markt entweder noch nicht zu kaufen oder nur mit Kleinkredit zu erwerben. Kleine Ausnahme dürfte da das Van Moof mit eingebautem Schloss sein. Hier ist man jedoch darauf angewiesen, das Fahrrad mittig anzuschließen. Mal kurz nur das Hinterrad irgendwo anbinden geht damit nicht. ... weiter lesen

The sky is the limit – das Skylock Fahrradschloss

Skylock - Bügelschloss mi Smartphonesteuerung und Solarzellen (Bild: © Skylock)
Skylock – Bügelschloss mi Smartphonesteuerung und Solarzellen (Bild: © Skylock)

Fahrradschlösser sind ja im Allgemeinen recht simple aufgebaut. Etwas Metall und ein Schloss. Das BitLock Fahrrad-Schloss hatte mit dieser guten, alten Tradition ja schon etwas gebrochen. Ist ja auch praktisch, wenn man nicht mehr mit nem Schlüssel rumhantieren muss sondern sein Smartphone oder seine Smartwatch zum öffnen benutzen kann.

Wem das BitLock nicht durchdacht genug war könnte jetzt mal einen Blick auf das Skylock Fahrradschloss werfen. Auch hier geht es letztendlich darum, das Fahrrad sicher anzuschließen und via Smartphone öffnen zu können. Das Bügelschloss hat jedoch ein paar Features, die es für meinen Geschmack dem BitLock gegenüber interessanter erscheinen lassen. ... weiter lesen

Schlüsselerlebnis – BitLock Fahrrad-Schloss mit Smartphone-Steuerung

BitLock Bügelschloss mit Smartphonesteuerung (Bild: Kickstarter/© Mesh Motion Inc)
BitLock Bügelschloss mit Smartphonesteuerung
(Bild: Kickstarter/© Mesh Motion Inc)

Gestern war es mal wieder so weit. Schon wieder ist mir der Schlüssel meines Fahrradschlosses abgebrochen. Glücklicher Weise nur oben am Griff, so das er sich nicht mehr am Schlüsselbund befestigen lässt. Trotzdem nervig. Oh wie schön wäre es doch, wenn man ein Fahrradschloss ohne Schlüssel hätte. Ja ja, Zahlenschlösser gibt es wie Sand am Meer, aber die sind genau so sicher wie eine Sandburg bei einer Springflut.

Wie der Zufall es so will gibt es jetzt bei Kickstarter mal wieder ein interessantes Projekt, das genau das Thema bedient. Mit dem BitLock Bügelschloss der Firma Mesh Motion Inc. soll der Schlüssel überflüssig werden. Stattdessen lässt sich das Schloss via Smartphone öffnen. Ist das Smartphone in Reichweite des Schlosses reicht ein Druck auf einen Knopf am Schloss und es öffnet sich. Das Schloss verbindet sich Strom sparend via Bluetooth 4 mit dem Smartphone. Das schränkt allerdings momentan die Auswahl kompatibler Smartphones noch etwas ein. ... weiter lesen

The Magnet Smartphone-Camera-Mount

Second try – The Magnet Smartphone camera mount for the guitar

You always meet at least twice in life. This is also the case with The Magnet, the smartphone camera holder that you can quickly and easily clip onto the guitar neck. The old-fashioned blog readers might still have the project from 2014 in mind, which unfortunately failed to achieve its funding goal at that time. Meanwhile the second campaign has been successfully completed and the production is right on schedule according to the makers.

But what is The Magnet anyway and what do you need it for?

The way to speed

If you want to be fast you have to start slowly. Nevertheless you will get into situations from time to time, where problems and uncleanliness occur after a certain playing tempo on the guitar. The analysis of this, especially if you don’t have a good teacher at hand, is not easy for most people. How nice it would be if you could simply record your own playing with a camera.
Since nowadays everybody should own a smartphone, the camera itself is no problem anymore. Just finding the right camera position is complex. Whoever has ever tried to put a smartphone on a tripod and then film the action of the plectrum hand knows that this rarely produces usable results. Not to mention the effort involved. ... weiter lesen

Aufgeblasen – SPUD, das Spontaneous Pop-up Display

Ein Monitor zum auffalten - SPUD (Bild: kickstarter/ ©Arovia)
Ein Monitor zum auffalten – SPUD (Bild: kickstarter/ ©Arovia)

Heute schauen wir uns mit SPUD, dem spontanen Pop-up Display, mal eine Kampagne für diejenigen an, die unterwegs ein großes Display benötigen. Schon komische Ideen, auf die die Leute kommen.

Dem vom Kunden zu Kunden marodierenden Design-Freelancer dürfte das Problem bekannt vorkommen. Vor Ort ist meist kein extra Monitor mehr frei und Photoshop, Illustrator und Co. lassen sich auf nem 13“ Mac Book nun nicht wirklich bequem nutzen. Ich sag nur „Paletten stapeln“. Selbst auf 15“ hat man ja nicht viel Platz (sagt jemand, der mit 4 Monitoren arbeitet).

Sicherlich wird es auch noch viele andere Zielgruppen geben, die on the road mal auf ein größeres Display als die 5,5 Zoll vom Handy zurückgreifen wollen.

Bisher konnte man da eigentlich nur einen kleinen LED-Beamer mitschleppen. Nur sind die Dinger zum einen nicht sehr Lichtstark (nix für den Strand) und zum anderen braucht man natürlich eine freie Wand, an die man das Bild projizieren kann. Das mag im privaten Bereich vielleicht noch drinnen zu organisieren sein (den Strand hatten wir ja schon ausgeschlossen). Wenn wir jedoch wieder zum Wander-Grafiker zurückkommen, sollte schnell klar sein, dass so ein Beamer höchstens für kleine Präsentationen geeignet ist, jedoch nicht für die normale Arbeit.

Gerade oder nicht, SPUD?

So haben sich die Leute von Arovia gedacht, dass es doch fein wäre, einen richtigen Monitor zu entwickeln, der trotz 24“ Bilddiagonale noch in die Tasche passt und SPUD, den Pop-up Monitor erfunden.

Auf dem ersten Blick sieht SPUD eher wie eine Softbox für Studio-Blitze aus. Könnte mir auch vorstellen, dass die durchaus Pate gestanden haben. Statt des Blitzes wird hinten jedoch ein kleiner LED-Beamer eingebaut, der die „Mattscheibe“ von hinten dann beleuchtet.

Damit man nun nicht nach dem ersten Aufbau andauernd Falten auf dem Schirm hat soll bei SPUD ein Material verwendet werden, dass keine Falten wirft. Hoffen wir mal, dass das auch nach 200mal Falten noch der Fall sein wird. Genauere Details zum verwendeten Material werden leider nicht mitgeteilt.

Und hier kommen wir denn auch gleich zum größten Fragezeichen der Geschichte. Wie plan kann die Konstruktion die Projektionsfläche ziehen? Wenn es dort nämlich zu Wölbungen kommt kann das zum einen zu einer unscharfen Projektion an den entsprechenden stellen führen und zum anderen die ernsthafte Nutzung  für professionelle Gestalter komplett verhindern. Wer will schon layouten, wenn eine gerade Linie zur Kurve wird.

Pixelwerk

Wobei bei einer nativen Auflösung von 1280×720 Pixeln der geneigte Designer wohl eh schon raus sein dürfte. Zum Paletten anzeigen dürfte es zwar reichen, aber die Paletten auf 24“ und das eigentliche Bild auf 13“ könnte etwas seltsam wirken.

Ich frage mich auch, wie gut der Monitor kalibierbar ist. Wenn die Farben nicht hinhauen wären dann zumindest auch noch die Print-Designer raus. Ich sehe schon, die Zielgruppe wird immer kleiner.

Aber vielleicht findet sich ja der eine oder andere Gamer, der auch unterwegs mal auf etwas größerem Display zocken will. Bei 120 Hz sollte das ganz passabel möglich sein.

Leider ist der Spaß mit aktuell 380 $ plus Nebenkosten nicht unbedingt in einer Region, die für Hobby-Anwender geeignet sein dürfte. Man kann bezüglich des Nutzens also ein wenig gesunde Skepsis an den Tag legen, bevor man das Geld für eine interessante Idee ausgibt. Neben den oben erwähnten Problemen dürfen ja auch die üblichen Crowdfunding-Risiken nicht vergessen werden.

Tl;dr

SPUD ist ein Monitor, der wie eine Blitzsoftbox gebaut ist und mit Rückprojektion arbeitet. Coole Idee aber kleine Auflösung und fragwürdiger Nutzen.

Ich hab die Haare schön – Playmobil-Fahrradhelm

via GIPHY

Die schönsten Projekte sind immer die albernsten. Ganz besonders trifft da natürlicher der Fahrradhelm im Stil der Frisur einer Playmobil-Figur von Simon Higby und Clara Prior Knock, die mit der dänischen Agentur MOEF einen (leider nur) Prototypen gebaut haben.

Ein hoch auf den 3D-Druck, könnte man jetzt rufen. Wer selber einen 3D-Drucker hat muss das jetzt nachbauen. Die Schutzwirkung ist natürlich dann eher fragwürdig. Immerhin könnte man dann jedoch die Ring-Nut mit einbauen, die hier noch fehlt. Zwar gibt es Playmos, die komplett gestylte Haare haben, wirklich original ist es jedoch erst, wenn man Zackenhaare und die umlaufende Nut hat. Sonst halten die Hüte ja nicht richtig.

Ich sehe da eine große Bandbreite an verkaufbarem Zubehör, die möglich ist.

So hat man eigentlich eher eine 2009er Justin Bieber-Gedenk-Frisur. Könnte auch seine Abnehmer finden und ist vermutlich ähnlich hohl in der Birne. Dafür dürfte der Bieber bei weitem nicht so steif in der Hüfte sein wie eine Playmobil-Figur.

Nichts desto trotz ist der Playmobil-Fahrradhelm eine coole Idee, die ich gerne mal aufgesetzt sehen würde. Denn das alleine hat sich im Video keiner getraut.

Die Frisur hält, dank dem Playmobil-Fahrradhelm

Ansonsten ist die Konstruktion natürlich ein zweischneidiges Schwert. Gut belüftet wird man damit nicht unterwegs sein. Auf Grund der geschlossenen Konstruktion sollte es ab einfach möglich sein, dort die komplette Bandbreite an „Smart“-Gedöns von Bluetooth-Lautsprechern bis hin zum Head-Up-Display unterzubringen.

Aber auch ohne würde der Helm vermutlich bei Kickstarter durch die Decke gehen. Warten wir mal ab, ob man den nicht doch noch irgendwann mal käuflich erwerben kann. Immerhin wäre es der erste Helm, bei dem man sich nach der Fahrt nicht um den Sitz der Frisur sorgen machen muss.

Langfristig könnte man natürlich auch noch andere Frisuren anbieten. Lego, Barbie, 80er-Jahre Metal Bands, die Fußballer-Sammel-Kollektion… alles ist möglich. Ich würde dann das Francis Rossi-Modell wählen. Immerhin hat er mich dazu überzeugt, die Haare kurz zu schneiden, als meine Frisur seiner zu ähnlich wurde.

Tl;dr

Der Playmobil-Fahrradhelm ist leider nur ein Prototyp.