E-Bike-Falt-Dingsbums – SITGO Electric Folding Bike

Das etwas andere E-Bike - SITGO (Bild: © sitgo.com)

Das etwas andere E-Bike – SITGO (Bild: © sitgo.com)

So, nach dem ganzen Smartwatch-Zeug mal wieder etwas „sportliches“. Ok, bei einem e-Bike von „sportlich“ sprechen ist nicht ganz so passend. Egal. Das SITGO Electric Folding Bike ist irgendwie ganz witzig. Optisch so ein bisschen retro mit ein bisschen Steampunk-Einschlag. Hat ein bisschen was von einem zu klein geratenen Hochrad.

Eins vorweg: es handelt sich nicht um ein Pedelec. Man kann nicht selber in die Pedale treten. Zumindest nicht, wenn man erwartet, dadurch voranzukommen. Wie es also mit den rechtlichen Vorschriften hierzulande bezüglich der Nutzung aussieht sollte man sich vor Unterstützung der Kampagne noch mal etwas genauer anschauen.

Das SITGO besteht aus einem großen Hauptrad und hinten einem kleinen Rückrad. Letzteres ist klappbar und gefedert umgesetzt, so dass man die Abmessungen des Sitgo für den Transport noch kleiner gestalten. So können die Abmessungen von ausgeklappt 102x98cm auf 75x64cm eingeklappt reduziert werden.

Da das vordere Rad mit 18“ recht groß geraten ist dürften die Fahreigenschaften ansatzweise komfortabel sein. Außerdem muss man so nicht bei jedem kleinen Schlagloch fürchten, den Abgang über den Lenker zu machen. Das hintere Rad ist mit 8“ erheblich kleiner.

Mit einem 36V, 8.8AH Akku und 180 W Motor erreicht das SITGO bis zu 25 km/h und eine Reichweite von 35 bis 40km.

Wer zwischen 155 und 195cm groß und nicht schwerer als 120 kg ist sollte sich auf dem Gerät einigermaßen wohl fühlen. Mit 20 kg ist das SITGO für ein Faltrad kein Leichtgewicht. Als E-Bike kann es sich mit dem Gewicht jedoch sehen lassen. Viele Treppen möchte ich damit jedoch nicht steigen müssen.

Aktuell sind sogar noch einige Early Birds zu haben. Mit 650 $ ist der Spaß sogar ansatzweise günstig. Natürlich kommen da noch Zoll und Steuern mit drauf. Versandkosten sind jedoch schon enthalten.

Wäre es jetzt eindeutig, dass man das Teil in unserem Land nutzen darf würde ich sagen, dass man sich das auf jeden Fall mal anschauen sollte. Ich befürchte jedoch, dass eine Nutzungserlaubnis hier nicht so ganz ohne weiteres zu bekommen sein dürfte. Wer da genaueres weiß kann sich gerne melden.

Veröffentlicht in Allgemein, Crowdfunded, Gadget

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